Das Orthopädische Lexikon

Hier finden Sie Informationen zu orthopädischen und unfallchirurgischen Erkrankungen und Verletzungen, möglichen Behandlungsmethoden und ärztlichen Spezialisierungen. Über den Reiter Körperteile können Sie die verschiedenen Lexikonbereiche auch gezielt zum Beispiel nach Rücken-, Knie- oder Schulterthemen durchsuchen.

Die Wirbelsäulenfunktionsanalyse ist ein strahlenfreies Messverfahren. Die Untersuchungen werden im Stehen und im Gehen durchgeführt. Die Messergebnisse stellen die Funktionsfähigkeit der Wirbelsäule dar und dienen als Grundlage für Therapien, beispielsweise bei Rückenschmerzen.

Die Wirbelsäulenfunktionsanalyse ist ein strahlenfreies Messverfahren. Die Untersuchungen werden im Stehen und im Gehen durchgeführt. Die Messergebnisse stellen die Funktionsfähigkeit der Wirbelsäule dar und dienen als Grundlage für Therapien, beispielsweise bei Rückenschmerzen.

Bei der ACG-Arthrose handelt es sich um einen Gelenkverschleiß im Akromioklavikulargelenk (ACG). Das ACG ist die gelenkige Verbindung zwischen Schulterhöhe und seitlichem Schlüsselbein. Als Kugelgelenk ist es an der Hebung und Senkung, dem Vor- und Zurückschieben sowie dem Kreisen der Schulter beteiligt. Eine ACG-Arthrose geht mit Bewegungsschmerzen und lokalem Druckschmerz über dem Gelenk einher. Abzugrenzen ist das Schuterimpingement, ein Engpasssyndrom im Schultergelenk.

Bei der ACP-Therapie handelt es sich um ein konservatives Behandlungsverfahren, das bei Gelenkverletzungen und -entzündungen sowie leichten bis mittelschweren Arthrosen zum Einsatz kommt. Das Verfahren ist eine Form der Eigenbluttherapie, wobei ACP für „Autologous Conditioned Plasma“ steht, zu Deutsch „Autologes Konditioniertes Plasma“.

Ein Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur) ist eine Durchtrennung der Achillessehne, die meistens durch eine Überbeanspruchung der Sehne bei einer sportlichen Belastung entsteht. Das Auftreten eines Risses ist mit einem charakteristischen Knall verbunden und trifft typischerweise Menschen zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr.

Ein Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur) ist eine Durchtrennung der Achillessehne, die meistens durch eine Überbeanspruchung der Sehne bei einer sportlichen Belastung entsteht. Das Auftreten eines Risses ist mit einem charakteristischen Knall verbunden und trifft typischerweise Menschen zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr.

Während es im Kindesalter völlig normal ist, vorübergehend eine Achsfehlstellung an den Beinen zu haben, ist die Beinachse bei Erwachsenen normalerweise so ausgebildet, dass eine optimale Belastungsverteilung auf das Kniegelenk gewährleistet ist. Ein O-Bein (Genu varum) oder ein X-Bein (Genu valgum) kann, je nach Ausprägung, aufgrund der asymmetrischen Kniegelenksbelastung zu einem erhöhten Verschleiß (Kniearthrose) führen.

Der Morbus Scheuermann ist eine häufige Wirbelsäulenerkrankung. Bedingt durch Wachstumsstörungen einzelner Wirbelsäulenabschnitte kommt es dabei zu einer Rundrückenbildung, die sich häufig bei Jungen in der Pubertät erstmalig zeigt. Die Therapie richtet sich nach dem Alter der Patienten, dem Ausmaß des Rundrückens und den begleitenden Schmerzen.

Der Morbus Ahlbaeck ist eine seltene Erkrankung, die sich durch ein spontan auftretendes Absterben von Knochengewebe (Osteonekrose) am Kniegelenk auszeichnet. Dabei ist meist die innere Oberschenkelrolle an der Innenseite des Gelenks betroffen.

Bei der ACG-Arthrose handelt es sich um einen Gelenkverschleiß im Akromioklavikulargelenk (ACG). Das ACG ist die gelenkige Verbindung zwischen Schulterhöhe und seitlichem Schlüsselbein. Als Kugelgelenk ist es an der Hebung und Senkung, dem Vor- und Zurückschieben sowie dem Kreisen der Schulter beteiligt. Eine ACG-Arthrose geht mit Bewegungsschmerzen und lokalem Druckschmerz über dem Gelenk einher. Abzugrenzen ist das Schuterimpingement, ein Engpasssyndrom im Schultergelenk.

Die Akupunktur ist eine Reiztherapie, die durch Einstechen feiner Nadeln Schmerzen und Funktionsstörungen behebt. Sie fußt auf erfahrungsmedizinischen und asiatischen Wurzeln und ist im Bereich der Orthopädie eine wissenschaftlich anerkannte Methode zur Behandlung chronischer Schmerzen und Störungen des Bewegungsapparates.

Akute Kreuzschmerzen, die plötzlich auftreten, werden umgangssprachlich auch als „Hexenschuss“ bezeichnet.

Bei einer Luxation handelt es sich um eine Gelenkverletzung, bei der sich die gelenkbildenden Knochenenden vollständig oder auch nur zum Teil (Subluxation) verschieben. Man spricht umgangssprachlich auch von einem Auskugeln oder Ausrenken des Gelenks.

Eine ambulante Operation ist ein chirurgischer Eingriff, der in der Arztpraxis, Praxisklinik oder im Krankenhaus ohne anschließende Übernachtung durchgeführt wird. Der Patient wird also nach einer entsprechenden postoperativen Nachsorge am gleichen Tag wieder nach Hause entlassen.

Neben der Möglichkeit einer stationären Rehabilitation können Rehamaßnahmen, zum Beispiel bei chronischen Beschwerden wie Rückenschmerzen, in bestimmten Rehabilitationszentren auch ambulant durchgeführt werden.

Chronische Wunden, wie das vaskuläre diabetische Fußsyndrom, die häufigste Folgekomplikation des Diabetes mellitus, und das Ulcus cruris (offenes Bein), erfordern oft einen langen stationären Behandlungsaufenthalt. Diesen Aufenthalt gilt es mithilfe der Methoden und der Vernetzungsstrukturen in der modernen Wundversorgung zu verkürzen. Nach vorangegangener Klärung der Wundursache kann die Wundversorgung nahezu umfassend ambulant erfolgen.

Ein Arbeitsunfall ist ein Gesundheitsschaden, der im Rahmen einer versicherten Tätigkeit entsteht. Damit ein Unfallereignis als Arbeitsunfall anerkannt wird, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Auch dürfen Patienten nach einem solchen Unfall nur von bestimmten Ärzten, den sogenannten Durchgangsärzten behandelt werden.

Bei Patienten mit fortgeschrittenen Gelenkschäden kann in bestimmten Fällen eine operative Gelenkversteifung, auch Arthrodese genannt, sinnvoll sein. Die Bewegungsfähigkeit des kranken Gelenkes wird dadurch vollständig aufgehoben, sodass die angrenzenden Knochen fest miteinander verwachsen. Es resultiert eine schmerzfreie und belastbare Gliedmaße. Die Aktivitäten des alltäglichen Lebens werden je nach Gelenk mehr oder weniger stark beeinträchtigt.

Bei der Arthrofibrose kommt es zu einer Bewegungseinschränkung bis hin zur Einsteifung eines Gelenkes durch Wucherung von Bindegewebe. Häufigste Ursachen sind stattgehabte Unfälle oder Operationen, in deren Folge es zur Verdickung der Gelenkkapsel oder der Ausbildung von Narbenzügen kommt. Dies kann bis zu einer Verklebung der Gelenkflächen mit resultierender Gelenkversteifung führen. Am häufigsten ist das Kniegelenk betroffen.

Arthrose ist eine degenerative Erkrankung der Gelenke, die zu einem zunehmenden Abbau des Knorpels und zur Schädigung des gelenknahen Knochens und der Gelenkkapsel führt. In der Folge kommt es zu belastungsabhängigen Schmerzen sowie zu Steifheit, Blockierungsphänomenen und zunehmenden funktionellen Einschränkungen im Gelenk. Die Behandlung erfolgt in der Regel als Kombinationstherapie aus medikamentösen und nicht-medikamentösen Maßnahmen.

Die Arthrose des oberen Sprunggelenks ist eine fortschreitende, nicht heilbare Erkrankung des Gelenkknorpels am oberen Sprunggelenk. Sie äußert sich in einer zunehmenden schmerzhaften Bewegungseinschränkung und kann abhängig vom Schweregrad konservativ oder operativ behandelt werden.

Bei der Talonavikulararthrose handelt es sich um einen Verschleiß des Talonavikulargelenkes, das einen Teil des unteren Sprunggelenkes bildet. Die Arthrose äußert sich durch Bewegungsschmerzen an Fuß und Sprunggelenk und häufig durch einen zur Fußinnenseite und zum Fußrücken hin tastbaren Wulst.

Die Arthrose von Handgelenk und Fingergelenken ist eine Gelenkknorpelzerstörung, die zu Schmerzen und Funktionseinschränkungen bis zur Gelenksteife führen kann. Abhängig vom Schweregrad kann die Erkrankung nicht-operativ oder operativ behandelt werden. Eine Heilung ist nicht möglich.

Bei der Arthroskopie, auch Gelenkspiegelung genannt, handelt es sich um ein minimalinvasives Untersuchungs- und Therapieverfahren. Dabei werden spezielle Endoskope mit einer Kamera (Arthroskope) über kleine Hautschnitte in die Gelenkhöhle eingeführt.

Der Morbus Ahlbaeck ist eine seltene Erkrankung, die sich durch ein spontan auftretendes Absterben von Knochengewebe (Osteonekrose) am Kniegelenk auszeichnet. Dabei ist meist die innere Oberschenkelrolle an der Innenseite des Gelenks betroffen.

Die Atlastherapie ist eine Reflextherapie, die auf minimalen Impulsen beruht. Sie gilt als Konzept der ganzheitlichen Behandlung des Bewegungsapparates. Das neurophysiologische Behandlungskonzept hat einen positiven Einfluss auf das Gleichgewichtssystem, den Muskeltonus, das Schmerzempfinden, die Wahrnehmung, die Motorik sowie vegetative Funktionen. Dabei kommen keinerlei Medikamente oder Geräte zum Einsatz, sondern ausschließlich die Hände des Behandlers.

Der große Bewegungsumfang der Schulter beruht auf einem annähernd kugelförmigen Oberarmkopf, der auf einer relativ kleinen, flachen Gelenkpfanne ruht. Aufgrund dieser geringen knöchernen Begrenzung kann das Schultergelenk leichter auskugeln. Dies wird auch als Schulterluxation bezeichnet.

Als Seitenbandverletzungen bezeichnet man Verletzungen der Knieseitenbänder, die in der Regel durch Unfälle aller Art ausgelöst werden können. Dabei kann die Seitenbandverletzung isoliert oder aber in Kombination mit einer Verletzung anderer Strukturen des Kniegelenkes auftreten.

Als Seitenbandverletzungen bezeichnet man Verletzungen der Knieseitenbänder, die in der Regel durch Unfälle aller Art ausgelöst werden können. Dabei kann die Seitenbandverletzung isoliert oder aber in Kombination mit einer Verletzung anderer Strukturen des Kniegelenkes auftreten.

Als Seitenbandtendinose bezeichnet man eine Reizung der Knieseitenbänder, die in aller Regel nach stärkerer sportlicher Belastung auftritt. Das Krankheitsbild kann ein- oder beidseitig auftreten.

Stolperfallen gibt es überall: beim Spaziergang, beim Sport und zu Hause. Beim Stürzen kann das Sprunggelenk geprellt, verdreht, überdehnt oder ausgekugelt werden. Die zugehörigen Bänder werden dabei schnell in Mitleidenschaft gezogen. Eine solche Zerrung (Distorsion) kann sehr schmerzhaft sein. In den meisten Fällen knicken wir nach außen weg; dann ist das so genannte Außenband des oberen Sprunggelenkes betroffen.

Die axiale Spondyloarthritis, im deutschsprachigen Raum meist unter dem Synonym „Morbus Bechterew“ bekannt, ist eine entzündlich-rheumatische Erkrankung. Sie zeichnet sich meist durch einen entzündlichen Rückenschmerz bei jüngeren Patienten in der zweiten Nachthälfte aus. Die Ursache dieser Erkrankung ist nicht eindeutig geklärt. Eine erbliche Veranlagung ist wahrscheinlich, da etwa 90 Prozent der Erkrankten das Erbmerkmal HLA-B27 in sich tragen.

Im Rahmen der sogenannten Osteochondrose kommt es zum Verschleiß und zur Schädigung (Degeneration) der Bandscheiben, die in der Folge einen spezifischen Rückenschmerz erzeugen. Im Verlauf der Degeneration werden auch die an die Bandscheiben angrenzenden Knochen- und Knorpelstrukturen geschädigt, was ebenfalls zu Schmerzen im Rücken führen kann.

Der degenerativ bedingte Bandscheibenvorfall ist ein häufiges Krankheitsbild des mittleren Alters und ist mit Rücken-Bein-Schmerzen, Sensibilitätsstörungen und gelegentlich mit Muskelschwächen verbunden.

Der degenerativ bedingte Bandscheibenvorfall ist ein häufiges Krankheitsbild des mittleren Alters und ist mit Rücken-Bein-Schmerzen, Sensibilitätsstörungen und gelegentlich mit Muskelschwächen verbunden.

Beinlängendifferenz ist der direkt oder indirekt gemessene Längenunterschied der Beine. Dieser äußert sich in einer tatsächlichen Verkürzung oder Verlängerung einzelner Abschnitte der Knochen und Gelenke oder funktionell durch eine Verkürzung von Muskeln, Sehnen und Bändern (sogenannte Kontrakturen). Die Ursachen sind vielfältig, die Folgen Fehlstatik, Gelenkveränderungen, bisweilen akute und chronische Schmerzen.

Beinlängendifferenz ist der direkt oder indirekt gemessene Längenunterschied der Beine. Dieser äußert sich in einer tatsächlichen Verkürzung oder Verlängerung einzelner Abschnitte der Knochen und Gelenke oder funktionell durch eine Verkürzung von Muskeln, Sehnen und Bändern (sogenannte Kontrakturen). Die Ursachen sind vielfältig, die Folgen Fehlstatik, Gelenkveränderungen, bisweilen akute und chronische Schmerzen.

Der tendosynoviale Riesenzelltumor, auch pigmentierte villonoduläre Synovialitis (PVS) genannt, ist eine seltene gutartige Erkrankung der Gelenkinnenhaut (Synovialis) bei der es zu einer ausgeprägten Gewebevermehrung kommt. Die PVS kann sowohl innerhalb eines Gelenks als auch außerhalb eines Gelenkes mit Befall von Sehnenscheiden und Schleimbeuteln auftreten.

Berufskrankheiten sind Erkrankungen, die bei bestimmten beruflichen Umständen gehäuft auftreten. Für die Anerkennung müssen bestimmte Gegebenheiten vorhanden sein, so unter anderem auch die Zugehörigkeit zu einem Berufskrankheitenverzeichnis. Neben anderen Erkrankungen gehören auch verschiedene orthopädisch-unfallchirurgische Leiden zu diesem Verzeichnis.

Unter Biofeedback versteht man die Behandlung von körperlichen, psychosomatischen und psychischen Krankheiten durch die systematische Rückmeldung von Körperfunktionen. Dabei geht es insbesondere um die Verdeutlichung der Zusammenhänge von geistigen (psychischen) und körperlichen (physiologischen) Prozessen.

Bei den sogenannten Biologicals, oder zu Deutsch Biologika, handelt es sich um eine Gruppe biotechnologisch hergestellter Medikamente, die bestimmte biologische Mechanismen im Körper gezielt beeinflussen, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern.

Die Hämophilie ist eine angeborene Blutgerinnungsstörung, die zu schweren Blutungen in die Muskulatur und Gelenke führen kann. Diese wiederkehrenden Einblutungen haben frühzeitige Gelenkschäden zur Folge.

Knochendurchblutungsstörungen oder sogenannte Perfusionsstörungen gehen typischerweise mit einer vermehrten Ansammlung von Flüssigkeit im Knochen, dem sogenannten Knochenmarködem (KMÖ) einher. Dies führt in der Regel zu einer Druckerhöhung im Knochen und damit zusammenhängenden Schmerzen.

Dieser Artikel beleuchtet das Präparat Botulinumtoxin, welches zunehmend bei orthopädisch-unfallchirurgischen Erkrankungen und zur Schmerztherapie eingesetzt wird. Es existieren eine Reihe von zugelassenen und auch Off-Label-Indikationen. Wirkprinzipien, erwünschte und unerwünschte Wirkungen sowie Wechselwirkungen und Dosierungsfragen werden dargelegt.

Der Botulismus ist eine lebensbedrohliche Vergiftung durch verschiedene Typen des Botulinumtoxins. Produzent dieses Gifts ist das Bakterium Clostridium botulinum. Das Gift entsteht typischerweise in verdorbenen Lebensmitteln, zum Beispiel aus Konservendosen, selten auch im Darm oder in Wunden. In stark verdünnter Form wird Botulinumtoxin auch sicher als Medikament eingesetzt, unter anderem in der Orthopädie und Unfallchirurgie.

Die Arthrose von Handgelenk und Fingergelenken ist eine Gelenkknorpelzerstörung, die zu Schmerzen und Funktionseinschränkungen bis zur Gelenksteife führen kann. Abhängig vom Schweregrad kann die Erkrankung nicht-operativ oder operativ behandelt werden. Eine Heilung ist nicht möglich.

Bei der Bursitis handelt es sich um eine akute oder chronische Entzündung eines Schleimbeutels mit druckschmerzhafter Schwellung, eventueller Hautrötung und tastbarer Flüssigkeitsverschiebung. Häufigste Ursachen sind eine Überlastung beim Sport oder eine Dauerbelastung (Schleimbeutelentzündung am Knie bei Fliesenlegern). Eine beruflich bedingte chronische Bursitis kann als Berufskrankheit anerkannt werden.

Die Bursitis olecrani ist eine akut auftretende schmerzhafte Entzündung des Schleimbeutels am Ellenbogen. Ursache sind oft chronische Überlastungen. In Einzelfällen wird die Bursitis olecrani als Berufserkrankung anerkannt.

Bei der Bursitis trochanterica handelt es sich um eine oft akut verlaufende schmerzhafte Entzündung des Schleimbeutels im Hüftgelenk mit Ausstrahlung in Gesäß und Oberschenkel.

Die Kapsel- und Bandverletzung – auch kurz Bandverletzung genannt – stellt eine sehr häufige Verletzung an verschiedenen Gelenken dar, die in Folge von Sport-, Berufs- aber auch Alltagsunfällen auftreten kann. Bleibt das Gelenk hierbei stabil und die Strukturen im Wesentlichen intakt, wird nur von einer Bänderzerrung oder -dehnung gesprochen. Es kann aber auch zu einer teilweisen oder kompletten Zerreißung der Bänder kommen, wenn der Bewegungsspielraum maximal überschritten wird. In der Folge wird das Gelenk dann instabil.

Die Kapsel- und Bandverletzung – auch kurz Bandverletzung genannt – stellt eine sehr häufige Verletzung an verschiedenen Gelenken dar, die in Folge von Sport-, Berufs- aber auch Alltagsunfällen auftreten kann. Bleibt das Gelenk hierbei stabil und die Strukturen im Wesentlichen intakt, wird nur von einer Bänderzerrung oder -dehnung gesprochen. Es kann aber auch zu einer teilweisen oder kompletten Zerreißung der Bänder kommen, wenn der Bewegungsspielraum maximal überschritten wird. In der Folge wird das Gelenk dann instabil.

Das Hüftimpingement ist ein Engpasssyndrom der Hüfte. Knöcherne Veränderungen der Gelenkpartner (Hüftkopf und Hüftpfanne) führen zu einem biomechanischen Konflikt (Anstoßphänomen). Es resultieren schmerzhafte Bewegungseinschränkungen und Frühformen des Hüftgelenkverschleißes.

Die Chondrokalzinose bezeichnet eine krankhafte Mineralisation des Gelenkknorpels oder anderer knorpelartiger Strukturen wie zum Beispiel Menisken. Am häufigsten handelt es sich dabei um Calciumphosphat-Ablagerungen. Viele Gelenke bereiten trotz erkennbarer Mineralisation keine Beschwerden.

Die Computertomographie (CT) ist ein bildgebendes Untersuchungsverfahren, das in der Orthopädie und Unfallchirurgie zur Diagnose und Behandlungsplanung bei verschiedensten Erkrankungen und Verletzungen zum Einsatz kommt. Mithilfe der computergestützten Röntgenuntersuchung können Querschnittaufnahmen des Körpers sowie 3D-Darstellungen, zum Beispiel von Knochen und Gelenken, angefertigt werden.

Fersenbeinbrüche sind seltene, hoch komplexe Verletzungen des Fußes, die normalerweise durch eine hohe Krafteinwirkung entstehen. Da die Verletzung meist auch das Sprunggelenk betrifft und zu einer Verformung des Fußes führt, muss sie fast immer operativ behandelt werden.

Vitamin D spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulierung des Calcium- und Phosphathaushalts und beim Knochenaufbau. Ein Vitamin-D-Mangel und/oder eine verminderte Calciumzufuhr sind ein Risikofaktor für Knochenbrüche bei bestehender Osteoporose. Bei chronischem Vitamin-D-Mangel droht bei Erwachsenen Knochenerweichung (Osteomalazie) und bei Kindern Rachitis.

Manuelle Medizin ist eine dem Menschen zugewandte Medizin mit ganzheitlicher Betrachtungsweise. Sie bezeichnet ein diagnostisches System und therapeutische Techniken, die mit den Händen ausgeführt werden. Sie umfasst auch osteopathische Techniken an verschiedenen Abschnitten des Bewegungssystems, dem Lymphsystem und den bindegewebigen Aufhängungen und Faszien innerer Organe.

Die Chondrokalzinose bezeichnet eine krankhafte Mineralisation des Gelenkknorpels oder anderer knorpelartiger Strukturen wie zum Beispiel Menisken. Am häufigsten handelt es sich dabei um Calciumphosphat-Ablagerungen. Viele Gelenke bereiten trotz erkennbarer Mineralisation keine Beschwerden.

Als vorderen Knieschmerz oder patellofemorales Schmerzsyndrom (PFSS) bezeichnet man Schmerzen um die Kniescheibe, die betont bei Belastungen wie zum Beispiel Kniebeugen, Springen, Treppensteigen oder Treppabgehen, tiefer Hocke und längerem Sitzen mit gebeugten Knien auftreten.

Etwa drei bis vier Millionen Patienten in Deutschland leiden an einer chronischen Wunde. Davon weisen 60 bis 80 Prozent ein Ulcus cruris, eine chronische Wunde am Unterschenkel auf, umgangssprachlich auch „offenes Bein“ genannt. Diese Wunden bestehen sehr lange, oft über Jahre. Ein Ulcus cruris entsteht durch Minderdurchblutung. Anlass ist oft nur ein geringes Trauma. Wichtigste Säule der Behandlung ist die Kompressionstherapie. Eine periphere arterielle Verschlusskrankheit muss ausgeschlossen werden.

Verletzungen der Sprunggelenksbänder zählen zu den häufigsten Verletzungen des Bewegungsapparats. Ausgehend von einem Riss eines oder mehrerer Bänder kann sich in 20 bis 30 Prozent der Fälle eine chronische funktionelle und/oder mechanische Sprunggelenksinstabilität entwickeln. Neben gefühlter Instabilität führt vor allem ein typischer Belastungsschmerz zur sportlichen und beruflichen Einschränkung.

Rheumatoide Arthritis (RA) ist die internationale Bezeichnung für die häufigste und bekannteste entzündlich-rheumatische Erkrankung. Die Systemerkrankung betrifft vornehmlich die Gelenke und die inneren Organe und kann zu schwerwiegenden Gelenkveränderungen bis hin zu Deformitäten und spontanen Versteifungen führen.

Verletzungen der Sprunggelenksbänder zählen zu den häufigsten Verletzungen des Bewegungsapparats. Ausgehend von einem Riss eines oder mehrerer Bänder kann sich in 20 bis 30 Prozent der Fälle eine chronische funktionelle und/oder mechanische Sprunggelenksinstabilität entwickeln. Neben gefühlter Instabilität führt vor allem ein typischer Belastungsschmerz zur sportlichen und beruflichen Einschränkung.

Chronische Wunden, wie das vaskuläre diabetische Fußsyndrom, die häufigste Folgekomplikation des Diabetes mellitus, und das Ulcus cruris (offenes Bein), erfordern oft einen langen stationären Behandlungsaufenthalt. Diesen Aufenthalt gilt es mithilfe der Methoden und der Vernetzungsstrukturen in der modernen Wundversorgung zu verkürzen. Nach vorangegangener Klärung der Wundursache kann die Wundversorgung nahezu umfassend ambulant erfolgen.

Die Computertomographie (CT) ist ein bildgebendes Untersuchungsverfahren, das in der Orthopädie und Unfallchirurgie zur Diagnose und Behandlungsplanung bei verschiedensten Erkrankungen und Verletzungen zum Einsatz kommt. Mithilfe der computergestützten Röntgenuntersuchung können Querschnittaufnahmen des Körpers sowie 3D-Darstellungen, zum Beispiel von Knochen und Gelenken, angefertigt werden.

Bei der Hüftdysplasie bzw. Hüftluxation handelt es sich um eine angeborene Deformität des Hüftgelenks. Das Gelenk besteht aus Hüftkopf (am Oberschenkelknochen) und Hüftgelenkpfanne (Teil des Beckens). Während bei einer Dysplasie eine Reifungsstörung der Pfanne vorliegt, steht bei einer Luxation der Hüftkopf nicht korrekt in der Gelenkpfanne.

Die Hüftarthrose (Coxarthrose) ist eine Verschleißkrankheit des Hüftgelenkes. Sie gilt als die häufigste Form der Arthrose beim Menschen und beschreibt die Abnutzung der Knorpeloberflächen von Hüftkopf und Hüftpfanne.

Beim Hüftschnupfen, auch Coxitis fugax genannt, handelt es sich um eine Entzündung des Hüftgelenks, die meist bei Kindern im Alter zwischen drei und zehn Jahren auftritt. In der Regel verläuft die Erkrankung harmlos und klingt nach ein bis zwei Wochen wieder ab. Allerdings sollten andere schwerwiegende Krankheiten als Ursache der Symptome ausgeschlossen werden.

Eine Funktionsstörung des Kiefergelenks oder craniomandibuläre Dysfunktion (CMD, Cranio = Kopf / Schädel, Mandibula = Unterkiefer, Dysfunktion = Fehlfunktion) ist eine sehr komplexe Erkrankung, die den gesamten Körper betreffen kann. Die Ursache liegt in einer Fehlfunktion des Kausystems. Stimmt die Bisslage nicht, passen also Ober- und Unterkiefer nicht perfekt zusammen, hat dies sehr häufig gravierende Auswirkungen auf die Körperstatik und das vegetative Nervensystem.

Die craniosacrale Therapie ist eine manuelle Behandlungsform, die sich aus der Osteopathie entwickelt hat. Das craniosacrale System wird von Schädel (lateinisch: cranium), Kreuzbein (lateinisch: sacrum), den Gehirn- und Rückenmarkshäuten sowie der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit gebildet.

Die Arthrose von Handgelenk und Fingergelenken ist eine Gelenkknorpelzerstörung, die zu Schmerzen und Funktionseinschränkungen bis zur Gelenksteife führen kann. Abhängig vom Schweregrad kann die Erkrankung nicht-operativ oder operativ behandelt werden. Eine Heilung ist nicht möglich.

Bei einer Thrombose kommt es zur Bildung eines Gerinnsels (Thrombus) in einem Blutgefäß. Oft treten diese Gerinnsel in den Beinvenen auf. Ein besonders hohes Risiko für Thrombosen besteht bei orthopädischen Operationen. Deshalb ist hier eine effektive Thromboseprophylaxe längst Routine.

Bei Skoliosen und Kyphosen handelt es sich um Fehlstellungen der Wirbelsäule (Deformitäten), die in der Regel mit Rückenschmerzen einhergehen. Ist bei den meisten Kyphosen nur eine Ebene von der Deformität betroffen (krankhafte Krümmung der Wirbelsäule in Seitenansicht: Rundrückenbildung), liegt bei den meisten Skoliosen eine dreidimensionale Problematik vor (krankhafte Rotation sowie Krümmung der Wirbelsäule in Seiten- und Frontalansicht). Zahlreiche Grunderkrankungen können zu den verschiedenen Formen der Skoliosen und Kyphosen führen, sodass es sich nicht um ein einheitliches Problem handelt.

Kommt es im Laufe des Lebens zum Verschleiß der Wirbelsäule und der Bandscheiben, so sind von diesem Verschleiß auch die kleinen Wirbelgelenke betroffen. Es entsteht eine sogenannte Facettengelenksarthrose oder Spondylarthrose. Diese kann einen typischen Arthroseschmerz erzeugen und damit zu spezifischen Rückenschmerzen führen.

Mithilfe einer Dekompressions-OP kann ein eingeengter Rückenmarkskanal bei bestehender Spinalkanalstenose wieder erweitert werden. So werden die eingeengten Nerven entlastet und ausstrahlende Schmerzen sowie Schweregefühle in den Beinen, die mit der Spinalkanalstenose einhergehen und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen können, gelindert. Die Operation findet heute oft minimalinvasiv, also über einen kleinen Hautschnitt, und Mikroskop-gestützt statt.

Bei der Hüftdysplasie bzw. Hüftluxation handelt es sich um eine angeborene Deformität des Hüftgelenks. Das Gelenk besteht aus Hüftkopf (am Oberschenkelknochen) und Hüftgelenkpfanne (Teil des Beckens). Während bei einer Dysplasie eine Reifungsstörung der Pfanne vorliegt, steht bei einer Luxation der Hüftkopf nicht korrekt in der Gelenkpfanne.

Das diabetische Fußsyndrom (DFS) beschreibt den Symptomkomplex einer der Hauptkomplikationen des Diabetes mellitus. Einerseits bei Durchblutungsstörungen und andererseits bei Nervenleitungsstörungen, die typische Begleiterkrankungen des Diabetes mellitus darstellen, können gerade an den Füßen chronische Wunden entstehen, die eine schlechte Heilungsprognose haben und nicht selten zu Amputationen von Zehen oder sogar des ganzen Unterschenkels führen können.

Das diabetische Fußsyndrom (DFS) beschreibt den Symptomkomplex einer der Hauptkomplikationen des Diabetes mellitus. Einerseits bei Durchblutungsstörungen und andererseits bei Nervenleitungsstörungen, die typische Begleiterkrankungen des Diabetes mellitus darstellen, können gerade an den Füßen chronische Wunden entstehen, die eine schlechte Heilungsprognose haben und nicht selten zu Amputationen von Zehen oder sogar des ganzen Unterschenkels führen können.

Hammer- und Krallenzehen gehören zu den häufigsten Kleinzehenfehlstellungen. Als Hammerzehe wird eine Beugefehlstellung des Zehenmittelgelenkes bezeichnet. Eine Krallenzehe weist neben einer Beugefehlstellung im Mittelgelenk eine Überstreckung (Hyperextension) im Zehengrundgelenk auf.

Durch intensive Belastungen oder regelmäßige Überbeanspruchung in Beruf und Freizeit kann es im Bereich der Grundgelenke einzelner Finger zu Sehnenscheidenentzündungen kommen. Diese sind im hochakuten Stadium als Schwellung an der Handfläche erkennbar. Da diese entzündliche Schwellung das Gleiten der Beugesehnen blockieren kann und der betroffene Finger deshalb oftmals plötzlich nach vorne oder hinten schnellt, wird die Erkrankung auch als schnellender oder schnappender Finger (Digitus saltans) bezeichnet.

Beim Karpaltunnelsyndrom (KTS) handelt es sich um ein Engpasssyndrom des Mittelnervs der Hand im Bereich des Handwurzelkanals (sogenannter Karpalkanal). Missempfindungen des Daumens, Zeige-, Mittel- und daumenseitigen Ringfingers sowie feinmotorische Einschränkungen können bestehen. Schwereabhängig sind nicht-operative und operative Behandlungen mit Ausheilung bei früher Behandlung möglich.

Bei einem Schleudertrauma handelt es sich um eine Verletzung der Halswirbelsäule, die durch plötzliche, ruckartige Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des Kopfes entsteht. In der Regel wird sie verursacht durch einen heftigen Aufprall im Rahmen eines Unfalls, zum Beispiel eines Autounfalls, bei einem Sturz mit dem Fahrrad oder einem Skiunfall.

Zu den Distraktionsverfahren gehören verschiedene Operationstechniken, die zur Verlängerung von Gliedmaßen, zum Beispiel bei erheblichen Beinlängendifferenzen, eingesetzt werden. Verkürzungen an den Armen oder Beinen können unter anderem durch angeborene Fehlbildungen, Unfälle, Infektionen oder Tumore bedingt sein.

Morbus Dupuytren ist eine krankhafte Veränderung an der Handinnenfläche. Rund um die Hohlhandsehne wuchert Bindegewebe – zunächst nur spürbar als Verhärtung, schließlich aber auch sichtbar: Der Finger steht immer mehr nach oben, lässt sich schließlich gar nicht mehr ausstrecken und verharrt in einer Krallenstellung.

Bei der ACP-Therapie handelt es sich um ein konservatives Behandlungsverfahren, das bei Gelenkverletzungen und -entzündungen sowie leichten bis mittelschweren Arthrosen zum Einsatz kommt. Das Verfahren ist eine Form der Eigenbluttherapie, wobei ACP für „Autologous Conditioned Plasma“ steht, zu Deutsch „Autologes Konditioniertes Plasma“.

Erst das Ellenbogengelenk macht es möglich, unseren Arm zu strecken, zu beugen und zu drehen, und hilft uns und unseren Händen bei einer Vielzahl von Bewegungen und Tätigkeiten.

Die Ellenbogenarthrose tritt meist sekundär als Folge anderer Erkrankungen oder vorangegangener Verletzungen auf und führt durch Schmerzen zu einer Einschränkung der Beweglichkeit des Arms. Neben einer konservativen Therapie besteht in ausgeprägten Fällen die Möglichkeit eines endoprothetischen Gelenkersatzes.

Ein künstlicher Ersatz des Ellenbogengelenks wird dann in Betracht gezogen, wenn der Gelenkknorpel krankheits- oder verletzungsbedingt so stark geschädigt ist, dass weder konservative noch gelenkerhaltende operative Maßnahmen zum gewünschten Behandlungserfolg führen.

Unter Endoprothetik versteht man den künstlichen Ersatz eines Gelenks durch eine Gelenkprothese, auch Endoprothese genannt. Künstlicher Gelenkersatz bedeutet, dass man die Gleitflächen eines Gelenkes entweder vollständig oder teilweise mit künstlichen Materialien wie Metall, Polyethylen oder Keramik ersetzt.

Die degenerativ bedingte lumbale Spinalkanalstenose ist eine sehr häufige Erkrankung des älteren Menschen, bei der es zu einer Einengung des Wirbelkanals im Bereich der Lendenwirbelsäule kommt. Sie führt zum Teil zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität durch in die Beine ziehende Schmerzen und Schweregefühle, auch Rückenschmerzen treten auf. Sind konservative Maßnahmen nicht mehr erfolgreich, stellt die operative Dekompression eine der erfolgreichsten Operationen der Orthopädie dar.

Beim Entspannungstraining können durch die gezielte Konzentration auf einzelne Körperbereiche – wie zum Beispiel das gezielte An- und Entspannen einzelner Muskelgruppen oder ein bewusstes Atmen – Verspannungen gelöst und innere Unruhe und Stress abgebaut werden.

Rheumatische Erkrankungen sind entzündliche Erkrankungen der Gelenke und inneren Organe sowie der Haut, deren ursächliche Zusammenhänge nicht restlos geklärt sind. Neben genetischen Faktoren spielen wahrscheinlich auch Viren und Bakterien als Auslöser eine Rolle.

Der sogenannte Tennisellenbogen (Epicondylitis radialis humeri) bzw. Golferellenbogen (Epicondylitis ulnaris humeri) ist eine muskuläre Überlastungsreaktion der Hand- und Fingerstrecker bzw. der Hand- und Fingerbeuger an ihrem Ursprung am Ellenbogen (Epicondylus lateralis humeri).

Die Epiphyseolysis capitis femoris wird auch als jugendliche Hüftkopflösung bezeichnet. Dabei löst sich die Hüftkopfepiphyse, also der Wachstumsbereich des Knochens, vom Schenkelhals und gleitet ab. Die Erkrankung tritt meist in der Pubertät auf und kann sowohl chronisch über viele Monate als auch akut mit einem plötzlichen Abgleiten verlaufen. Bemerkbar macht sie sich durch leichte, belastungsabhängige bis starke Schmerzen in Knie, Leiste oder Hüfte und ein Hinken des Betroffenen.

Die Epiphyseolysis capitis femoris wird auch als jugendliche Hüftkopflösung bezeichnet. Dabei löst sich die Hüftkopfepiphyse, also der Wachstumsbereich des Knochens, vom Schenkelhals und gleitet ab. Die Erkrankung tritt meist in der Pubertät auf und kann sowohl chronisch über viele Monate als auch akut mit einem plötzlichen Abgleiten verlaufen. Bemerkbar macht sie sich durch leichte, belastungsabhängige bis starke Schmerzen in Knie, Leiste oder Hüfte und ein Hinken des Betroffenen.

Marschfrakturen sind Knochenbrüche des Mittelfußes und eine Untergruppe der sogenannten Stressfrakturen oder Ermüdungsbrüche. Hierbei kommt es durch immer wiederkehrende Belastungen unterhalb der Frakturschwelle zu Mikrofrakturierungen innerhalb des Knochens und in der Folge zu einem Knochenbruch.

Bereits seit langem ist die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) im hochenergetischen Bereich in der Urologie eine bewährte Behandlungsmethode zur Zerstörung von festen Ablagerungen (Konkrementen). Im niederenergetischen Bereich wird die ESWT von Orthopäden seit dem Anfang der 1990er Jahre im Rahmen der Schmerztherapie eingesetzt.

Kommt es im Laufe des Lebens zum Verschleiß der Wirbelsäule und der Bandscheiben, so sind von diesem Verschleiß auch die kleinen Wirbelgelenke betroffen. Es entsteht eine sogenannte Facettengelenksarthrose oder Spondylarthrose. Diese kann einen typischen Arthroseschmerz erzeugen und damit zu spezifischen Rückenschmerzen führen.

Bei Skoliosen und Kyphosen handelt es sich um Fehlstellungen der Wirbelsäule (Deformitäten), die in der Regel mit Rückenschmerzen einhergehen. Ist bei den meisten Kyphosen nur eine Ebene von der Deformität betroffen (krankhafte Krümmung der Wirbelsäule in Seitenansicht: Rundrückenbildung), liegt bei den meisten Skoliosen eine dreidimensionale Problematik vor (krankhafte Rotation sowie Krümmung der Wirbelsäule in Seiten- und Frontalansicht). Zahlreiche Grunderkrankungen können zu den verschiedenen Formen der Skoliosen und Kyphosen führen, sodass es sich nicht um ein einheitliches Problem handelt.

Das Hüftimpingement ist ein Engpasssyndrom der Hüfte. Knöcherne Veränderungen der Gelenkpartner (Hüftkopf und Hüftpfanne) führen zu einem biomechanischen Konflikt (Anstoßphänomen). Es resultieren schmerzhafte Bewegungseinschränkungen und Frühformen des Hüftgelenkverschleißes.

Als Kniescheibenarthrose oder auch Retropatellararthrose bezeichnet man Verschleißerscheinungen an der Kniescheibe sowie am Kniescheibengleitlager. Dies kann im Rahmen einer generalisierten Kniearthrose oder aber auch isoliert auftreten.

Fersenbeinbrüche sind seltene, hoch komplexe Verletzungen des Fußes, die normalerweise durch eine hohe Krafteinwirkung entstehen. Da die Verletzung meist auch das Sprunggelenk betrifft und zu einer Verformung des Fußes führt, muss sie fast immer operativ behandelt werden.

Kommt es zu Schmerzen an der Ferse, vermuten die meisten Patienten einen Fersensporn als Ursache. Häufig ist der knöcherne Fortsatz am Fersenbein aber gar nicht der Verursacher der Schmerzen, sondern verschiedene andere Erkrankungen. Meist handelt es sich dabei um eine Plantarsehnenfasciitis, eine Erkrankung der Plantarfascie (Sehnen-/Bindegewebsstruktur am Mittel- und Rückfuß), die mit Schmerzen an der Fußsohle am Übergang zur Ferse einhergeht.

Das Fibromyalgiesyndrom ist eine Erkrankung mit chronischen Schmerzen (länger als drei Monate) in mehreren Körperregionen, Schlafstörungen bzw. nicht-erholsamem Schlaf und Müdigkeit bzw. körperlicher und/oder geistiger Erschöpfungsneigung.

Beim Knick-Plattfuß handelt es sich um eine Abflachung des Fußlängsgewölbes, die im Lauflernalter ein normales Durchgangsstadium ist. Unterschieden werden flexible und nicht flexible Knickplattfüße. Zur Therapie stehen konservative und bei Beschwerden auch operative Maßnahmen zur Verfügung.

Unsere Füße sind ein perfektes Zusammenspiel aus Knochen, Bändern und Sehnen. Sie geben uns Gleichgewicht und Stabilität und tragen uns durch das gesamte Leben.

Die Fußchirurgie befasst sich mit der konservativen (nicht-operativen) und der operativen Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen des Fußes. Fußchirurgie wird in Deutschland vor allem von Orthopäden und Unfallchirurgen betrieben, es handelt sich um eine Subspezialität des Fachgebietes Orthopädie und Unfallchirurgie. Der Trend zu einer fortschreitenden Spezialisierung in Orthopädie und Unfallchirurgie führt zu einer Zunahme von fußchirurgischen Zentren.

Bei der Ganganalyse wird das Gangbild des Patienten statisch und dynamisch auf Auffälligkeiten und therapiebedürftige Veränderungen hin untersucht. Dieses kann mit und ohne technische Hilfsmittel erfolgen. Häufig lässt sich eine bestehende Fußfehlstatik mittels orthopädischer Einlagen passiv kompensieren.

Bei der Ganganalyse wird das Gangbild des Patienten statisch und dynamisch auf Auffälligkeiten und therapiebedürftige Veränderungen hin untersucht. Dieses kann mit und ohne technische Hilfsmittel erfolgen. Häufig lässt sich eine bestehende Fußfehlstatik mittels orthopädischer Einlagen passiv kompensieren.

Ganglien der Hand, sogenannte „Überbeine“, treten bevorzugt am Handrücken auf und sind die häufigsten gutartigen Weichteiltumore der Hand. Nicht alle Betroffenen leiden an Schmerzen und Funktionsbeeinträchtigungen; die meisten empfinden die gutartige Geschwulst eher aus kosmetischen Gründen als störend. Die Therapie rangiert zwischen krankengymnastischer Behandlung und Operation zur Entfernung des Ganglions.

Während die meisten orthopädischen Erkrankungen auf eine einzelne Körperregion begrenzt sind, kann in einigen Fällen jedoch auch eine übergeordnete, systemische Erkrankung zu Grunde liegen, deren Symptome den gesamten Körper betreffen.

Unter einer Synovialektomie versteht man die operative Entfernung der Gelenkinnenhaut (Synovialgewebe, Membrana synovialis). Dieses Verfahren wird allein oder in Kombination mit anderen gelenkchirurgischen Eingriffen angewandt und dient der Entfernung krankhaft veränderten synovialen Gewebes.

Bei der Arthroskopie, auch Gelenkspiegelung genannt, handelt es sich um ein minimalinvasives Untersuchungs- und Therapieverfahren. Dabei werden spezielle Endoskope mit einer Kamera (Arthroskope) über kleine Hautschnitte in die Gelenkhöhle eingeführt.

Arthrose ist eine degenerative Erkrankung der Gelenke, die zu einem zunehmenden Abbau des Knorpels und zur Schädigung des gelenknahen Knochens und der Gelenkkapsel führt. In der Folge kommt es zu belastungsabhängigen Schmerzen sowie zu Steifheit, Blockierungsphänomenen und zunehmenden funktionellen Einschränkungen im Gelenk. Die Behandlung erfolgt in der Regel als Kombinationstherapie aus medikamentösen und nicht-medikamentösen Maßnahmen.

Bei Patienten mit fortgeschrittenen Gelenkschäden kann in bestimmten Fällen eine operative Gelenkversteifung, auch Arthrodese genannt, sinnvoll sein. Die Bewegungsfähigkeit des kranken Gelenkes wird dadurch vollständig aufgehoben, sodass die angrenzenden Knochen fest miteinander verwachsen. Es resultiert eine schmerzfreie und belastbare Gliedmaße. Die Aktivitäten des alltäglichen Lebens werden je nach Gelenk mehr oder weniger stark beeinträchtigt.

Bei einem X-Bein (Genu valgum) handelt es sich um eine Fehlstellung der Beinachse. Dabei weist der Patient im Stand eine Lücke zwischen den Innenknöcheln auf. Ein X-Bein kann, je nach Ausprägung, aufgrund der asymmetrischen Kniegelenksbelastung zu einem erhöhten Verschleiß (Kniearthrose) führen.

Bei einem O-Bein (Genu varum) handelt es sich um eine Fehlstellung der Beinachse. Dabei weist der Patient im Stand eine Lücke zwischen den Kniegelenken auf. Ein O-Bein kann, je nach Ausprägung, aufgrund der asymmetrischen Kniegelenksbelastung zu einem erhöhten Verschleiß (Kniearthrose) führen.

Die Gicht ist eine Stoffwechselerkrankung, verursacht durch eine entzündliche Reaktion auf Harnsäurekristalle. Diese entstehen aufgrund eines dauerhaft erhöhten Harnsäurespiegels im Blut (Hyperurikämie) und führen zu schmerzhaften Entzündungen in den Gelenken. Die Erkrankung kann mithilfe einer harnsäuresenkenden medikamentösen Therapie geheilt werden.

Als erstes Zeichen einer Gicht tritt in den meisten Fällen eine akute, sehr schmerzhafte Entzündung an einem einzelnen Gelenk auf – der Gichtanfall. Dieser zeigt sich häufig erstmals am Grundgelenk der großen Zehe in Form einer Rötung, Schwellung und Überwärmung sowie durch starke Ruhe- und Bewegungsschmerzen.

Die Glasknochenerkrankung (Osteogenesis imperfecta) ist die häufigste angeborene (genetische) Erkrankung, die zu einer geringen Stabilität der Knochen im Kindesalter führt und damit verbunden zu häufigen Knochenbrüchen.

Der Golfsport, mit Ursprung im 15. / 16. Jahrhundert in Schottland, wird zunehmend auch in Deutschland zur Volkssportart. Schon mehr als 650.000 Golfspieler, über ein Drittel davon Frauen, haben hierzulande die Faszination des Golfspiels für sich entdeckt. Vor diesem Hintergrund sieht man im sportmedizinischen Bereich zunehmend Patienten mit Verletzungen und Schäden, die beim Golfspielen oder in der Vorbereitungsphase durch falsch entwickelte Bewegungsmuster entstanden sind und eine orthopädisch-unfallchirurgische Behandlung erfordern.

Die Kniegelenksarthrose, auch Gonarthrose genannt, umfasst alle verschleißbedingten Erkrankungen des Kniegelenkes, die durch eine Zerstörung des Gelenkknorpels gekennzeichnet sind. Dabei können auch Gelenkstrukturen wie Bänder, Knochen, Gelenkinnenhaut sowie gelenknahe Muskulatur betroffen sein.

Die Hallux-valgus-Fehlstellung ist eine meist fortschreitende Deformität der Großzehe und wird auch als Ballenzehe bezeichnet. Dabei besteht eine X-Fehlstellung im Großzehengrundgelenk aufgrund einer gestörten Biomechanik des Fußes, die im Verlauf zu einer zunehmenden Verformung führt. Sie führt jedoch nicht zwangsläufig zu Schmerzen und/oder starkem Leidensdruck.

Medizinische Sachverständige, auch Gutachter genannt, sind Ärzte, die zum Beispiel im Auftrag einer Berufsgenossenschaft ein ärztliches Gutachten erstellen. In dem Gutachten äußert sich der Sachverständige zum Gesundheitszustand und den Krankheiten eines Patienten. Dies dient beispielsweise der Diagnose und Anerkennung einer Berufserkrankung.

Die Hallux-valgus-Fehlstellung ist eine meist fortschreitende Deformität der Großzehe und wird auch als Ballenzehe bezeichnet. Dabei besteht eine X-Fehlstellung im Großzehengrundgelenk aufgrund einer gestörten Biomechanik des Fußes, die im Verlauf zu einer zunehmenden Verformung führt. Sie führt jedoch nicht zwangsläufig zu Schmerzen und/oder starkem Leidensdruck.

Hammer- und Krallenzehen gehören zu den häufigsten Kleinzehenfehlstellungen. Als Hammerzehe wird eine Beugefehlstellung des Zehenmittelgelenkes bezeichnet. Eine Krallenzehe weist neben einer Beugefehlstellung im Mittelgelenk eine Überstreckung (Hyperextension) im Zehengrundgelenk auf.

Erst dieses komplexe Greiforgan macht uns zu dem, was wir sind: Mit der Hand ertasten und gestalten wir die Welt, sie ermöglicht uns Kraft und Präzision zugleich.

Die Handchirurgie ist ein ärztliches Fachgebiet. Die Untersuchung, konservative und operative Behandlung aller Erkrankungen, Verletzungen sowie Fehlbildungen im Bereich des Handgelenkes und der Hand erfolgt durch Handchirurgen.

Die Arthrose von Handgelenk und Fingergelenken ist eine Gelenkknorpelzerstörung, die zu Schmerzen und Funktionseinschränkungen bis zur Gelenksteife führen kann. Abhängig vom Schweregrad kann die Erkrankung nicht-operativ oder operativ behandelt werden. Eine Heilung ist nicht möglich.

Heparine sind körpereigene Vielfachzucker (Polysaccharide), welche die Blutgerinnung hemmen. Sie werden therapeutisch immer dann eingesetzt, wenn eine Übergerinnbarkeit des Blutes, zum Beispiel nach Verletzungen, mittleren und großen Operation oder bei bösartigen Erkrankungen, den Patienten gefährdet.

Akute Kreuzschmerzen, die plötzlich auftreten, werden umgangssprachlich auch als „Hexenschuss“ bezeichnet.

Homöopathie ist eine Therapiemethode, bei der die eingesetzten Arzneimittel die körpereigenen Mechanismen zur Heilung anregen sollen. In der ärztlichen Therapie wird die Homöopathie gemäß dem Ähnlichkeitsprinzip angewendet, in der Selbstmedikation nach bewährten Indikationen.

Homöopathie ist eine Therapiemethode, bei der die eingesetzten Arzneimittel die körpereigenen Mechanismen zur Heilung anregen sollen. In der ärztlichen Therapie wird die Homöopathie gemäß dem Ähnlichkeitsprinzip angewendet, in der Selbstmedikation nach bewährten Indikationen.

In der Orthopädie wird die Hyaluronsäure-Therapie vor allem bei einer Arthrose der Kniegelenke eingesetzt. Sie soll die Gelenkmechanik verbessern und insbesondere die Schmerzen reduzieren. Dabei wird die Hyaluronsäure unter keimfreien (aseptischen) Bedingungen direkt in das Gelenk gespritzt (intraartikuläre Injektion). Die Indikation für ihre Anwendung sollte gemäß den aktuellen Leitlinien zur Therapie der Arthrose gestellt werden.

Die Hämophilie ist eine angeborene Blutgerinnungsstörung, die zu schweren Blutungen in die Muskulatur und Gelenke führen kann. Diese wiederkehrenden Einblutungen haben frühzeitige Gelenkschäden zur Folge.

Die Versorgung mit einer Hüftendoprothese stellt die häufigste Versorgung mit einem künstlichen Gelenk am menschlichen Körper dar. Sie wird derzeit etwa 220.000-mal pro Jahr in Deutschland durchgeführt. Das Prinzip besteht nach Ausreizen der konservativen, sprich nichtoperativen Therapie, in einem künstlichen Ersatz der Hüftgelenkspfanne und des Hüftkopfes. Dies ist mit verschiedenen Prothesentypen und -materialien möglich.

Die Hüftarthrose (Coxarthrose) ist eine Verschleißkrankheit des Hüftgelenkes. Sie gilt als die häufigste Form der Arthrose beim Menschen und beschreibt die Abnutzung der Knorpeloberflächen von Hüftkopf und Hüftpfanne.

Unter Deformitäten der Hüfte versteht man angeborene oder erworbene Fehlbildungen im Bereich der Hüftgelenkspfanne, des Hüftkopfes oder beider Bereiche des Hüftgelenkes. Die Hüftgelenksdysplasie ist dabei eine der am häufigsten auftretenden Hüftgelenksdeformitäten.

Bei der Hüftdysplasie bzw. Hüftluxation handelt es sich um eine angeborene Deformität des Hüftgelenks. Das Gelenk besteht aus Hüftkopf (am Oberschenkelknochen) und Hüftgelenkpfanne (Teil des Beckens). Während bei einer Dysplasie eine Reifungsstörung der Pfanne vorliegt, steht bei einer Luxation der Hüftkopf nicht korrekt in der Gelenkpfanne.

Sei es aufgrund einer Hüftdysplasie oder eines osteoporosebedingten Knochenbruchs: das Hüftgelenk ist eine Körperregion, mit der sich Orthopäden und Unfallchirurgen sowohl bei Neugeborenen als auch bei Rentnern regelmäßig befassen.

Bei der Hüftinstabilität handelt es sich um eine angeborene Fehlanlage bzw. erworbene Fehlentwicklung des Hüftgelenkes mit einer Störung der Verknöcherung am sogenannten Pfannenerker, welche man Hüftdysplasie nennt.

Die Hüftarthrose (Coxarthrose) ist eine Verschleißkrankheit des Hüftgelenkes. Sie gilt als die häufigste Form der Arthrose beim Menschen und beschreibt die Abnutzung der Knorpeloberflächen von Hüftkopf und Hüftpfanne.

Das Hüftimpingement ist ein Engpasssyndrom der Hüfte. Knöcherne Veränderungen der Gelenkpartner (Hüftkopf und Hüftpfanne) führen zu einem biomechanischen Konflikt (Anstoßphänomen). Es resultieren schmerzhafte Bewegungseinschränkungen und Frühformen des Hüftgelenkverschleißes.

Die Versorgung mit einer Hüftendoprothese stellt die häufigste Versorgung mit einem künstlichen Gelenk am menschlichen Körper dar. Sie wird derzeit etwa 220.000-mal pro Jahr in Deutschland durchgeführt. Das Prinzip besteht nach Ausreizen der konservativen, sprich nichtoperativen Therapie, in einem künstlichen Ersatz der Hüftgelenkspfanne und des Hüftkopfes. Dies ist mit verschiedenen Prothesentypen und -materialien möglich.

Bei einer zunehmenden Zahl von Erstimplantationen künstlicher Hüftgelenke wird es zwangsläufig auch zu einer Zunahme der Wechseloperationen (Revisionen) kommen. Es ist prinzipiell davon auszugehen, dass nach einem gewissen Zeitraum jegliche Endoprothese des Hüftgelenkes eines Wechsels bedarf. Es kommt einerseits zu einer Veränderung des Knochens um die Prothese herum, was zur Lockerung führen kann, zum anderen wird zwischen den Gleitpartnern, sprich zwischen Kugel und Pfanne Abrieb produziert. Dieser Abrieb führt zwangsläufig irgendwann zur Lockerung der Hüftprothese.

Beim Hüftschnupfen, auch Coxitis fugax genannt, handelt es sich um eine Entzündung des Hüftgelenks, die meist bei Kindern im Alter zwischen drei und zehn Jahren auftritt. In der Regel verläuft die Erkrankung harmlos und klingt nach ein bis zwei Wochen wieder ab. Allerdings sollten andere schwerwiegende Krankheiten als Ursache der Symptome ausgeschlossen werden.

Die Versorgung mit einer Hüftendoprothese stellt die häufigste Versorgung mit einem künstlichen Gelenk am menschlichen Körper dar. Sie wird derzeit etwa 220.000-mal pro Jahr in Deutschland durchgeführt. Das Prinzip besteht nach Ausreizen der konservativen, sprich nichtoperativen Therapie, in einem künstlichen Ersatz der Hüftgelenkspfanne und des Hüftkopfes. Dies ist mit verschiedenen Prothesentypen und -materialien möglich.

Das ISG ist ein Gelenk (Iliosacralgelenk) zwischen dem Becken und dem Kreuzbein. Blockierungen, Bandschwächen, aber auch verschleißbedingte, also degenerative Erkrankungen (zum Beispiel Arthrose) und entzündlich-rheumatische Erkrankungen (zum Beispiel Morbus Bechterew) führen zu lokalen Schmerzen über dem Gelenk (im unteren Rücken). Die Beschwerden können aber häufig auch aufgrund der angrenzenden Muskel- und Nervenstrukturen in die Leiste oder das gesamte Bein ausstrahlen.

Bei der Perthes-Erkrankung handelt es sich um eine meist gutartig verlaufende Wachstumsstörung des Hüftkopfes auf einer oder beiden Seiten der Hüfte. Auslöser der orthopädischen Kinderkrankheit ist eine Durchblutungsstörung des Hüftkopfes. In schwerwiegenden Fällen kann es aufgrund dieser Durchblutungsstörung dazu kommen, dass Teile des Hüftknochens einbrechen oder der Knochen teilweise abstirbt (Hüftkopfnekrose).

Als Läuferknie bezeichnet man eine Reizung des Tractus iliotibialis, eines Faszienstreifens an der Außenseite des Oberschenkels in Höhe des Kniegelenkes. Die Beschwerden treten in aller Regel nach längeren Laufbelastungen auf. Das Krankheitsbild kann ein- oder beidseitig bestehen.

Manchmal wird der Raum für die Sehnen der Rotatorenmanschette und den Schleimbeutel unterhalb des Schulterdaches knapp. Das führt zu starken Einklemmungs- und pochenden Entzündungsschmerzen. Die schmerzende Enge des Gleitraums zwischen Oberarmkopf und Schulterdach wird auch als Impingement-Syndrom oder Schulterimpingement bezeichnet.

Als Seitenbandverletzungen bezeichnet man Verletzungen der Knieseitenbänder, die in der Regel durch Unfälle aller Art ausgelöst werden können. Dabei kann die Seitenbandverletzung isoliert oder aber in Kombination mit einer Verletzung anderer Strukturen des Kniegelenkes auftreten.

Als Seitenbandverletzungen bezeichnet man Verletzungen der Knieseitenbänder, die in der Regel durch Unfälle aller Art ausgelöst werden können. Dabei kann die Seitenbandverletzung isoliert oder aber in Kombination mit einer Verletzung anderer Strukturen des Kniegelenkes auftreten.

Als Seitenbandtendinose bezeichnet man eine Reizung der Knieseitenbänder, die in aller Regel nach stärkerer sportlicher Belastung auftritt. Das Krankheitsbild kann ein- oder beidseitig auftreten.

Der sogenannte Tennisellenbogen (Epicondylitis radialis humeri) bzw. Golferellenbogen (Epicondylitis ulnaris humeri) ist eine muskuläre Überlastungsreaktion der Hand- und Fingerstrecker bzw. der Hand- und Fingerbeuger an ihrem Ursprung am Ellenbogen (Epicondylus lateralis humeri).

Das Piriformis-Syndrom ist eine muskuläre Fehlspannung eines Gesäßmuskels (Musculus piriformis), welches zu lokalen Muskelschmerzen führen kann, aber auch die in direkter Nachbarschaft verlaufenden Nerven komprimieren, das heißt drücken oder quetschen kann, wie zum Beispiel den Ischiasnerv. Dies kann zu ausstrahlenden Schmerzen in den Versorgungsgebieten dieser Nerven führen (Gesäß und Bein).

Die Epiphyseolysis capitis femoris wird auch als jugendliche Hüftkopflösung bezeichnet. Dabei löst sich die Hüftkopfepiphyse, also der Wachstumsbereich des Knochens, vom Schenkelhals und gleitet ab. Die Erkrankung tritt meist in der Pubertät auf und kann sowohl chronisch über viele Monate als auch akut mit einem plötzlichen Abgleiten verlaufen. Bemerkbar macht sie sich durch leichte, belastungsabhängige bis starke Schmerzen in Knie, Leiste oder Hüfte und ein Hinken des Betroffenen.

Bei der Perthes-Erkrankung handelt es sich um eine meist gutartig verlaufende Wachstumsstörung des Hüftkopfes auf einer oder beiden Seiten der Hüfte. Auslöser der orthopädischen Kinderkrankheit ist eine Durchblutungsstörung des Hüftkopfes. In schwerwiegenden Fällen kann es aufgrund dieser Durchblutungsstörung dazu kommen, dass Teile des Hüftknochens einbrechen oder der Knochen teilweise abstirbt (Hüftkopfnekrose).

Der Morbus Scheuermann ist eine häufige Wirbelsäulenerkrankung. Bedingt durch Wachstumsstörungen einzelner Wirbelsäulenabschnitte kommt es dabei zu einer Rundrückenbildung, die sich häufig bei Jungen in der Pubertät erstmalig zeigt. Die Therapie richtet sich nach dem Alter der Patienten, dem Ausmaß des Rundrückens und den begleitenden Schmerzen.

KISS ist die Abkürzung für Kopfgelenk-induzierte Symmetrie-Störung. Diese Fehlhaltung bei Säuglingen wird häufig durch eine schwierige Geburt verursacht, bei der es zu einer überdurchschnittlichen Belastung der Halswirbelsäule kommt. Auch ein Kaiserschnitt geht mit einem erhöhten Risiko einher. Die Funktionsstörungen in einem der oberen Halswirbelsäulensegmente können zu einseitigen Muskelstörungen führen, die ihrerseits Asymmetrien auslösen. Die KISS-Therapie erfolgt mithilfe der sanften Atlastherapie, die häufig in Kombination mit weiteren manuellen Behandlungsmethoden angewendet wird.

Nicht gebrauchsbedingter Verschleiß, sondern eine Störung des Sehnenstoffwechsels ist verantwortlich für das Entstehen einer Kalkschulter, auch Tendinosis calcarea genannt. Dabei lagert sich Kalk unter den Sehnen der so genannten Rotatorenmanschette ab.

Die Kapsel- und Bandverletzung – auch kurz Bandverletzung genannt – stellt eine sehr häufige Verletzung an verschiedenen Gelenken dar, die in Folge von Sport-, Berufs- aber auch Alltagsunfällen auftreten kann. Bleibt das Gelenk hierbei stabil und die Strukturen im Wesentlichen intakt, wird nur von einer Bänderzerrung oder -dehnung gesprochen. Es kann aber auch zu einer teilweisen oder kompletten Zerreißung der Bänder kommen, wenn der Bewegungsspielraum maximal überschritten wird. In der Folge wird das Gelenk dann instabil.

Beim Karpaltunnelsyndrom (KTS) handelt es sich um ein Engpasssyndrom des Mittelnervs der Hand im Bereich des Handwurzelkanals (sogenannter Karpalkanal). Missempfindungen des Daumens, Zeige-, Mittel- und daumenseitigen Ringfingers sowie feinmotorische Einschränkungen können bestehen. Schwereabhängig sind nicht-operative und operative Behandlungen mit Ausheilung bei früher Behandlung möglich.

Die Kernspintomographie, auch Magnetresonanztomographie (MRT) genannt, ist ein strahlenfreies Bildgebungsverfahren. Mithilfe starker Magnet- und magnetischer Wechselfelder werden dabei Schnittbilder des Körpers erzeugt, die krankhafte Veränderungen sichtbar machen können.

Die Kinderorthopädie ist ein Spezialgebiet der Orthopädie, das sich mit angeborenen und erworbenen Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates bei Kindern und Jugendlichen befasst.

Die Kindertraumatologie beschäftigt sich mit der Erkennung und Behandlung von Verletzungen und deren Folgen im Kindes- und Jugendalter. Dies sind vor allem Knochenbrüche und Gelenkverletzungen (Verrenkungen, Band- und Kapselverletzungen), aber auch Kopf-, Brustkorb- und Bauchorgan- sowie Weichteilverletzungen (Haut, Muskeln, Sehnen). Dabei werden Einfach-, Mehrfachverletzungen sowie das Polytrauma im Kindesalter versorgt.

Kinesio-Taping ist eine alternative Möglichkeit zur Behandlung von Funktionsstörungen am gesamten Bewegungsapparat, bei Sportlern bei Überlastungen, nach Verletzungen und bei muskulären Verspannungen. Kinesio-Tapes sind elastische Klebebänder, die unter Beachtung der anatomischen Strukturen nach funktionellen Gesichtspunkten angebracht werden.

Kinesio-Taping ist eine alternative Möglichkeit zur Behandlung von Funktionsstörungen am gesamten Bewegungsapparat, bei Sportlern bei Überlastungen, nach Verletzungen und bei muskulären Verspannungen. Kinesio-Tapes sind elastische Klebebänder, die unter Beachtung der anatomischen Strukturen nach funktionellen Gesichtspunkten angebracht werden.

Menschen, die eine Körpergröße von 1,50 Meter nicht erreichen, gelten im Allgemeinen als kleinwüchsig. Vom Groß- oder Hochwuchs spricht man in der Regel ab einer Größe von etwa 2,00 Metern. Für eine genaue Einordung spielt allerdings immer auch das Geschlecht eine Rolle.

Der Klumpfuß ist eine angeborene Fußfehlstellung. Die Behandlung erfolgt nach der Ponsetimethode, die nach Gipsbehandlung die Durchtrennung der Achillessehne und anschließend eine Schienenbehandlung beinhaltet. Der Erfolg hängt maßgeblich von der Schienenbehandlung ab.

Beim Knick-Plattfuß handelt es sich um eine Abflachung des Fußlängsgewölbes, die im Lauflernalter ein normales Durchgangsstadium ist. Unterschieden werden flexible und nicht flexible Knickplattfüße. Zur Therapie stehen konservative und bei Beschwerden auch operative Maßnahmen zur Verfügung.

Beim künstlichen Ersatz des Kniegelenkes werden die gelenkbildenden Flächen von Ober- und Unterschenkel mit Prothesenbestandteilen versorgt, sodass anschließend Metall auf Kunststoff gleitet (Knietotalendoprothese). Alternativ können auch Teilprothesen verwendet werden (Teilgelenkersatz des Knies).

Die Kniegelenksarthrose, auch Gonarthrose genannt, umfasst alle verschleißbedingten Erkrankungen des Kniegelenkes, die durch eine Zerstörung des Gelenkknorpels gekennzeichnet sind. Dabei können auch Gelenkstrukturen wie Bänder, Knochen, Gelenkinnenhaut sowie gelenknahe Muskulatur betroffen sein.

Der Kniebinnenschaden ist eine Sammelbezeichnung für Schäden und Verletzungen am Kniegelenk. Diese Schädigungen (Läsionen) können verschiedene Strukturen innerhalb des Kniegelenks betreffen, zum Beispiel die Kreuzbänder oder die Menisken, und einzeln oder auch in Kombination auftreten. Zum Teil können sie auch durch rheumatische oder Stoffwechselerkrankungen verursacht werden. Die Therapie ist jeweils abhängig von der konkreten Diagnose.

Das Kniegelenk ist das größte Gelenk im menschlichen Körper. Es verbindet Ober- und Unterschenkel miteinander und ermöglicht es, das Bein zu strecken und zu beugen.

Beim künstlichen Ersatz des Kniegelenkes werden die gelenkbildenden Flächen von Ober- und Unterschenkel mit Prothesenbestandteilen versorgt, sodass anschließend Metall auf Kunststoff gleitet (Knietotalendoprothese). Alternativ können auch Teilprothesen verwendet werden (Teilgelenkersatz des Knies).

Jede Endoprothese hat eine begrenzte Haltbarkeit und das ganz unabhängig davon, wie erfolgreich sie implantiert wurde. Denn sowohl der Knochen um die Gelenke herum unterliegt mit der Zeit gewissen Veränderungen, als auch die verschiedenen Teile der Prothese, die von Abrieb und Verschleiß betroffen sind. Aus diesem Grunde wird bei zunehmender Zahl an Erstimplantationen von Knieprothesen auch die Zahl der Wechseloperationen (Revisionen) in Zukunft steigen.

Als Kniescheibenarthrose oder auch Retropatellararthrose bezeichnet man Verschleißerscheinungen an der Kniescheibe sowie am Kniescheibengleitlager. Dies kann im Rahmen einer generalisierten Kniearthrose oder aber auch isoliert auftreten.

Als Kniescheibenarthrose oder auch Retropatellararthrose bezeichnet man Verschleißerscheinungen an der Kniescheibe sowie am Kniescheibengleitlager. Dies kann im Rahmen einer generalisierten Kniearthrose oder aber auch isoliert auftreten.

Nicht jede Arthrose des Kniegelenkes bedarf immer der Versorgung mit einem kompletten Kniegelenk (bicondylärer, beide Oberschenkelanteile betreffender Oberflächenersatz). Wird nur die Innen- oder Außenseite versorgt, so spricht man von einem unicondylären Gelenkersatz. 90 Prozent der unicondylären Gelenkersatzoperationen betreffen die Innenseite des Kniegelenkes, zehn Prozent die Außenseite.

Beim künstlichen Ersatz des Kniegelenkes werden die gelenkbildenden Flächen von Ober- und Unterschenkel mit Prothesenbestandteilen versorgt, sodass anschließend Metall auf Kunststoff gleitet (Knietotalendoprothese). Alternativ können auch Teilprothesen verwendet werden (Teilgelenkersatz des Knies).

Der Kniebinnenschaden ist eine Sammelbezeichnung für Schäden und Verletzungen am Kniegelenk. Diese Schädigungen (Läsionen) können verschiedene Strukturen innerhalb des Kniegelenks betreffen, zum Beispiel die Kreuzbänder oder die Menisken, und einzeln oder auch in Kombination auftreten. Zum Teil können sie auch durch rheumatische oder Stoffwechselerkrankungen verursacht werden. Die Therapie ist jeweils abhängig von der konkreten Diagnose.

In der Behandlung von Knochen- und Gelenkbrüchen steht grundsätzlich die operative Therapie der konservativen (nicht-operativen) Therapie gegenüber. Bei der Wahl eines Behandlungskonzeptes müssen neben der Bruchform und -lokalisation auch patientenspezifische Faktoren wie Vorerkrankungen und der bestehende funktionelle Anspruch (Sport, Arbeit, Alter) einbezogen werden.

Knochen- und Weichteiltumore sind selten und können in gut- und bösartige Läsionen (Gewebeschädigungen bzw. -veränderungen) unterteilt werden. Eine frühzeitige und korrekte Diagnostik und Therapie ist entscheidend für den Behandlungserfolg. Daher sollte bei Vorliegen eines Tumors des Bewegungsapparates ein hierfür spezialisiertes Zentrum aufgesucht werden.

Knochenbrüche bei bestehender Osteoporose sind häufig und erfordern spezielle Therapiestrategien. Betroffen sind dabei vor allem die Wirbelsäule, die Hüfte, der Oberarm und das Handgelenk. Die Therapie gestaltet sich hierbei vielfältig und muss immer individuell auf den Patienten abgestimmt werden.

Die Knochendichtemessung oder auch Osteodensitometrie ist eine international anerkannte Untersuchungsmethode, um das Frakturrisiko im Rahmen der Osteoporose-Diagnostik zu beurteilen.

Knochendurchblutungsstörungen oder sogenannte Perfusionsstörungen gehen typischerweise mit einer vermehrten Ansammlung von Flüssigkeit im Knochen, dem sogenannten Knochenmarködem (KMÖ) einher. Dies führt in der Regel zu einer Druckerhöhung im Knochen und damit zusammenhängenden Schmerzen.

Die Osteitis ist eine Knochenentzündung, die häufig durch eine bakterielle Infektion hervorgerufen wird. Sie kann sowohl akut wie auch chronisch auftreten. Die Infektion führt zu Durchblutungsstörungen im Knochen und schließlich zum Abstreben von Knochenteilen. Zur Behandlung wird in der Regel eine Antibiotikatherapie durchgeführt, bei schweren Fällen können auch chirurgische Maßnahmen notwendig sein.

Das Vorhandensein von Knochenmetastasen im Rahmen einer Tumorerkrankung bedeutet, dass der begrenzt und lokalisiert wachsende Tumor (zum Beispiel des Darms oder der Lunge) Anschluss an das Kreislaufsystem gewonnen hat und so fernab des ursprünglichen Tumorwachstums Absiedlungen bilden konnte.

Die Osteitis ist eine Knochenentzündung, die häufig durch eine bakterielle Infektion hervorgerufen wird. Sie kann sowohl akut wie auch chronisch auftreten. Die Infektion führt zu Durchblutungsstörungen im Knochen und schließlich zum Abstreben von Knochenteilen. Zur Behandlung wird in der Regel eine Antibiotikatherapie durchgeführt, bei schweren Fällen können auch chirurgische Maßnahmen notwendig sein.

Knochen- und Weichteiltumore sind selten und können in gut- und bösartige Läsionen (Gewebeschädigungen bzw. -veränderungen) unterteilt werden. Eine frühzeitige und korrekte Diagnostik und Therapie ist entscheidend für den Behandlungserfolg. Daher sollte bei Vorliegen eines Tumors des Bewegungsapparates ein hierfür spezialisiertes Zentrum aufgesucht werden.

Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, ist eine chronische Erkrankung, die Knochen porös und brüchig werden lässt. Grund hierfür ist ein gestörter Knochenstoffwechsel. Knochenbrüche, vor allem an Wirbelsäule, Hüfte, Oberarm und Handgelenk, sind die schmerzhafte Folge.

Lokalisierte Knorpelschäden, die zum Beispiel aufgrund von Gelenkverletzungen entstehen, können zu erheblichen Beschwerden, und nicht oder falsch behandelt zur Entstehung einer Arthrose (Gelenkverschleiß) führen. Deshalb sollten anhaltend schmerzhafte Knorpeldefekte saniert werden. Dafür stehen verschiedene chirurgische Knorpeltherapien zur Verfügung.

Lokalisierte Knorpeldefekte, im Knie zum Beispiel durch eine Sportverletzung verursacht, können zu erheblichen Beschwerden und unbehandelt zum vorzeitigen Gelenkverschleiß (Arthrose) führen.

Lokalisierte Knorpelschäden, die zum Beispiel aufgrund von Gelenkverletzungen entstehen, können zu erheblichen Beschwerden, und nicht oder falsch behandelt zur Entstehung einer Arthrose (Gelenkverschleiß) führen. Deshalb sollten anhaltend schmerzhafte Knorpeldefekte saniert werden. Dafür stehen verschiedene chirurgische Knorpeltherapien zur Verfügung.

Lokalisierte Knorpeldefekte, im Knie zum Beispiel durch eine Sportverletzung verursacht, können zu erheblichen Beschwerden und unbehandelt zum vorzeitigen Gelenkverschleiß (Arthrose) führen.

Lokalisierte Knorpelschäden, die zum Beispiel aufgrund von Gelenkverletzungen entstehen, können zu erheblichen Beschwerden, und nicht oder falsch behandelt zur Entstehung einer Arthrose (Gelenkverschleiß) führen. Deshalb sollten anhaltend schmerzhafte Knorpeldefekte saniert werden. Dafür stehen verschiedene chirurgische Knorpeltherapien zur Verfügung.

Die konservative Therapie umfasst die nicht operative Therapie im Gebiet Orthopädie und Unfallchirurgie. Dabei kommen unter anderem physikalische Maßnahmen, Maßnahmen der manuellen Medizin und der technischen Orthopädie zum Einsatz. Durch diese Maßnahmen soll auf Stoffwechselvorgänge des Körpers und Fehlfunktionen des Stütz- und Bewegungsapparates Einfluss genommen werden, zugleich soll eine Linderung der Schmerzen und Beschwerden stattfinden.

Der Nacken stützt und bewegt unseren Kopf durch das Zusammenspiel verschiedener Muskeln und mithilfe der Halswirbelsäule, dem Verbindungsstück zwischen Kopf und Rumpf.

Dass es ab und an im Schädel brummt oder pocht, kennen vermutlich die meisten. Oftmals verschwindet der Schmerz von selbst, vor allem dann, wenn es sich um sogenannte „Bagatellschmerzen“ handelt, die beispielsweise im Rahmen eines grippalen Infektes, bei Schlafmangel oder nach erhöhtem Alkoholkonsum auftreten. Bei häufigeren Beschwerden ohne nachvollziehbare Ursache empfiehlt sich jedoch eine ärztliche Abklärung. Vielfach lässt sich durch eine zielgerichtete Therapie Linderung erreichen oder sogar Abhilfe schaffen.

Krankengymnastik, heute oft auch Physiotherapie genannt, ist eine in der Orthopädie und Unfallchirurgie häufig verordnete konservative Behandlungsmaßnahme, die bei verschiedensten Erkrankungen, Verletzungen oder zur Wiederherstellung der Funktion nach einer Operation angewendet wird.

Das ISG ist ein Gelenk (Iliosacralgelenk) zwischen dem Becken und dem Kreuzbein. Blockierungen, Bandschwächen, aber auch verschleißbedingte, also degenerative Erkrankungen (zum Beispiel Arthrose) und entzündlich-rheumatische Erkrankungen (zum Beispiel Morbus Bechterew) führen zu lokalen Schmerzen über dem Gelenk (im unteren Rücken). Die Beschwerden können aber häufig auch aufgrund der angrenzenden Muskel- und Nervenstrukturen in die Leiste oder das gesamte Bein ausstrahlen.

Die Chondrokalzinose bezeichnet eine krankhafte Mineralisation des Gelenkknorpels oder anderer knorpelartiger Strukturen wie zum Beispiel Menisken. Am häufigsten handelt es sich dabei um Calciumphosphat-Ablagerungen. Viele Gelenke bereiten trotz erkennbarer Mineralisation keine Beschwerden.

Die Ellenbogenarthrose tritt meist sekundär als Folge anderer Erkrankungen oder vorangegangener Verletzungen auf und führt durch Schmerzen zu einer Einschränkung der Beweglichkeit des Arms. Neben einer konservativen Therapie besteht in ausgeprägten Fällen die Möglichkeit eines endoprothetischen Gelenkersatzes.

Unter Endoprothetik versteht man den künstlichen Ersatz eines Gelenks durch eine Gelenkprothese, auch Endoprothese genannt. Künstlicher Gelenkersatz bedeutet, dass man die Gleitflächen eines Gelenkes entweder vollständig oder teilweise mit künstlichen Materialien wie Metall, Polyethylen oder Keramik ersetzt.

Bei der Kypho- und der Vertebroplastie handelt es sich um sogenannte minimalinvasive Behandlungsmöglichkeiten, die bei Frakturen, also bei Brüchen von Wirbelkörpern zum Einsatz kommen können. Dabei wird ein „zusammengebrochener“ Wirbel mit einer speziellen Zementmischung zur Schmerzlinderung und Höhenkorrektur teilweise wiederaufgerichtet. Der Zement kommt innerhalb weniger Minuten zur Aushärtung und stabilisiert damit den gebrochenen Wirbel.

Die Versorgung mit einer Hüftendoprothese stellt die häufigste Versorgung mit einem künstlichen Gelenk am menschlichen Körper dar. Sie wird derzeit etwa 220.000-mal pro Jahr in Deutschland durchgeführt. Das Prinzip besteht nach Ausreizen der konservativen, sprich nichtoperativen Therapie, in einem künstlichen Ersatz der Hüftgelenkspfanne und des Hüftkopfes. Dies ist mit verschiedenen Prothesentypen und -materialien möglich.

Beim künstlichen Ersatz des Kniegelenkes werden die gelenkbildenden Flächen von Ober- und Unterschenkel mit Prothesenbestandteilen versorgt, sodass anschließend Metall auf Kunststoff gleitet (Knietotalendoprothese). Alternativ können auch Teilprothesen verwendet werden (Teilgelenkersatz des Knies).

Schulterprothesen können bei Gelenkverschleiß, schweren Gelenkbrüchen oder ausgeprägtem Sehnenverschleiß mit entsprechend starken Beschwerden eine gute Behandlungsmöglichkeit sein. Je nach Ursache gibt es verschiedene Prothesenmodelle, die eingesetzt werden können.

Für Patienten mit schmerzhaft zerstörten Sprunggelenken, zum Beispiel aufgrund von Gelenkverschleiß oder rheumatischen Erkrankungen, ist das Kunstgelenk (Endoprothese) heute eine ernstzunehmende Alternative zu gelenkversteifenden Operationen (Gelenkfusionen). Voraussetzung ist, dass der Zustand der Knochen und Weichteile des Sprunggelenks den Einsatz einer Endoprothese erfolgversprechend zulässt.

Zur Sicherung der Diagnose oder Verlaufskontrolle bei diversen Erkrankungen in Orthopädie und Unfallchirurgie (zum Beispiel rheumatoide Arthritis, Gicht) kommen unter anderem auch Laboruntersuchungen zum Einsatz. Dafür werden dem Patienten Blut oder andere Körperflüssigkeiten entnommen, die anschließend im Labor mithilfe verschiedener optischer, chemischer oder immunologischer Verfahren untersucht werden.

Von Profis schon lange zur Trainingssteuerung und Leistungsoptimierung eingesetzt, wird die Laktat-Leistungsdiagnostik auch für den ambitionierten Breiten- und Freizeitsportler immer wichtiger.

Als Schienbeinkantensyndrom bezeichnet man Schmerzen an der Schienbeinkante, die in aller Regel nach stärkerer sportlicher Belastung auftreten. Das Krankheitsbild kann ein- oder beidseitig auftreten.

Bei der Ganganalyse wird das Gangbild des Patienten statisch und dynamisch auf Auffälligkeiten und therapiebedürftige Veränderungen hin untersucht. Dieses kann mit und ohne technische Hilfsmittel erfolgen. Häufig lässt sich eine bestehende Fußfehlstatik mittels orthopädischer Einlagen passiv kompensieren.

Die Osteologie ist die Lehre von den Knochen. Orthopäden und Unfallchirurgen mit einer zusätzlichen Qualifikation als Osteologe beschäftigen sich mit den Stoffwechselvorgängen im Knochen und diagnostizieren und behandeln Knochenerkrankungen. Eine der häufigsten Knochenerkrankungen ist die Osteoporose.

Stechende oder dumpfe Schmerzen im Bereich zwischen Unterleib, Hüfte und Oberschenkel können verschiedene Ursachen haben. Häufig werden Leistenschmerzen durch einen Leistenbruch, eine Überlastung beim Sport (auch Sportlerleiste oder weiche Leiste genannt) oder Erkrankungen am Hüftgelenk, wie zum Beispiel Arthrose, verursacht.

Das Lipoma arborescens ist eine seltene Erkrankung, bei der es zu einer Vermehrung von unterhalb der Gelenkinnenhaut gelegenem Fettgewebe kommt. Die Erkrankung betrifft fast immer das Kniegelenk und geht mit einer zunehmenden Gelenkschwellung und Gelenkschmerzen einher. Die Therapie besteht in der Entfernung des betroffenen Fettgewebes mitsamt der Gelenkinnenhaut (Synovialektomie).

Lokalanästhetika sind lokale Betäubungsmittel, die in der Orthopädie und Unfallchirurgie außerdem auch sehr verbreitetet zur Schmerzbehandlung eingesetzt werden.

Lokalanästhetika sind lokale Betäubungsmittel, die in der Orthopädie und Unfallchirurgie außerdem auch sehr verbreitetet zur Schmerzbehandlung eingesetzt werden.

Akute Kreuzschmerzen, die plötzlich auftreten, werden umgangssprachlich auch als „Hexenschuss“ bezeichnet.

Die degenerativ bedingte lumbale Spinalkanalstenose ist eine sehr häufige Erkrankung des älteren Menschen, bei der es zu einer Einengung des Wirbelkanals im Bereich der Lendenwirbelsäule kommt. Sie führt zum Teil zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität durch in die Beine ziehende Schmerzen und Schweregefühle, auch Rückenschmerzen treten auf. Sind konservative Maßnahmen nicht mehr erfolgreich, stellt die operative Dekompression eine der erfolgreichsten Operationen der Orthopädie dar.

Als Läuferknie bezeichnet man eine Reizung des Tractus iliotibialis, eines Faszienstreifens an der Außenseite des Oberschenkels in Höhe des Kniegelenkes. Die Beschwerden treten in aller Regel nach längeren Laufbelastungen auf. Das Krankheitsbild kann ein- oder beidseitig bestehen.

Die Kernspintomographie, auch Magnetresonanztomographie (MRT) genannt, ist ein strahlenfreies Bildgebungsverfahren. Mithilfe starker Magnet- und magnetischer Wechselfelder werden dabei Schnittbilder des Körpers erzeugt, die krankhafte Veränderungen sichtbar machen können.

Manuelle Medizin ist eine dem Menschen zugewandte Medizin mit ganzheitlicher Betrachtungsweise. Sie bezeichnet ein diagnostisches System und therapeutische Techniken, die mit den Händen ausgeführt werden. Sie umfasst auch osteopathische Techniken an verschiedenen Abschnitten des Bewegungssystems, dem Lymphsystem und den bindegewebigen Aufhängungen und Faszien innerer Organe.

Manuelle Medizin ist eine dem Menschen zugewandte Medizin mit ganzheitlicher Betrachtungsweise. Sie bezeichnet ein diagnostisches System und therapeutische Techniken, die mit den Händen ausgeführt werden. Sie umfasst auch osteopathische Techniken an verschiedenen Abschnitten des Bewegungssystems, dem Lymphsystem und den bindegewebigen Aufhängungen und Faszien innerer Organe.

Marschfrakturen sind Knochenbrüche des Mittelfußes und eine Untergruppe der sogenannten Stressfrakturen oder Ermüdungsbrüche. Hierbei kommt es durch immer wiederkehrende Belastungen unterhalb der Frakturschwelle zu Mikrofrakturierungen innerhalb des Knochens und in der Folge zu einem Knochenbruch.

Bei der Ganganalyse wird das Gangbild des Patienten statisch und dynamisch auf Auffälligkeiten und therapiebedürftige Veränderungen hin untersucht. Dieses kann mit und ohne technische Hilfsmittel erfolgen. Häufig lässt sich eine bestehende Fußfehlstatik mittels orthopädischer Einlagen passiv kompensieren.

Als Schienbeinkantensyndrom bezeichnet man Schmerzen an der Schienbeinkante, die in aller Regel nach stärkerer sportlicher Belastung auftreten. Das Krankheitsbild kann ein- oder beidseitig auftreten.

Die Arthrose von Handgelenk und Fingergelenken ist eine Gelenkknorpelzerstörung, die zu Schmerzen und Funktionseinschränkungen bis zur Gelenksteife führen kann. Abhängig vom Schweregrad kann die Erkrankung nicht-operativ oder operativ behandelt werden. Eine Heilung ist nicht möglich.

Risse bzw. Schädigungen des Meniskus (Meniskusrupturen bzw. -läsionen) gehören zu den häufigsten Erkrankungen des Kniegelenks. Die Diagnose wird durch die klinische Untersuchung gestellt und kann durch eine MRT-Untersuchung bestätigt werden. Zur Behandlung können unter bestimmten Voraussetzungen konservative Therapiemaßnahmen angewendet werden. Bei schwereren Meniskusschäden mit deutlicher Funktionseinschränkung bedarf es aber in der Regel einer operativen Therapie.

Risse bzw. Schädigungen des Meniskus (Meniskusrupturen bzw. -läsionen) gehören zu den häufigsten Erkrankungen des Kniegelenks. Die Diagnose wird durch die klinische Untersuchung gestellt und kann durch eine MRT-Untersuchung bestätigt werden. Zur Behandlung können unter bestimmten Voraussetzungen konservative Therapiemaßnahmen angewendet werden. Bei schwereren Meniskusschäden mit deutlicher Funktionseinschränkung bedarf es aber in der Regel einer operativen Therapie.

Das Morton-Neurom oder dessen Vorstufe, die Morton-Neuralgie, ist eine der häufigsten Ursachen von Schmerzen im Bereich des Mittelfußes mit Ausstrahlung bis in die Zehen. Die Erkrankung wird durch entzündliche Veränderungen der Nerven verursacht.

Der Sichelfuß ist eine häufige, meist flexible Fußdeformität, die sich in nahezu allen Fällen im Verlauf des Wachstums spontan korrigiert. Der Vorfuß zeigt gegenüber dem Rückfuß nach innen. Physiotherapie, Wickelungen, Lagerungsmaßnahmen, Gipstherapie und selten operative Korrektur sind zur Therapie möglich.

Lokalisierte Knorpelschäden, die zum Beispiel aufgrund von Gelenkverletzungen entstehen, können zu erheblichen Beschwerden, und nicht oder falsch behandelt zur Entstehung einer Arthrose (Gelenkverschleiß) führen. Deshalb sollten anhaltend schmerzhafte Knorpeldefekte saniert werden. Dafür stehen verschiedene chirurgische Knorpeltherapien zur Verfügung.

Der Morbus Ahlbaeck ist eine seltene Erkrankung, die sich durch ein spontan auftretendes Absterben von Knochengewebe (Osteonekrose) am Kniegelenk auszeichnet. Dabei ist meist die innere Oberschenkelrolle an der Innenseite des Gelenks betroffen.

Die axiale Spondyloarthritis, im deutschsprachigen Raum meist unter dem Synonym „Morbus Bechterew“ bekannt, ist eine entzündlich-rheumatische Erkrankung. Sie zeichnet sich meist durch einen entzündlichen Rückenschmerz bei jüngeren Patienten in der zweiten Nachthälfte aus. Die Ursache dieser Erkrankung ist nicht eindeutig geklärt. Eine erbliche Veranlagung ist wahrscheinlich, da etwa 90 Prozent der Erkrankten das Erbmerkmal HLA-B27 in sich tragen.

Morbus Dupuytren ist eine krankhafte Veränderung an der Handinnenfläche. Rund um die Hohlhandsehne wuchert Bindegewebe – zunächst nur spürbar als Verhärtung, schließlich aber auch sichtbar: Der Finger steht immer mehr nach oben, lässt sich schließlich gar nicht mehr ausstrecken und verharrt in einer Krallenstellung.

Als Morbus Osgood-Schlatter wird eine im Wachstumsalter auftretende schmerzhafte Veränderung am vorderen Schienbein bezeichnet, welche in Folge einer Reizung der Ansatzstelle der Kniescheibensehne (Patellasehne) auftritt. Hierbei kann sich die knöcherne Befestigung der Patellasehne vom Schienbein lösen und absterben (Nekrose), weshalb die Erkrankung den aseptischen, das heißt nicht infektionsbedingten Knochennekrosen zugerechnet wird.

Bei der Perthes-Erkrankung handelt es sich um eine meist gutartig verlaufende Wachstumsstörung des Hüftkopfes auf einer oder beiden Seiten der Hüfte. Auslöser der orthopädischen Kinderkrankheit ist eine Durchblutungsstörung des Hüftkopfes. In schwerwiegenden Fällen kann es aufgrund dieser Durchblutungsstörung dazu kommen, dass Teile des Hüftknochens einbrechen oder der Knochen teilweise abstirbt (Hüftkopfnekrose).

Die primäre synoviale Chondromatose ist eine seltene gutartige Erkrankung der Gelenkinnenhaut (Synovialis). Es kann auch das Synovialgewebe von Sehnenscheide oder Schleimbeutel erkranken. Im Rahmen der Erkrankung kommt es zu einer krankhaften Bildung von Gelenkkörpern aus Knorpelgewebe, die zu den Beschwerden führen.

Der Morbus Scheuermann ist eine häufige Wirbelsäulenerkrankung. Bedingt durch Wachstumsstörungen einzelner Wirbelsäulenabschnitte kommt es dabei zu einer Rundrückenbildung, die sich häufig bei Jungen in der Pubertät erstmalig zeigt. Die Therapie richtet sich nach dem Alter der Patienten, dem Ausmaß des Rundrückens und den begleitenden Schmerzen.

Das Morton-Neurom oder dessen Vorstufe, die Morton-Neuralgie, ist eine der häufigsten Ursachen von Schmerzen im Bereich des Mittelfußes mit Ausstrahlung bis in die Zehen. Die Erkrankung wird durch entzündliche Veränderungen der Nerven verursacht.

Das Morton-Neurom oder dessen Vorstufe, die Morton-Neuralgie, ist eine der häufigsten Ursachen von Schmerzen im Bereich des Mittelfußes mit Ausstrahlung bis in die Zehen. Die Erkrankung wird durch entzündliche Veränderungen der Nerven verursacht.

Magnetstrahlen wirken bis in die kleinste Körperzelle, können die Durchblutung und Sauerstoffversorgung verbessern und das Zellwachstum anregen. Verschiedene Therapieverfahren in der orthopädischen und unfallchirurgischen Praxis machen sich dies zunutze. Allerdings ist die Wirksamkeit der magnetischen Strahlung wissenschaftlich nicht nachgewiesen.

Zur Behandlung von akuten und chronischen Schmerzen stehen in der Orthopädie und Unfallchirurgie unterschiedliche Behandlungsmethoden zur Verfügung, die in der Regel kombiniert Anwendung finden – von der Akupunktur als alternativmedizinischem Verfahren bis hin zur medikamentösen Schmerztherapie mit entzündungshemmenden und/oder schmerzlindernden Präparaten.

Muskelfaserrisse gehören zu den häufigsten Muskelverletzungen und werden auch als Minorverletzungen bezeichnet. Die Diagnose gelingt meist durch eine einfache Untersuchung. In der Regel heilen sie unter konservativer Therapie im Zeitraum von 10 bis 14 Tagen ab.

Das Vorhandensein von Knochenmetastasen im Rahmen einer Tumorerkrankung bedeutet, dass der begrenzt und lokalisiert wachsende Tumor (zum Beispiel des Darms oder der Lunge) Anschluss an das Kreislaufsystem gewonnen hat und so fernab des ursprünglichen Tumorwachstums Absiedlungen bilden konnte.

Gut- und bösartige Tumore des Stütz- und Bewegungsapparates sind sehr selten und ihre Diagnose und Therapie komplex und oft nicht einfach. Aus diesem Grund sollte die Behandlung von Patienten mit Knochen- oder Weichteiltumoren in spezialisierten Tumorzentren erfolgen.

Dieser Artikel beleuchtet die unerwünschten Wirkungen und Kontraindikationen nichtsteroidaler Antirheumatika (NSAR).

Neben Rückenschmerzen im unteren Wirbelsäulenbereich sind Nackenschmerzen eines der häufigsten Probleme, mit denen der Orthopäde in der Sprechstunde konfrontiert wird. Tendenz steigend.

Lokalisierte Knorpelschäden, die zum Beispiel aufgrund von Gelenkverletzungen entstehen, können zu erheblichen Beschwerden, und nicht oder falsch behandelt zur Entstehung einer Arthrose (Gelenkverschleiß) führen. Deshalb sollten anhaltend schmerzhafte Knorpeldefekte saniert werden. Dafür stehen verschiedene chirurgische Knorpeltherapien zur Verfügung.

Naturheilverfahren kommen in der Orthopädie und Unfallchirurgie bei Schmerzen aufgrund degenerativer oder entzündlicher Gelenkerkrankungen zum Einsatz. Das Ziel dieser Verfahren ist es, die Selbstheilungs- bzw. Selbstregulierungskräfte des Patienten zu aktivieren.

Das Piriformis-Syndrom ist eine muskuläre Fehlspannung eines Gesäßmuskels (Musculus piriformis), welches zu lokalen Muskelschmerzen führen kann, aber auch die in direkter Nachbarschaft verlaufenden Nerven komprimieren, das heißt drücken oder quetschen kann, wie zum Beispiel den Ischiasnerv. Dies kann zu ausstrahlenden Schmerzen in den Versorgungsgebieten dieser Nerven führen (Gesäß und Bein).

Beim neuropathischen Schmerz ist der Nerv nicht bloß das „Kabel“ für die Weiterleitung eines elektrischen Impulses, welcher im Gehirn als Schmerz wahrgenommen wird, sondern ist selbst das gestörte Organ, welches den Schmerz verursacht. Der Schmerzcharakter unterscheidet sich deutlich vom normalen Schmerz zum Beispiel aufgrund von Verletzungen. Typisch sind Kribbeln, Brennen und andere Missempfindungen.

Bei der Neuraltherapie werden Krankheiten und Schmerzzustände mittels Injektionen (Einspritzungen) von Lokalanästhetika behandelt.

Beim neuropathischen Schmerz ist der Nerv nicht bloß das „Kabel“ für die Weiterleitung eines elektrischen Impulses, welcher im Gehirn als Schmerz wahrgenommen wird, sondern ist selbst das gestörte Organ, welches den Schmerz verursacht. Der Schmerzcharakter unterscheidet sich deutlich vom normalen Schmerz zum Beispiel aufgrund von Verletzungen. Typisch sind Kribbeln, Brennen und andere Missempfindungen.

Unspezifische Rückenschmerzen sind solche Rückenschmerzen, bei denen keine eindeutigen Hinweise auf eine spezifische Ursache gefunden worden sind. Sie sind häufig von begrenzter Dauer und klingen von allein wieder ab. Demgegenüber finden sich bei spezifischen Rückenschmerzen Ursachen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit für die Schmerzen verantwortlich sind und die gezielt behandelt werden können, wie zum Beispiel ein Bandscheibenvorfall oder eine Fraktur.

Dieser Artikel beleuchtet die am häufigsten verwendeten Medikamente in der Orthopädie und Unfallchirurgie zur Behandlung von Entzündungen, Schwellungen und Schmerzen. Positive und negative Wirkungen sowie Indikationen und Risiken werden erläutert.

Heparine sind körpereigene Vielfachzucker (Polysaccharide), welche die Blutgerinnung hemmen. Sie werden therapeutisch immer dann eingesetzt, wenn eine Übergerinnbarkeit des Blutes, zum Beispiel nach Verletzungen, mittleren und großen Operation oder bei bösartigen Erkrankungen, den Patienten gefährdet.

Dieser Artikel beleuchtet die am häufigsten verwendeten Medikamente in der Orthopädie und Unfallchirurgie zur Behandlung von Entzündungen, Schwellungen und Schmerzen. Positive und negative Wirkungen sowie Indikationen und Risiken werden erläutert.

Bei einem O-Bein (Genu varum) handelt es sich um eine Fehlstellung der Beinachse. Dabei weist der Patient im Stand eine Lücke zwischen den Kniegelenken auf. Ein O-Bein kann, je nach Ausprägung, aufgrund der asymmetrischen Kniegelenksbelastung zu einem erhöhten Verschleiß (Kniearthrose) führen.

Für Patienten mit schmerzhaft zerstörten Sprunggelenken, zum Beispiel aufgrund von Gelenkverschleiß oder rheumatischen Erkrankungen, ist das Kunstgelenk (Endoprothese) heute eine ernstzunehmende Alternative zu gelenkversteifenden Operationen (Gelenkfusionen). Voraussetzung ist, dass der Zustand der Knochen und Weichteile des Sprunggelenks den Einsatz einer Endoprothese erfolgversprechend zulässt.

Etwa drei bis vier Millionen Patienten in Deutschland leiden an einer chronischen Wunde. Davon weisen 60 bis 80 Prozent ein Ulcus cruris, eine chronische Wunde am Unterschenkel auf, umgangssprachlich auch „offenes Bein“ genannt. Diese Wunden bestehen sehr lange, oft über Jahre. Ein Ulcus cruris entsteht durch Minderdurchblutung. Anlass ist oft nur ein geringes Trauma. Wichtigste Säule der Behandlung ist die Kompressionstherapie. Eine periphere arterielle Verschlusskrankheit muss ausgeschlossen werden.

Mit Tinnitus werden in der Medizin störende Ohrgeräusche oder Töne beschrieben, die von den Betroffenen wahrgenommen werden, ohne dass eine akustische Stimulation von außen, also ein tatsächliches Geräusch, vorliegt. Ein Tinnitus ist jedoch keine Krankheit im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr das Symptom einer Erkrankung. Im Rahmen einer Basisdiagnostik gilt es daher zunächst einmal abzuklären, ob und wo belastende Faktoren vorliegen, die für die Ohrgeräusche verantwortlich sind.

Im Laufe des Lebens unterliegt das Schultergelenk einem gewissen Verschleiß, bei dem die den Knochen überziehende Knorpelschicht im Gelenk dünner wird. Überschreitet dieser Verschleiß das normale Maß, spricht man von Arthrose, im Bereich des Schultergelenks von Omarthrose.

Bei einer Operation handelt es sich um einen instrumentellen chirurgischen Eingriff, der bei einem Patienten zur Diagnose oder Therapie einer Erkrankung oder Verletzung durchgeführt wird. Innerhalb der Orthopädie und Unfallchirurgie gehören operative Eingriffe neben der konservativen Therapie zum Behandlungsspektrum und umfassen unter anderem arthroskopische Eingriffe an Gelenken, den Einsatz von Endoprothesen oder die Versorgung von Knochenbrüchen.

Bei der Ganganalyse wird das Gangbild des Patienten statisch und dynamisch auf Auffälligkeiten und therapiebedürftige Veränderungen hin untersucht. Dieses kann mit und ohne technische Hilfsmittel erfolgen. Häufig lässt sich eine bestehende Fußfehlstatik mittels orthopädischer Einlagen passiv kompensieren.

Die Technische Orthopädie ist die Lehre von orthopädischen Hilfsmitteln. Diese werden vom Arzt verordnet, vom Orthopädietechniker, Orthopädieschuhmacher oder Rehatechniker hergestellt bzw. ausgeliefert und dann wiederum vom Arzt abgenommen. Die Technische Orthopädie bildet in der Orthopädie und Unfallchirurgie eine entscheidende Säule in der konservativen und operationsbegleitenden Therapie.

Orthopädische Maßschuhe können verordnet werden, wenn durch andere Maßnahmen eine angemessene Gehfunktion bei langfristiger Einschränkung der Form, Funktion und/oder Belastbarkeit der Füße nicht erzielt werden kann.

Orthopäden und Unfallchirurgen mit der Zusatz-Weiterbildung „Orthopädische Rheumatologie“ behandeln Patienten, die an einer rheumatischen Erkrankung des Bewegungsapparates, wie zum Beispiel rheumatoider Arthritis, leiden. Das Ziel der Rheumaorthopädie ist es, die Funktionen des Bewegungsapparates durch vorbeugende Maßnahmen zu erhalten, die lokal am Ort der Entzündung ansetzen.

Als Morbus Osgood-Schlatter wird eine im Wachstumsalter auftretende schmerzhafte Veränderung am vorderen Schienbein bezeichnet, welche in Folge einer Reizung der Ansatzstelle der Kniescheibensehne (Patellasehne) auftritt. Hierbei kann sich die knöcherne Befestigung der Patellasehne vom Schienbein lösen und absterben (Nekrose), weshalb die Erkrankung den aseptischen, das heißt nicht infektionsbedingten Knochennekrosen zugerechnet wird.

Lokalisierte Knorpelschäden, die zum Beispiel aufgrund von Gelenkverletzungen entstehen, können zu erheblichen Beschwerden, und nicht oder falsch behandelt zur Entstehung einer Arthrose (Gelenkverschleiß) führen. Deshalb sollten anhaltend schmerzhafte Knorpeldefekte saniert werden. Dafür stehen verschiedene chirurgische Knorpeltherapien zur Verfügung.

Im Rahmen der sogenannten Osteochondrose kommt es zum Verschleiß und zur Schädigung (Degeneration) der Bandscheiben, die in der Folge einen spezifischen Rückenschmerz erzeugen. Im Verlauf der Degeneration werden auch die an die Bandscheiben angrenzenden Knochen- und Knorpelstrukturen geschädigt, was ebenfalls zu Schmerzen im Rücken führen kann.

Die Osteochondrosis dissecans beschreibt ein Absterben von Teilen des Knorpels oder Knochens in einem Gelenk. Meist ist das Kniegelenk bei jungen Erwachsenen davon betroffen. Aber auch an allen anderen Gelenken kann die Erkrankung auftreten.

Die Knochendichtemessung oder auch Osteodensitometrie ist eine international anerkannte Untersuchungsmethode, um das Frakturrisiko im Rahmen der Osteoporose-Diagnostik zu beurteilen.

Die Glasknochenerkrankung (Osteogenesis imperfecta) ist die häufigste angeborene (genetische) Erkrankung, die zu einer geringen Stabilität der Knochen im Kindesalter führt und damit verbunden zu häufigen Knochenbrüchen.

Die Osteologie ist die Lehre von den Knochen. Orthopäden und Unfallchirurgen mit einer zusätzlichen Qualifikation als Osteologe beschäftigen sich mit den Stoffwechselvorgängen im Knochen und diagnostizieren und behandeln Knochenerkrankungen. Eine der häufigsten Knochenerkrankungen ist die Osteoporose.

Die Osteitis ist eine Knochenentzündung, die häufig durch eine bakterielle Infektion hervorgerufen wird. Sie kann sowohl akut wie auch chronisch auftreten. Die Infektion führt zu Durchblutungsstörungen im Knochen und schließlich zum Abstreben von Knochenteilen. Zur Behandlung wird in der Regel eine Antibiotikatherapie durchgeführt, bei schweren Fällen können auch chirurgische Maßnahmen notwendig sein.

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode, bei der die Bewegungen und die Beweglichkeit des Körpers und dessen Selbstregulation im Mittelpunkt stehen. Im Rahmen einer osteopathischen Behandlung werden Blockaden und Funktionseinschränkungen erfasst und mithilfe manueller Techniken, das heißt mit den Händen, vom Osteopathen beseitigt.

Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, ist eine chronische Erkrankung, die Knochen porös und brüchig werden lässt. Grund hierfür ist ein gestörter Knochenstoffwechsel. Knochenbrüche, vor allem an Wirbelsäule, Hüfte, Oberarm und Handgelenk, sind die schmerzhafte Folge.

Bei der sogenannten PRP-Behandlung (Platlett Rich Plasma/Thrombozytenreiches Plasma) handelt es sich um eine neue Therapieform zur Behandlung von Erkrankungen der Gelenke, Bänder, Sehnen oder der Muskulatur. Dabei können sowohl durch Verschleiß bedingte Zustände wie Arthrose als auch Verletzungsfolgen behandelt werden.

Die Querschnittlähmung wird durch eine unfall- oder erkrankungsbedingte Schädigung des Rückenmarks hervorgerufen. Eine fachspezifische Abklärung und Therapie sowie die Behandlung in einem Querschnittgelähmtenzentrum sind ebenso wie eine lebenslange Nachsorge erforderlich.

Als vorderen Knieschmerz oder patellofemorales Schmerzsyndrom (PFSS) bezeichnet man Schmerzen um die Kniescheibe, die betont bei Belastungen wie zum Beispiel Kniebeugen, Springen, Treppensteigen oder Treppabgehen, tiefer Hocke und längerem Sitzen mit gebeugten Knien auftreten.

Knochendurchblutungsstörungen oder sogenannte Perfusionsstörungen gehen typischerweise mit einer vermehrten Ansammlung von Flüssigkeit im Knochen, dem sogenannten Knochenmarködem (KMÖ) einher. Dies führt in der Regel zu einer Druckerhöhung im Knochen und damit zusammenhängenden Schmerzen.

Die Periduralanästhesie (PDA) ist ein Verfahren zur Betäubung von Rückenmarksnerven. Dabei wird mithilfe lokaler Betäubungsmittel, die dem Patienten mit einer Nadel über die Wirbelsäule verabreicht werden, das Schmerz- und Berührungsempfinden in der unteren Körperhälfte gezielt ausgeschaltet.

Kommt es zu Schmerzen an der Ferse, vermuten die meisten Patienten einen Fersensporn als Ursache. Häufig ist der knöcherne Fortsatz am Fersenbein aber gar nicht der Verursacher der Schmerzen, sondern verschiedene andere Erkrankungen. Meist handelt es sich dabei um eine Plantarsehnenfasciitis, eine Erkrankung der Plantarfascie (Sehnen-/Bindegewebsstruktur am Mittel- und Rückfuß), die mit Schmerzen an der Fußsohle am Übergang zur Ferse einhergeht.

Die Polyneuropathie gehört zu den Störungsbildern des peripheren Nervensystems, die in der Bevölkerung relativ häufig auftreten. Zu den Hauptsymptomen der Erkrankung gehören Taubheitsgefühl, Kribbeln und ein Gefühl der Unsicherheit beim Gehen. Polyneuropathie kann sehr unterschiedliche, sowohl interne als auch externe Ursachen haben, die einer differenzialdiagnostischen Abklärung bedürfen.

Mithilfe der periradikulären Therapie können Rückenschmerzen und ausstrahlende (radikuläre) Schmerzen behandelt werden, die von einzelnen Nervenwurzeln ausgehen und zum Beispiel bei einem Verschleiß der Wirbelgelenke oder einem Bandscheibenvorfall auftreten können.

Bei der Perthes-Erkrankung handelt es sich um eine meist gutartig verlaufende Wachstumsstörung des Hüftkopfes auf einer oder beiden Seiten der Hüfte. Auslöser der orthopädischen Kinderkrankheit ist eine Durchblutungsstörung des Hüftkopfes. In schwerwiegenden Fällen kann es aufgrund dieser Durchblutungsstörung dazu kommen, dass Teile des Hüftknochens einbrechen oder der Knochen teilweise abstirbt (Hüftkopfnekrose).

Der Sichelfuß ist eine häufige, meist flexible Fußdeformität, die sich in nahezu allen Fällen im Verlauf des Wachstums spontan korrigiert. Der Vorfuß zeigt gegenüber dem Rückfuß nach innen. Physiotherapie, Wickelungen, Lagerungsmaßnahmen, Gipstherapie und selten operative Korrektur sind zur Therapie möglich.

Der Klumpfuß ist eine angeborene Fußfehlstellung. Die Behandlung erfolgt nach der Ponsetimethode, die nach Gipsbehandlung die Durchtrennung der Achillessehne und anschließend eine Schienenbehandlung beinhaltet. Der Erfolg hängt maßgeblich von der Schienenbehandlung ab.

Beim Knick-Plattfuß handelt es sich um eine Abflachung des Fußlängsgewölbes, die im Lauflernalter ein normales Durchgangsstadium ist. Unterschieden werden flexible und nicht flexible Knickplattfüße. Zur Therapie stehen konservative und bei Beschwerden auch operative Maßnahmen zur Verfügung.

Der Klumpfuß ist eine angeborene Fußfehlstellung. Die Behandlung erfolgt nach der Ponsetimethode, die nach Gipsbehandlung die Durchtrennung der Achillessehne und anschließend eine Schienenbehandlung beinhaltet. Der Erfolg hängt maßgeblich von der Schienenbehandlung ab.

Naturheilverfahren kommen in der Orthopädie und Unfallchirurgie bei Schmerzen aufgrund degenerativer oder entzündlicher Gelenkerkrankungen zum Einsatz. Das Ziel dieser Verfahren ist es, die Selbstheilungs- bzw. Selbstregulierungskräfte des Patienten zu aktivieren.

Unter physikalischer Therapie versteht man eine Behandlung mit Hilfe der in der Natur vorkommenden Energien sowie mit Hilfe von technikgestützten Behandlungsarten. Abzugrenzen sind diese Therapieformen von der Krankengymnastik/Physiotherapie. Die Wirkung beruht auf physikalischen Gesetzen und physiologischen Reaktionen sowie der Adaptation (Anpassung des Organismus an Umweltreize).

Naturheilverfahren kommen in der Orthopädie und Unfallchirurgie bei Schmerzen aufgrund degenerativer oder entzündlicher Gelenkerkrankungen zum Einsatz. Das Ziel dieser Verfahren ist es, die Selbstheilungs- bzw. Selbstregulierungskräfte des Patienten zu aktivieren.

Der tendosynoviale Riesenzelltumor, auch pigmentierte villonoduläre Synovialitis (PVS) genannt, ist eine seltene gutartige Erkrankung der Gelenkinnenhaut (Synovialis) bei der es zu einer ausgeprägten Gewebevermehrung kommt. Die PVS kann sowohl innerhalb eines Gelenks als auch außerhalb eines Gelenkes mit Befall von Sehnenscheiden und Schleimbeuteln auftreten.

Das Piriformis-Syndrom ist eine muskuläre Fehlspannung eines Gesäßmuskels (Musculus piriformis), welches zu lokalen Muskelschmerzen führen kann, aber auch die in direkter Nachbarschaft verlaufenden Nerven komprimieren, das heißt drücken oder quetschen kann, wie zum Beispiel den Ischiasnerv. Dies kann zu ausstrahlenden Schmerzen in den Versorgungsgebieten dieser Nerven führen (Gesäß und Bein).

Bei der sogenannten PRP-Behandlung (Platlett Rich Plasma/Thrombozytenreiches Plasma) handelt es sich um eine neue Therapieform zur Behandlung von Erkrankungen der Gelenke, Bänder, Sehnen oder der Muskulatur. Dabei können sowohl durch Verschleiß bedingte Zustände wie Arthrose als auch Verletzungsfolgen behandelt werden.

Abnutzungsbedingte, teils schmerzhaft-entzündliche Gelenkveränderungen – umgangssprachlich besser als „Gelenkverschleiß“ bekannt – werden dem Krankheitsbild der Arthrose zugeordnet. Sind gleichzeitig Finger-, Daumen- und Handwurzelgelenk betroffen, spricht man von einer Polyarthrose der Hand.

Die Polyneuropathie gehört zu den Störungsbildern des peripheren Nervensystems, die in der Bevölkerung relativ häufig auftreten. Zu den Hauptsymptomen der Erkrankung gehören Taubheitsgefühl, Kribbeln und ein Gefühl der Unsicherheit beim Gehen. Polyneuropathie kann sehr unterschiedliche, sowohl interne als auch externe Ursachen haben, die einer differenzialdiagnostischen Abklärung bedürfen.

Mit dem Begriff Polytrauma werden gleichzeitig erlittene Verletzungen bezeichnet, die einzeln oder in der Summe lebensbedrohlich sind. Die Behandlung erfolgt stufenweise und hat das Ziel, die bestmögliche Therapie in möglichst kurzer Zeit zu gewährleisten. Um dies sicherzustellen, haben sich feste Handlungsabläufe (Therapiealgorithmen) etabliert. Darüber hinaus erfolgt die Behandlung der schwerverletzen Patienten in spezialisierten, unfallchirurgischen Traumazentren.

Bei Wurfsportarten und Überkopfbelastungen kommt es aufgrund der häufigen Wiederholung bestimmter Bewegungen (Abspreizen des Arms, Außenrotation) zu muskulären Dysbalancen, also zur Verkürzung und Schwächung einzelner Muskeln, und zu einer Störung des Bewegungsrhythmus der Schulter. Dies kann in der Folge zu einer schmerzhaften funktionellen Verengung im Schultergelenk, einem sogenannten Impingement, führen. Die daraus resultierenden Schäden werden unter dem Begriff der Werferschulter oder Sportlerschulter zusammengefasst.

Die Chondrokalzinose bezeichnet eine krankhafte Mineralisation des Gelenkknorpels oder anderer knorpelartiger Strukturen wie zum Beispiel Menisken. Am häufigsten handelt es sich dabei um Calciumphosphat-Ablagerungen. Viele Gelenke bereiten trotz erkennbarer Mineralisation keine Beschwerden.

Die Psoriasisarthritis ist eine entzündliche Gelenkerkrankung, die zu den Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises gezählt wird. Ausgangspunkt ist eine Schuppenflechte (Psoriasis), die sich bei etwa einem Drittel der Patienten im Laufe der Zeit auf die Gelenke niederschlägt. In seltenen Fällen kann eine Psoriasisarthritis auch ohne Hautbeteiligung auftreten. Neben den Symptomen der Haut (schuppende, entzündlich gerötete Haut und Juckreiz) kommt es bei der Psoriasisarthritis zu schmerzenden und geschwollenen Gelenken und teils starken Bewegungseinschränkungen.

Die Psychosomatische Grundversorgung ist eine Weiterbildung für Ärzte, um Gesprächsführung und Beziehungsgestaltung mit ihren Patienten zu schulen, aber auch um die Kenntnisse seelischer und sozialer Einflüsse auf Krankheiten zu vermitteln.

Die Psychosomatische Grundversorgung ist eine Weiterbildung für Ärzte, um Gesprächsführung und Beziehungsgestaltung mit ihren Patienten zu schulen, aber auch um die Kenntnisse seelischer und sozialer Einflüsse auf Krankheiten zu vermitteln.

Magnetstrahlen wirken bis in die kleinste Körperzelle, können die Durchblutung und Sauerstoffversorgung verbessern und das Zellwachstum anregen. Verschiedene Therapieverfahren in der orthopädischen und unfallchirurgischen Praxis machen sich dies zunutze. Allerdings ist die Wirksamkeit der magnetischen Strahlung wissenschaftlich nicht nachgewiesen.

Magnetstrahlen wirken bis in die kleinste Körperzelle, können die Durchblutung und Sauerstoffversorgung verbessern und das Zellwachstum anregen. Verschiedene Therapieverfahren in der orthopädischen und unfallchirurgischen Praxis machen sich dies zunutze. Allerdings ist die Wirksamkeit der magnetischen Strahlung wissenschaftlich nicht nachgewiesen.

Die Querschnittlähmung wird durch eine unfall- oder erkrankungsbedingte Schädigung des Rückenmarks hervorgerufen. Eine fachspezifische Abklärung und Therapie sowie die Behandlung in einem Querschnittgelähmtenzentrum sind ebenso wie eine lebenslange Nachsorge erforderlich.

Die Arthrose von Handgelenk und Fingergelenken ist eine Gelenkknorpelzerstörung, die zu Schmerzen und Funktionseinschränkungen bis zur Gelenksteife führen kann. Abhängig vom Schweregrad kann die Erkrankung nicht-operativ oder operativ behandelt werden. Eine Heilung ist nicht möglich.

Eine reaktive Arthritis ist eine Gelenkentzündung, die im Anschluss an eine gelenkferne Infektion auftreten kann. Meist ist sie Folge einer bakteriellen Infektion des Darms, der Harn- und Geschlechtsorgane oder der Atemwege. Die Erkrankung tritt einige Tage bis Wochen nach der ursprünglichen Infektion auf und betrifft meist die Hüft-, Knie- oder Sprunggelenke. Betroffene leiden vor allem unter Gelenkschmerzen mit Gelenkschwellung und -überwärmung.

Die Rehabilitation als dritte Säule des Gesundheitssystems gewinnt immer mehr an Bedeutung. Durch die immer älter werdende Bevölkerung erleben viele Betroffene Funktionseinschränkungen durch Erkrankungen und Probleme am Bewegungsapparat. Auch nach Operationen oder Unfällen unterstützen Rehamaßnahmen die Reintegration in den Alltag. Ziele der Rehabilitation sind der Erhalt von Mobilität und Selbstständigkeit.

Die Technische Orthopädie ist die Lehre von orthopädischen Hilfsmitteln. Diese werden vom Arzt verordnet, vom Orthopädietechniker, Orthopädieschuhmacher oder Rehatechniker hergestellt bzw. ausgeliefert und dann wiederum vom Arzt abgenommen. Die Technische Orthopädie bildet in der Orthopädie und Unfallchirurgie eine entscheidende Säule in der konservativen und operationsbegleitenden Therapie.

Als Seitenbandtendinose bezeichnet man eine Reizung der Knieseitenbänder, die in aller Regel nach stärkerer sportlicher Belastung auftritt. Das Krankheitsbild kann ein- oder beidseitig auftreten.

Die „Rekonstruktive und Wiederherstellungschirurgie“ beschäftigt sich mit Strategien zur Wiederherstellung der ursprünglichen Körperform und Körperfunktion nach Verletzungen, Tumorerkrankungen oder Fehlbildungen.

Im Rahmen der rPMS-Therapie (repetitive periphere Magnetstimulation) werden die Steuerungsnerven der Muskulatur durch Magnetimpulse stimuliert und aktiviert, um Schmerzen zu beseitigen. Die Behandlungsmethode kann am gesamten Bewegungsapparat eingesetzt werden, zum Beispiel bei Rückenschmerzen, aber auch bei Beschwerden am Knie oder Sprunggelenk.

Bei der Resektionsarthroplastik handelt es sich um eine operative Neuformung der Gelenkoberfläche durch Entfernung krankhafter Gewebe. Die Operationsmethode bleibt meist jenen Gelenken vorbehalten, bei denen ein endoprothetischer Ersatz nicht mit ausreichender Erfolgschance möglich ist und bei denen eine Gelenkversteifung vermieden werden soll. Ziel der Operation ist es, Schmerzen zu verringern und dabei die Beweglichkeit zu erhalten.

Als Kniescheibenarthrose oder auch Retropatellararthrose bezeichnet man Verschleißerscheinungen an der Kniescheibe sowie am Kniescheibengleitlager. Dies kann im Rahmen einer generalisierten Kniearthrose oder aber auch isoliert auftreten.

Als vorderen Knieschmerz oder patellofemorales Schmerzsyndrom (PFSS) bezeichnet man Schmerzen um die Kniescheibe, die betont bei Belastungen wie zum Beispiel Kniebeugen, Springen, Treppensteigen oder Treppabgehen, tiefer Hocke und längerem Sitzen mit gebeugten Knien auftreten.

Jede Endoprothese hat eine begrenzte Haltbarkeit und das ganz unabhängig davon, wie erfolgreich sie implantiert wurde. Denn sowohl der Knochen um die Gelenke herum unterliegt mit der Zeit gewissen Veränderungen, als auch die verschiedenen Teile der Prothese, die von Abrieb und Verschleiß betroffen sind. Aus diesem Grunde wird bei zunehmender Zahl an Erstimplantationen von Knieprothesen auch die Zahl der Wechseloperationen (Revisionen) in Zukunft steigen.

Bei einer zunehmenden Zahl von Erstimplantationen künstlicher Hüftgelenke wird es zwangsläufig auch zu einer Zunahme der Wechseloperationen (Revisionen) kommen. Es ist prinzipiell davon auszugehen, dass nach einem gewissen Zeitraum jegliche Endoprothese des Hüftgelenkes eines Wechsels bedarf. Es kommt einerseits zu einer Veränderung des Knochens um die Prothese herum, was zur Lockerung führen kann, zum anderen wird zwischen den Gleitpartnern, sprich zwischen Kugel und Pfanne Abrieb produziert. Dieser Abrieb führt zwangsläufig irgendwann zur Lockerung der Hüftprothese.

Rheumatische Erkrankungen sind entzündliche Erkrankungen der Gelenke und inneren Organe sowie der Haut, deren ursächliche Zusammenhänge nicht restlos geklärt sind. Neben genetischen Faktoren spielen wahrscheinlich auch Viren und Bakterien als Auslöser eine Rolle.

Orthopäden und Unfallchirurgen mit der Zusatz-Weiterbildung „Orthopädische Rheumatologie“ behandeln Patienten, die an einer rheumatischen Erkrankung des Bewegungsapparates, wie zum Beispiel rheumatoider Arthritis, leiden. Das Ziel der Rheumaorthopädie ist es, die Funktionen des Bewegungsapparates durch vorbeugende Maßnahmen zu erhalten, die lokal am Ort der Entzündung ansetzen.

Unterschiedliche entzündlich-rheumatische und verschleißbedingte (arthrotische) Erkrankungen können sich an den Händen so intensiv manifestieren, dass der erfahrene Arzt schon anhand dieser Veränderungen die Diagnosen vermuten bzw. sichern kann.

Rheumatoide Arthritis (RA) ist die internationale Bezeichnung für die häufigste und bekannteste entzündlich-rheumatische Erkrankung. Die Systemerkrankung betrifft vornehmlich die Gelenke und die inneren Organe und kann zu schwerwiegenden Gelenkveränderungen bis hin zu Deformitäten und spontanen Versteifungen führen.

Die Arthrose von Handgelenk und Fingergelenken ist eine Gelenkknorpelzerstörung, die zu Schmerzen und Funktionseinschränkungen bis zur Gelenksteife führen kann. Abhängig vom Schweregrad kann die Erkrankung nicht-operativ oder operativ behandelt werden. Eine Heilung ist nicht möglich.

Die Rotatorenmanschette ist eine Muskel-Sehnen-Platte, die den Oberarmkopf umgibt und als wichtiger Bestandteil des Bewegungsapparates der Schulter fungiert. Zu Rissen der Rotatorenmanschette kommt es hauptsächlich aufgrund von Abnutzung (sogenannte degenerative Rupturen). Seltener treten unfallbedingte Risse auf (sogenannte traumatische Rupturen).

Die Rotatorenmanschette ist eine Muskel-Sehnen-Platte, die den Oberarmkopf umgibt und als wichtiger Bestandteil des Bewegungsapparates der Schulter fungiert. Zu Rissen der Rotatorenmanschette kommt es hauptsächlich aufgrund von Abnutzung (sogenannte degenerative Rupturen). Seltener treten unfallbedingte Risse auf (sogenannte traumatische Rupturen).

Als Morbus Osgood-Schlatter wird eine im Wachstumsalter auftretende schmerzhafte Veränderung am vorderen Schienbein bezeichnet, welche in Folge einer Reizung der Ansatzstelle der Kniescheibensehne (Patellasehne) auftritt. Hierbei kann sich die knöcherne Befestigung der Patellasehne vom Schienbein lösen und absterben (Nekrose), weshalb die Erkrankung den aseptischen, das heißt nicht infektionsbedingten Knochennekrosen zugerechnet wird.

Die Röntgenuntersuchung ist ein bildgebendes Verfahren, mit dem die Knochenstruktur eines Menschen dargestellt werden kann. Sie wird in der orthopädisch-unfallchirurgischen Diagnostik unter anderem zur Abklärung von Verletzungen, zur Erkennung von Fehlstellungen oder Fehlentwicklungen sowie zum Nachweis degenerativer Gelenkveränderungen (Arthrose) eingesetzt.

Die Wirbelsäule – unser Rückgrat: Sie ist die zentrale Stütze unseres Körpers, aber auch einer der häufigsten Ausgangspunkte für chronische Schmerzen.

Das ISG ist ein Gelenk (Iliosacralgelenk) zwischen dem Becken und dem Kreuzbein. Blockierungen, Bandschwächen, aber auch verschleißbedingte, also degenerative Erkrankungen (zum Beispiel Arthrose) und entzündlich-rheumatische Erkrankungen (zum Beispiel Morbus Bechterew) führen zu lokalen Schmerzen über dem Gelenk (im unteren Rücken). Die Beschwerden können aber häufig auch aufgrund der angrenzenden Muskel- und Nervenstrukturen in die Leiste oder das gesamte Bein ausstrahlen.

Bei den sogenannten SLAP-Läsionen handelt es sich um Weichteilverletzungen an der Schulter, zu denen es häufig bedingt durch eine plötzliche starke Krafteinwirkung kommt, zum Beispiel beim schnellen Heben schwerer Gegenstände oder bei einem Sturz auf den gestreckten Arm.

Der Morbus Scheuermann ist eine häufige Wirbelsäulenerkrankung. Bedingt durch Wachstumsstörungen einzelner Wirbelsäulenabschnitte kommt es dabei zu einer Rundrückenbildung, die sich häufig bei Jungen in der Pubertät erstmalig zeigt. Die Therapie richtet sich nach dem Alter der Patienten, dem Ausmaß des Rundrückens und den begleitenden Schmerzen.

Als Schienbeinkantensyndrom bezeichnet man Schmerzen an der Schienbeinkante, die in aller Regel nach stärkerer sportlicher Belastung auftreten. Das Krankheitsbild kann ein- oder beidseitig auftreten.

Bei der Bursitis handelt es sich um eine akute oder chronische Entzündung eines Schleimbeutels mit druckschmerzhafter Schwellung, eventueller Hautrötung und tastbarer Flüssigkeitsverschiebung. Häufigste Ursachen sind eine Überlastung beim Sport oder eine Dauerbelastung (Schleimbeutelentzündung am Knie bei Fliesenlegern). Eine beruflich bedingte chronische Bursitis kann als Berufskrankheit anerkannt werden.

Die Bursitis olecrani ist eine akut auftretende schmerzhafte Entzündung des Schleimbeutels am Ellenbogen. Ursache sind oft chronische Überlastungen. In Einzelfällen wird die Bursitis olecrani als Berufserkrankung anerkannt.

Bei der Bursitis trochanterica handelt es sich um eine oft akut verlaufende schmerzhafte Entzündung des Schleimbeutels im Hüftgelenk mit Ausstrahlung in Gesäß und Oberschenkel.

Bei einem Schleudertrauma handelt es sich um eine Verletzung der Halswirbelsäule, die durch plötzliche, ruckartige Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des Kopfes entsteht. In der Regel wird sie verursacht durch einen heftigen Aufprall im Rahmen eines Unfalls, zum Beispiel eines Autounfalls, bei einem Sturz mit dem Fahrrad oder einem Skiunfall.

Nicht jede Arthrose des Kniegelenkes bedarf immer der Versorgung mit einem kompletten Kniegelenk (bicondylärer, beide Oberschenkelanteile betreffender Oberflächenersatz). Wird nur die Innen- oder Außenseite versorgt, so spricht man von einem unicondylären Gelenkersatz. 90 Prozent der unicondylären Gelenkersatzoperationen betreffen die Innenseite des Kniegelenkes, zehn Prozent die Außenseite.

Der Schmerz ist in der Regel eines der zentralen Symptome einer Erkrankung oder Verletzung und für Patienten unmittelbar spürbar. Vor allem ist Schmerz aber auch ein subjektives Empfinden, das individuell unterschiedlich wahrgenommen wird und nicht immer direkt auf eine nachweisbare Störung zurückgeführt werden kann.

Zur Behandlung von akuten und chronischen Schmerzen stehen in der Orthopädie und Unfallchirurgie unterschiedliche Behandlungsmethoden zur Verfügung, die in der Regel kombiniert Anwendung finden – von der Akupunktur als alternativmedizinischem Verfahren bis hin zur medikamentösen Schmerztherapie mit entzündungshemmenden und/oder schmerzlindernden Präparaten.

Durch intensive Belastungen oder regelmäßige Überbeanspruchung in Beruf und Freizeit kann es im Bereich der Grundgelenke einzelner Finger zu Sehnenscheidenentzündungen kommen. Diese sind im hochakuten Stadium als Schwellung an der Handfläche erkennbar. Da diese entzündliche Schwellung das Gleiten der Beugesehnen blockieren kann und der betroffene Finger deshalb oftmals plötzlich nach vorne oder hinten schnellt, wird die Erkrankung auch als schnellender oder schnappender Finger (Digitus saltans) bezeichnet.

Es ist das beweglichste Kugelgelenk im ganzen Körper: das Schultergelenk. Gerade das macht es aber auch besonders anfällig für Verletzungen.

Schulterprothesen können bei Gelenkverschleiß, schweren Gelenkbrüchen oder ausgeprägtem Sehnenverschleiß mit entsprechend starken Beschwerden eine gute Behandlungsmöglichkeit sein. Je nach Ursache gibt es verschiedene Prothesenmodelle, die eingesetzt werden können.

Im Laufe des Lebens unterliegt das Schultergelenk einem gewissen Verschleiß, bei dem die den Knochen überziehende Knorpelschicht im Gelenk dünner wird. Überschreitet dieser Verschleiß das normale Maß, spricht man von Arthrose, im Bereich des Schultergelenks von Omarthrose.

Im Laufe des Lebens unterliegt das Schultergelenk einem gewissen Verschleiß, bei dem die den Knochen überziehende Knorpelschicht im Gelenk dünner wird. Überschreitet dieser Verschleiß das normale Maß, spricht man von Arthrose, im Bereich des Schultergelenks von Omarthrose.

Manchmal wird der Raum für die Sehnen der Rotatorenmanschette und den Schleimbeutel unterhalb des Schulterdaches knapp. Das führt zu starken Einklemmungs- und pochenden Entzündungsschmerzen. Die schmerzende Enge des Gleitraums zwischen Oberarmkopf und Schulterdach wird auch als Impingement-Syndrom oder Schulterimpingement bezeichnet.

Der große Bewegungsumfang der Schulter beruht auf einem annähernd kugelförmigen Oberarmkopf, der auf einer relativ kleinen, flachen Gelenkpfanne ruht. Aufgrund dieser geringen knöchernen Begrenzung kann das Schultergelenk leichter auskugeln. Dies wird auch als Schulterluxation bezeichnet.

Schulterprothesen können bei Gelenkverschleiß, schweren Gelenkbrüchen oder ausgeprägtem Sehnenverschleiß mit entsprechend starken Beschwerden eine gute Behandlungsmöglichkeit sein. Je nach Ursache gibt es verschiedene Prothesenmodelle, die eingesetzt werden können.

Ein häufiges orthopädisches Problem: Schmerzen in der Schulter, die über Monate, manchmal Jahre, immer stärker werden und die Beweglichkeit des Arms zunehmend einschränken.

Die Schwerverletztenversorgung beginnt schon am Unfallort und stellt auch im Verlauf eine zeitkritische Behandlung dar. Die Diagnostik oder Therapie lebensbedrohlicher Verletzungen erfolgt prioritätenbasiert nach bestimmten standardisierten Handlungsabläufen. Ziel ist die vollständige Wiederherstellung des Patienten, um eine Rückkehr in den privaten und beruflichen Alltag zu ermöglichen.

Nach Kopfschmerzen ist Schwindel (lateinisch vertigo) das zweithäufigste Beschwerdebild in der Medizin. Etwa jeder dritte Erwachsene leidet unter Dreh-, Schwank- oder Liftschwindel, Fallneigung, Taumelgefühl, Augenflimmern oder Leere im Kopf. Schwindel ist jedoch keine eigenständige Krankheit, sondern das Symptom einer Erkrankung. Die Ursache zu ermitteln ist die Basis für eine wirksame Therapie.

Die septische Chirurgie umfasst die chirurgische Therapie von Infektionen des gesamten Bewegungsapparates in allen Altersklassen. Neben den Infektionen der Knochen als Osteomyelitis, finden sich Infekte der Gelenke als septische Arthritiden, der Wirbelsäule als Infekte der Wirbelkörper (Spondylitis) oder Bandscheiben (Spondylodiszitis) oder aber Infektionen im Rahmen des endoprothetischen Gelenkersatzes.

Als Schienbeinkantensyndrom bezeichnet man Schmerzen an der Schienbeinkante, die in aller Regel nach stärkerer sportlicher Belastung auftreten. Das Krankheitsbild kann ein- oder beidseitig auftreten.

Der Sichelfuß ist eine häufige, meist flexible Fußdeformität, die sich in nahezu allen Fällen im Verlauf des Wachstums spontan korrigiert. Der Vorfuß zeigt gegenüber dem Rückfuß nach innen. Physiotherapie, Wickelungen, Lagerungsmaßnahmen, Gipstherapie und selten operative Korrektur sind zur Therapie möglich.

Beim Sinus Tarsi-Syndrom kommt es zu chronischen Schmerzen im Bereich des Außenknöchels am Sprunggelenk. Diese werden verursacht durch Reizungen oder Verletzungen im Bereich des sogenannten Sinus Tarsi, einem knöchernen Tunnel zwischen dem Fersenbein und dem Sprungbein, in dem verschiedene Bänder verlaufen, die das Sprunggelenk stabilisieren.

Bei Skoliosen und Kyphosen handelt es sich um Fehlstellungen der Wirbelsäule (Deformitäten), die in der Regel mit Rückenschmerzen einhergehen. Ist bei den meisten Kyphosen nur eine Ebene von der Deformität betroffen (krankhafte Krümmung der Wirbelsäule in Seitenansicht: Rundrückenbildung), liegt bei den meisten Skoliosen eine dreidimensionale Problematik vor (krankhafte Rotation sowie Krümmung der Wirbelsäule in Seiten- und Frontalansicht). Zahlreiche Grunderkrankungen können zu den verschiedenen Formen der Skoliosen und Kyphosen führen, sodass es sich nicht um ein einheitliches Problem handelt.

Verletzungen der Kniegelenke und daraus resultierende Schäden, aber auch Abnutzungserscheinungen, Entzündungen und andere Erkrankungen müssen von Orthopäden und Unfallchirurgen behandelt werden. Zunächst muss allerdings festgestellt werden, was genau die Beschwerden verursacht. Dazu wird häufig auch eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) durchgeführt.

Die Sonographie der Säuglingshüfte ist eine gefahrlose, nicht strahlenbelastende Ultraschalluntersuchung, die bei Säuglingen zur Diagnose der sogenannten angeborenen Hüftluxation durchgeführt wird. Dabei handelt es sich um eine Verrenkung des Hüftgelenks, bei der der Hüftkopf nicht richtig in der Gelenkpfanne sitzt.

Bei spezifischen Rückenschmerzen handelt es sich um Schmerzen im Bereich des Rückens, bei denen mit hoher Wahrscheinlichkeit eine spezifische zu behandelnde Ursache zu erkennen ist. Zahlreiche verschiedene Ursachen besitzen das Potenzial zur Auslösung spezifischer Schmerzen. Demgegenüber sind unspezifische Rückenschmerzen solche, bei denen keine klare Ursache der Schmerzen ausfindig zu machen ist.

Die spinale Dekompression, auch SpineMed-Therapie genannt, ist eine neue und nicht invasive Methode zur konservativen Behandlung von Bandscheibenerkrankungen an der Halswirbelsäule und der Lendenwirbelsäule. Hierzu zählen zum Beispiel Bandscheibenvorfälle, Hexenschuss, Ischiasbeschwerden, Kreuzschmerzen, Nackenschmerzen und verletzte oder beschädigte Bandscheiben.

Die spinale Dekompression, auch SpineMed-Therapie genannt, ist eine neue und nicht invasive Methode zur konservativen Behandlung von Bandscheibenerkrankungen an der Halswirbelsäule und der Lendenwirbelsäule. Hierzu zählen zum Beispiel Bandscheibenvorfälle, Hexenschuss, Ischiasbeschwerden, Kreuzschmerzen, Nackenschmerzen und verletzte oder beschädigte Bandscheiben.

Kommt es im Laufe des Lebens zum Verschleiß der Wirbelsäule und der Bandscheiben, so sind von diesem Verschleiß auch die kleinen Wirbelgelenke betroffen. Es entsteht eine sogenannte Facettengelenksarthrose oder Spondylarthrose. Diese kann einen typischen Arthroseschmerz erzeugen und damit zu spezifischen Rückenschmerzen führen.

Die axiale Spondyloarthritis, im deutschsprachigen Raum meist unter dem Synonym „Morbus Bechterew“ bekannt, ist eine entzündlich-rheumatische Erkrankung. Sie zeichnet sich meist durch einen entzündlichen Rückenschmerz bei jüngeren Patienten in der zweiten Nachthälfte aus. Die Ursache dieser Erkrankung ist nicht eindeutig geklärt. Eine erbliche Veranlagung ist wahrscheinlich, da etwa 90 Prozent der Erkrankten das Erbmerkmal HLA-B27 in sich tragen.

Unter einer Spondylodese (umgangssprachlich häufig „Versteifung“ genannt) versteht man das knöcherne Zusammenwachsen mehrerer Wirbel, heutzutage in der Regel durchgeführt als sogenannte Instrumentationsspondylodese unter Verwendung von Wirbelsäulenimplantaten, bei verschiedenen Erkrankungen der Wirbelsäule, die von einer solchen Stabilisierung profitieren.

Das Hüftimpingement ist ein Engpasssyndrom der Hüfte. Knöcherne Veränderungen der Gelenkpartner (Hüftkopf und Hüftpfanne) führen zu einem biomechanischen Konflikt (Anstoßphänomen). Es resultieren schmerzhafte Bewegungseinschränkungen und Frühformen des Hüftgelenkverschleißes.

Stechende oder dumpfe Schmerzen im Bereich zwischen Unterleib, Hüfte und Oberschenkel können verschiedene Ursachen haben. Häufig werden Leistenschmerzen durch einen Leistenbruch, eine Überlastung beim Sport (auch Sportlerleiste oder weiche Leiste genannt) oder Erkrankungen am Hüftgelenk, wie zum Beispiel Arthrose, verursacht.

Bei Wurfsportarten und Überkopfbelastungen kommt es aufgrund der häufigen Wiederholung bestimmter Bewegungen (Abspreizen des Arms, Außenrotation) zu muskulären Dysbalancen, also zur Verkürzung und Schwächung einzelner Muskeln, und zu einer Störung des Bewegungsrhythmus der Schulter. Dies kann in der Folge zu einer schmerzhaften funktionellen Verengung im Schultergelenk, einem sogenannten Impingement, führen. Die daraus resultierenden Schäden werden unter dem Begriff der Werferschulter oder Sportlerschulter zusammengefasst.

Die Sportmedizin befasst sich mit der Prävention, Diagnose, Behandlung und Rehabilitation von Verletzungen und Verschleißerscheinungen, die Patienten im Rahmen ihrer sportlichen Betätigung im Leistungs- und Breitensport erleiden.

Von Profis schon lange zur Trainingssteuerung und Leistungsoptimierung eingesetzt, wird die Laktat-Leistungsdiagnostik auch für den ambitionierten Breiten- und Freizeitsportler immer wichtiger.

Unter dem Begriff Sportverletzungen versteht man alle Arten von Verletzungen, die während der Ausübung von Freizeit- und Leistungssport entstehen können. Zu unterscheiden sind akute Verletzungen (Unfälle) von chronischen Verletzungen (Überlastungen).

Für Patienten mit schmerzhaft zerstörten Sprunggelenken, zum Beispiel aufgrund von Gelenkverschleiß oder rheumatischen Erkrankungen, ist das Kunstgelenk (Endoprothese) heute eine ernstzunehmende Alternative zu gelenkversteifenden Operationen (Gelenkfusionen). Voraussetzung ist, dass der Zustand der Knochen und Weichteile des Sprunggelenks den Einsatz einer Endoprothese erfolgversprechend zulässt.

Für Patienten mit schmerzhaft zerstörten Sprunggelenken, zum Beispiel aufgrund von Gelenkverschleiß oder rheumatischen Erkrankungen, ist das Kunstgelenk (Endoprothese) heute eine ernstzunehmende Alternative zu gelenkversteifenden Operationen (Gelenkfusionen). Voraussetzung ist, dass der Zustand der Knochen und Weichteile des Sprunggelenks den Einsatz einer Endoprothese erfolgversprechend zulässt.

Bei der stationären Operation handelt es sich um einen chirurgischen Eingriff, der nach Aufnahme auf eine Station in einem Krankenhaus stattfindet. Der Patient begibt sich meist ein bis zwei Tage vor dem chirurgischen Eingriff in die Klinik und bleibt nach der Operation dort noch einige Tage, unter Umständen auch Wochen.

Rehabilitationsmaßnahmen, zum Beispiel im Anschluss an eine Operation oder bei chronischen Beschwerden, werden meist stationär durchgeführt, das heißt im Rahmen eines Aufenthalts in einer Rehabilitationseinrichtung oder -klinik.

Stoffwechselerkrankungen mit rheumatischen Beschwerden gehören zu den Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises. Verursacht werden sie durch ein vermehrtes Vorkommen von Stoffwechselprodukten, die normalerweise vom Körper ausgeschieden oder abgebaut werden. Die Krankheiten können genetisch, durch den eigenen Lebenswandel oder auch durch beide Faktoren bedingt sein.

Bereits seit langem ist die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) im hochenergetischen Bereich in der Urologie eine bewährte Behandlungsmethode zur Zerstörung von festen Ablagerungen (Konkrementen). Im niederenergetischen Bereich wird die ESWT von Orthopäden seit dem Anfang der 1990er Jahre im Rahmen der Schmerztherapie eingesetzt.

Der Klumpfuß ist eine angeborene Fußfehlstellung. Die Behandlung erfolgt nach der Ponsetimethode, die nach Gipsbehandlung die Durchtrennung der Achillessehne und anschließend eine Schienenbehandlung beinhaltet. Der Erfolg hängt maßgeblich von der Schienenbehandlung ab.

Tritt Stress chronisch und dauerhaft auf, verringert sich die Leistungsfähigkeit des Körpers. Das kann zu Erschöpfung und Krankheit führen. Um dies zu vermeiden, ist es das Ziel der Stressmedizin, die Merkmale der Überbelastung rechtzeitig zu erkennen und geeignete Strategien abzuleiten.

Beim Sulcus-ulnaris-Syndrom handelt es sich um eine Einengung des Ellennervs (Nervus ulnaris) am Innenbereich des Ellenbogens. Dadurch kann es zu Schmerzen an der Handfläche, am Unterarm und am Ellenbogen kommen sowie zu Taubheitsgefühlen im Ringfinger und im kleinen Finger.

Syndesmosenverletzungen sind schwerwiegende Bandverletzungen des oberen Sprunggelenks, die bei Verdreh- oder Umknickbewegungen des Fußes auftreten können. Eine Syndesmose ist eine Bandhaftung, eine bindegewebige Verbindung zwischen zwei Knochen.

Die primäre synoviale Chondromatose ist eine seltene gutartige Erkrankung der Gelenkinnenhaut (Synovialis). Es kann auch das Synovialgewebe von Sehnenscheide oder Schleimbeutel erkranken. Im Rahmen der Erkrankung kommt es zu einer krankhaften Bildung von Gelenkkörpern aus Knorpelgewebe, die zu den Beschwerden führen.

Unter einer Synovialektomie versteht man die operative Entfernung der Gelenkinnenhaut (Synovialgewebe, Membrana synovialis). Dieses Verfahren wird allein oder in Kombination mit anderen gelenkchirurgischen Eingriffen angewandt und dient der Entfernung krankhaft veränderten synovialen Gewebes.

Die Sonographie der Säuglingshüfte ist eine gefahrlose, nicht strahlenbelastende Ultraschalluntersuchung, die bei Säuglingen zur Diagnose der sogenannten angeborenen Hüftluxation durchgeführt wird. Dabei handelt es sich um eine Verrenkung des Hüftgelenks, bei der der Hüftkopf nicht richtig in der Gelenkpfanne sitzt.

In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) sind Behandlungsansätze aus dem medizinischen Denksystem eines fremden und fernen Kulturkreises Gegenstand der klinischen Anwendung und wissenschaftlichen Forschung, die in vielfältiger Weise zu einer Bereicherung der medizinischen Möglichkeiten in Erkenntnis, Diagnostik, Therapie und Prävention nicht zuletzt auch für die Orthopädie führen.

Bei einer Thrombose kommt es zur Bildung eines Gerinnsels (Thrombus) in einem Blutgefäß. Oft treten diese Gerinnsel in den Beinvenen auf. Ein besonders hohes Risiko für Thrombosen besteht bei orthopädischen Operationen. Deshalb ist hier eine effektive Thromboseprophylaxe längst Routine.

Bei der Talonavikulararthrose handelt es sich um einen Verschleiß des Talonavikulargelenkes, das einen Teil des unteren Sprunggelenkes bildet. Die Arthrose äußert sich durch Bewegungsschmerzen an Fuß und Sprunggelenk und häufig durch einen zur Fußinnenseite und zum Fußrücken hin tastbaren Wulst.

Tänzer sind nicht nur Künstler, sondern sie vollbringen täglich körperliche Höchstleistungen. Profitänzer sind durch ihren Beruf einer großen Zahl von Belastungen ausgesetzt, die trotz optimaler Therapie zu Arbeitsunfällen, im Einzelfall auch in eine Berufserkrankung oder in eine Berufsunfähigkeit führen können.

Das Tarsaltunnelsyndrom ist ein eher seltenes Einklemmungsyndrom des Schienbeinnervs am Innenknöchel. Typische Symptome sind stechende und vor allem brennende Schmerzen am Innenknöchel mit Ausstrahlung in die Wade, die Ferse und den Fuß, teils auch Sensibilitätsstörungen, verminderte Schweißsekretion und Muskelschwächen.

Die Technische Orthopädie ist die Lehre von orthopädischen Hilfsmitteln. Diese werden vom Arzt verordnet, vom Orthopädietechniker, Orthopädieschuhmacher oder Rehatechniker hergestellt bzw. ausgeliefert und dann wiederum vom Arzt abgenommen. Die Technische Orthopädie bildet in der Orthopädie und Unfallchirurgie eine entscheidende Säule in der konservativen und operationsbegleitenden Therapie.

Nicht jede Arthrose des Kniegelenkes bedarf immer der Versorgung mit einem kompletten Kniegelenk (bicondylärer, beide Oberschenkelanteile betreffender Oberflächenersatz). Wird nur die Innen- oder Außenseite versorgt, so spricht man von einem unicondylären Gelenkersatz. 90 Prozent der unicondylären Gelenkersatzoperationen betreffen die Innenseite des Kniegelenkes, zehn Prozent die Außenseite.

Kommt es zu Schmerzen an der Ferse, vermuten die meisten Patienten einen Fersensporn als Ursache. Häufig ist der knöcherne Fortsatz am Fersenbein aber gar nicht der Verursacher der Schmerzen, sondern verschiedene andere Erkrankungen. Meist handelt es sich dabei um eine Plantarsehnenfasciitis, eine Erkrankung der Plantarfascie (Sehnen-/Bindegewebsstruktur am Mittel- und Rückfuß), die mit Schmerzen an der Fußsohle am Übergang zur Ferse einhergeht.

Nicht gebrauchsbedingter Verschleiß, sondern eine Störung des Sehnenstoffwechsels ist verantwortlich für das Entstehen einer Kalkschulter, auch Tendinosis calcarea genannt. Dabei lagert sich Kalk unter den Sehnen der so genannten Rotatorenmanschette ab.

Der tendosynoviale Riesenzelltumor, auch pigmentierte villonoduläre Synovialitis (PVS) genannt, ist eine seltene gutartige Erkrankung der Gelenkinnenhaut (Synovialis) bei der es zu einer ausgeprägten Gewebevermehrung kommt. Die PVS kann sowohl innerhalb eines Gelenks als auch außerhalb eines Gelenkes mit Befall von Sehnenscheiden und Schleimbeuteln auftreten.

Der sogenannte Tennisellenbogen (Epicondylitis radialis humeri) bzw. Golferellenbogen (Epicondylitis ulnaris humeri) ist eine muskuläre Überlastungsreaktion der Hand- und Fingerstrecker bzw. der Hand- und Fingerbeuger an ihrem Ursprung am Ellenbogen (Epicondylus lateralis humeri).

Die Querschnittlähmung wird durch eine unfall- oder erkrankungsbedingte Schädigung des Rückenmarks hervorgerufen. Eine fachspezifische Abklärung und Therapie sowie die Behandlung in einem Querschnittgelähmtenzentrum sind ebenso wie eine lebenslange Nachsorge erforderlich.

Bei der Kypho- und der Vertebroplastie handelt es sich um sogenannte minimalinvasive Behandlungsmöglichkeiten, die bei Frakturen, also bei Brüchen von Wirbelkörpern zum Einsatz kommen können. Dabei wird ein „zusammengebrochener“ Wirbel mit einer speziellen Zementmischung zur Schmerzlinderung und Höhenkorrektur teilweise wiederaufgerichtet. Der Zement kommt innerhalb weniger Minuten zur Aushärtung und stabilisiert damit den gebrochenen Wirbel.

Bei einer Thrombose kommt es zur Bildung eines Gerinnsels (Thrombus) in einem Blutgefäß. Oft treten diese Gerinnsel in den Beinvenen auf. Ein besonders hohes Risiko für Thrombosen besteht bei orthopädischen Operationen. Deshalb ist hier eine effektive Thromboseprophylaxe längst Routine.

Mit Tinnitus werden in der Medizin störende Ohrgeräusche oder Töne beschrieben, die von den Betroffenen wahrgenommen werden, ohne dass eine akustische Stimulation von außen, also ein tatsächliches Geräusch, vorliegt. Ein Tinnitus ist jedoch keine Krankheit im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr das Symptom einer Erkrankung. Im Rahmen einer Basisdiagnostik gilt es daher zunächst einmal abzuklären, ob und wo belastende Faktoren vorliegen, die für die Ohrgeräusche verantwortlich sind.

Als Läuferknie bezeichnet man eine Reizung des Tractus iliotibialis, eines Faszienstreifens an der Außenseite des Oberschenkels in Höhe des Kniegelenkes. Die Beschwerden treten in aller Regel nach längeren Laufbelastungen auf. Das Krankheitsbild kann ein- oder beidseitig bestehen.

In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) sind Behandlungsansätze aus dem medizinischen Denksystem eines fremden und fernen Kulturkreises Gegenstand der klinischen Anwendung und wissenschaftlichen Forschung, die in vielfältiger Weise zu einer Bereicherung der medizinischen Möglichkeiten in Erkenntnis, Diagnostik, Therapie und Prävention nicht zuletzt auch für die Orthopädie führen.

Traumatologie – oder umgangssprachlich „Unfallmedizin“ – beschreibt den Bereich der Orthopädie und Unfallchirurgie, der sich mit den Verletzungen des muskuloskelettalen Systems, deren Folgen und ihrer Behandlung befasst.

Gut- und bösartige Tumore des Stütz- und Bewegungsapparates sind sehr selten und ihre Diagnose und Therapie komplex und oft nicht einfach. Aus diesem Grund sollte die Behandlung von Patienten mit Knochen- oder Weichteiltumoren in spezialisierten Tumorzentren erfolgen.

Verletzungen der Kniegelenke und daraus resultierende Schäden, aber auch Abnutzungserscheinungen, Entzündungen und andere Erkrankungen müssen von Orthopäden und Unfallchirurgen behandelt werden. Zunächst muss allerdings festgestellt werden, was genau die Beschwerden verursacht. Dazu wird häufig auch eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) durchgeführt.

Die Sonographie der Säuglingshüfte ist eine gefahrlose, nicht strahlenbelastende Ultraschalluntersuchung, die bei Säuglingen zur Diagnose der sogenannten angeborenen Hüftluxation durchgeführt wird. Dabei handelt es sich um eine Verrenkung des Hüftgelenks, bei der der Hüftkopf nicht richtig in der Gelenkpfanne sitzt.

Traumatologie – oder umgangssprachlich „Unfallmedizin“ – beschreibt den Bereich der Orthopädie und Unfallchirurgie, der sich mit den Verletzungen des muskuloskelettalen Systems, deren Folgen und ihrer Behandlung befasst.

Nicht jede Arthrose des Kniegelenkes bedarf immer der Versorgung mit einem kompletten Kniegelenk (bicondylärer, beide Oberschenkelanteile betreffender Oberflächenersatz). Wird nur die Innen- oder Außenseite versorgt, so spricht man von einem unicondylären Gelenkersatz. 90 Prozent der unicondylären Gelenkersatzoperationen betreffen die Innenseite des Kniegelenkes, zehn Prozent die Außenseite.

Unspezifische Rückenschmerzen sind solche Rückenschmerzen, bei denen keine eindeutigen Hinweise auf eine spezifische Ursache gefunden worden sind. Sie sind häufig von begrenzter Dauer und klingen von allein wieder ab. Demgegenüber finden sich bei spezifischen Rückenschmerzen Ursachen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit für die Schmerzen verantwortlich sind und die gezielt behandelt werden können, wie zum Beispiel ein Bandscheibenvorfall oder eine Fraktur.

Etwa drei bis vier Millionen Patienten in Deutschland leiden an einer chronischen Wunde. Davon weisen 60 bis 80 Prozent ein Ulcus cruris, eine chronische Wunde am Unterschenkel auf, umgangssprachlich auch „offenes Bein“ genannt. Diese Wunden bestehen sehr lange, oft über Jahre. Ein Ulcus cruris entsteht durch Minderdurchblutung. Anlass ist oft nur ein geringes Trauma. Wichtigste Säule der Behandlung ist die Kompressionstherapie. Eine periphere arterielle Verschlusskrankheit muss ausgeschlossen werden.

Hat ein Patient einer Verbrennungsverletzung erlitten, muss diese je nach Schweregrad entsprechend chirurgisch behandelt werden. Dabei bestimmen Tiefe und Ausdehnung der Verbrennung die Akuttherapie. Im weiteren Verlauf kann es, in Abhängigkeit von der Narbenqualität und der betroffenen Körperregion, zu Langzeitschäden wie Bewegungseinschränkungen, Narbenschmerzen und Narbenwucherungen kommen.

Als Seitenbandverletzungen bezeichnet man Verletzungen der Knieseitenbänder, die in der Regel durch Unfälle aller Art ausgelöst werden können. Dabei kann die Seitenbandverletzung isoliert oder aber in Kombination mit einer Verletzung anderer Strukturen des Kniegelenkes auftreten.

Verletzungen des hinteren Kreuzbandes treten deutlich seltener auf als Verletzungen des vorderen Kreuzbandes. Die Herausforderung für Arzt und Patient liegt in der individuellen Entscheidung zwischen operativer und konservativer Therapie und – im Falle einer OP – in der Wahl der Operationstechnik und des Transplantats. Grundsätzlich wird die Entscheidung zur Operation bei Verletzungen des hinteren Kreuzbandes zurückhaltender getroffen als bei Verletzungen des vorderen Kreuzbandes.

Risse des vorderen Kreuzbands gehören zu den häufigsten Sportverletzungen. Die Herausforderung für Arzt und Patient liegt in der individuellen Entscheidung zwischen operativer und konservativer Therapie und – im Falle einer OP – in der Wahl der Operationstechnik und des Transplantats.

Bei einer Luxation handelt es sich um eine Gelenkverletzung, bei der sich die gelenkbildenden Knochenenden vollständig oder auch nur zum Teil (Subluxation) verschieben. Man spricht umgangssprachlich auch von einem Auskugeln oder Ausrenken des Gelenks.

Unter einer Spondylodese (umgangssprachlich häufig „Versteifung“ genannt) versteht man das knöcherne Zusammenwachsen mehrerer Wirbel, heutzutage in der Regel durchgeführt als sogenannte Instrumentationsspondylodese unter Verwendung von Wirbelsäulenimplantaten, bei verschiedenen Erkrankungen der Wirbelsäule, die von einer solchen Stabilisierung profitieren.

In der Orthopädie wird die Hyaluronsäure-Therapie vor allem bei einer Arthrose der Kniegelenke eingesetzt. Sie soll die Gelenkmechanik verbessern und insbesondere die Schmerzen reduzieren. Dabei wird die Hyaluronsäure unter keimfreien (aseptischen) Bedingungen direkt in das Gelenk gespritzt (intraartikuläre Injektion). Die Indikation für ihre Anwendung sollte gemäß den aktuellen Leitlinien zur Therapie der Arthrose gestellt werden.

Vitamin D spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulierung des Calcium- und Phosphathaushalts und beim Knochenaufbau. Ein Vitamin-D-Mangel und/oder eine verminderte Calciumzufuhr sind ein Risikofaktor für Knochenbrüche bei bestehender Osteoporose. Bei chronischem Vitamin-D-Mangel droht bei Erwachsenen Knochenerweichung (Osteomalazie) und bei Kindern Rachitis.

Als vorderen Knieschmerz oder patellofemorales Schmerzsyndrom (PFSS) bezeichnet man Schmerzen um die Kniescheibe, die betont bei Belastungen wie zum Beispiel Kniebeugen, Springen, Treppensteigen oder Treppabgehen, tiefer Hocke und längerem Sitzen mit gebeugten Knien auftreten.

Rheumatische Erkrankungen sind entzündliche Erkrankungen der Gelenke und inneren Organe sowie der Haut, deren ursächliche Zusammenhänge nicht restlos geklärt sind. Neben genetischen Faktoren spielen wahrscheinlich auch Viren und Bakterien als Auslöser eine Rolle.

Knochen- und Weichteiltumore sind selten und können in gut- und bösartige Läsionen (Gewebeschädigungen bzw. -veränderungen) unterteilt werden. Eine frühzeitige und korrekte Diagnostik und Therapie ist entscheidend für den Behandlungserfolg. Daher sollte bei Vorliegen eines Tumors des Bewegungsapparates ein hierfür spezialisiertes Zentrum aufgesucht werden.

Bei Wurfsportarten und Überkopfbelastungen kommt es aufgrund der häufigen Wiederholung bestimmter Bewegungen (Abspreizen des Arms, Außenrotation) zu muskulären Dysbalancen, also zur Verkürzung und Schwächung einzelner Muskeln, und zu einer Störung des Bewegungsrhythmus der Schulter. Dies kann in der Folge zu einer schmerzhaften funktionellen Verengung im Schultergelenk, einem sogenannten Impingement, führen. Die daraus resultierenden Schäden werden unter dem Begriff der Werferschulter oder Sportlerschulter zusammengefasst.

Kommt es im Laufe des Lebens zum Verschleiß der Wirbelsäule und der Bandscheiben, so sind von diesem Verschleiß auch die kleinen Wirbelgelenke betroffen. Es entsteht eine sogenannte Facettengelenksarthrose oder Spondylarthrose. Diese kann einen typischen Arthroseschmerz erzeugen und damit zu spezifischen Rückenschmerzen führen.

Kommt es im Laufe des Lebens zum Verschleiß der Wirbelsäule und der Bandscheiben, so sind von diesem Verschleiß auch die kleinen Wirbelgelenke betroffen. Es entsteht eine sogenannte Facettengelenksarthrose oder Spondylarthrose. Diese kann einen typischen Arthroseschmerz erzeugen und damit zu spezifischen Rückenschmerzen führen.

Rückenerkrankungen und Verschleißerscheinungen der großen Gelenke zählen zu den häufigsten Gründen für eine eingeschränkte Mobilität, die die Lebensqualität mindert. Sind bei einer Wirbelsäulenerkrankung alle konservativen Behandlungsoptionen ausgeschöpft und wirkungslos oder drohen aufgrund der Erkrankung irreparable Schäden beispielsweise am Rückenmark, ist ein operativer Eingriff unumgänglich.

Die Wirbelsäulenfunktionsanalyse ist ein strahlenfreies Messverfahren. Die Untersuchungen werden im Stehen und im Gehen durchgeführt. Die Messergebnisse stellen die Funktionsfähigkeit der Wirbelsäule dar und dienen als Grundlage für Therapien, beispielsweise bei Rückenschmerzen.

Rückenerkrankungen und Verschleißerscheinungen der großen Gelenke zählen zu den häufigsten Gründen für eine eingeschränkte Mobilität, die die Lebensqualität mindert. Sind bei einer Wirbelsäulenerkrankung alle konservativen Behandlungsoptionen ausgeschöpft und wirkungslos oder drohen aufgrund der Erkrankung irreparable Schäden beispielsweise am Rückenmark, ist ein operativer Eingriff unumgänglich.

Unter einer Spondylodese (umgangssprachlich häufig „Versteifung“ genannt) versteht man das knöcherne Zusammenwachsen mehrerer Wirbel, heutzutage in der Regel durchgeführt als sogenannte Instrumentationsspondylodese unter Verwendung von Wirbelsäulenimplantaten, bei verschiedenen Erkrankungen der Wirbelsäule, die von einer solchen Stabilisierung profitieren.

Chronische Wunden, wie das vaskuläre diabetische Fußsyndrom, die häufigste Folgekomplikation des Diabetes mellitus, und das Ulcus cruris (offenes Bein), erfordern oft einen langen stationären Behandlungsaufenthalt. Diesen Aufenthalt gilt es mithilfe der Methoden und der Vernetzungsstrukturen in der modernen Wundversorgung zu verkürzen. Nach vorangegangener Klärung der Wundursache kann die Wundversorgung nahezu umfassend ambulant erfolgen.

Bei einem X-Bein (Genu valgum) handelt es sich um eine Fehlstellung der Beinachse. Dabei weist der Patient im Stand eine Lücke zwischen den Innenknöcheln auf. Ein X-Bein kann, je nach Ausprägung, aufgrund der asymmetrischen Kniegelenksbelastung zu einem erhöhten Verschleiß (Kniearthrose) führen.

Die Akupunktur ist eine Reiztherapie, die durch Einstechen feiner Nadeln Schmerzen und Funktionsstörungen behebt. Sie fußt auf erfahrungsmedizinischen und asiatischen Wurzeln und ist im Bereich der Orthopädie eine wissenschaftlich anerkannte Methode zur Behandlung chronischer Schmerzen und Störungen des Bewegungsapparates.

Jeder Patient in Deutschland hat im Vorfeld eines planbaren operativen Eingriffs einen gesetzlichen Anspruch auf eine ärztliche Zweitmeinung. Gerade vor invasiven Eingriffen an der Wirbelsäule oder vor dem Einsatz eines künstlichen Gelenks kann es für einen Patienten sinnvoll sein, einen zweiten Arzt zu Rate zu ziehen, der die Diagnose und empfohlene Behandlung vorab noch einmal prüft.

Im Rahmen der rPMS-Therapie (repetitive periphere Magnetstimulation) werden die Steuerungsnerven der Muskulatur durch Magnetimpulse stimuliert und aktiviert, um Schmerzen zu beseitigen. Die Behandlungsmethode kann am gesamten Bewegungsapparat eingesetzt werden, zum Beispiel bei Rückenschmerzen, aber auch bei Beschwerden am Knie oder Sprunggelenk.

Ganglien der Hand, sogenannte „Überbeine“, treten bevorzugt am Handrücken auf und sind die häufigsten gutartigen Weichteiltumore der Hand. Nicht alle Betroffenen leiden an Schmerzen und Funktionsbeeinträchtigungen; die meisten empfinden die gutartige Geschwulst eher aus kosmetischen Gründen als störend. Die Therapie rangiert zwischen krankengymnastischer Behandlung und Operation zur Entfernung des Ganglions.

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