Das Orthopädische Lexikon

Hier finden Sie Informationen zu orthopädischen und unfallchirurgischen Erkrankungen und Verletzungen, möglichen Behandlungsmethoden und ärztlichen Spezialisierungen. Über den Reiter Körperteile können Sie die verschiedenen Lexikonbereiche auch gezielt zum Beispiel nach Rücken-, Knie- oder Schulterthemen durchsuchen.

Gelenkverschleiß im Akromioklavikulargelenk (ACG). Das ACG ist die gelenkige Verbindung zwischen Schulterhöhe und seitlichem Schlüsselbein. Als Kugelgelenk ist es an der Hebung und Senkung, dem Vor- und Zurückschieben sowie dem Kreisen der Schulter beteiligt. Eine ACG-Arthrose geht mit Bewegungsschmerzen und lokalem Druckschmerz über dem Gelenk einher. Abzugrenzen ist das Impingement.

Ein Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur) ist eine Durchtrennung der Achillessehne, die meistens durch eine Überbeanspruchung der Sehne bei einer sportlichen Belastung entsteht. Das Auftreten eines Risses ist mit einem charakteristischen Knall verbunden und trifft typischerweise Menschen zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr.

Während es im Kindesalter völlig normal ist, vorübergehend eine Achsfehlstellung an den Beinen zu haben, ist die Beinachse bei Erwachsenen normalerweise so ausgebildet, dass eine optimale Belastungsverteilung auf das Kniegelenk gewährleistet ist. Ein O-Bein (Genu varum) oder ein X-Bein (Genu valgum) kann, je nach Ausprägung, aufgrund der asymmetrischen Kniegelenksbelastung zu einem erhöhten Verschleiß (Kniearthrose) führen.

Die Akupunktur ist eine Reiztherapie, die durch Einstechen feiner Nadeln Schmerzen und Funktionsstörungen behebt. Sie fußt auf erfahrungsmedizinischen und asiatischen Wurzeln und wird im Bereich der Orthopädie unter anderem zur Behandlung von chronischen Schmerzen bei einer Verschleißerkrankung der Kniegelenke sowie im Bereich der Lendenwirbelsäule eingesetzt.

Bewegungseinschränkung bishin zur Einsteifung eines Gelenkes durch Wucherung von Bindegewebe. Häufigste Ursachen sind stattgehabte Unfälle oder Operationen, in deren Folge es zur Verdickung der Gelenkkapsel oder der Ausbildung von Narbenzügen kommt. Dies kann bis zu einer Verklebung der Gelenkflächen mit resultierender Gelenkversteifung führen. Häufigste Lokalisation ist das Kniegelenk.

Arthrose ist eine degenerative Erkrankung der Gelenke, die zu einem zunehmenden Abbau des Knorpels und zur Schädigung des gelenknahen Knochens und der Gelenkkapsel führt. In der Folge kommt es zu belastungsabhängigen Schmerzen sowie zu Steifheit, Blockierungsphänomenen und zunehmenden funktionellen Einschränkungen im Gelenk. Die Behandlung erfolgt in der Regel als Kombinationstherapie aus medikamentösen und nicht-medikamentösen Maßnahmen.

Stolperfallen gibt es überall: beim Spaziergang, beim Sport und zu Hause. Beim Stürzen kann das Sprunggelenk geprellt, verdreht, überdehnt oder ausgekugelt werden. Die zugehörigen Bänder werden dabei schnell in Mitleidenschaft gezogen. Eine solche Zerrung (Distorsion) kann sehr schmerzhaft sein. In den meisten Fällen knicken wir nach außen weg; dann ist das so genannte Außenband des oberen Sprunggelenkes betroffen.

Knochenschwund an der Innenseite des Kniegelenks am Oberschenkel. Tritt im Erwachsenenalter auf und ist meist durch eine lokale Durchblutungsstörung verursacht.

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