Talonavikulararthrose

Bei der Talonavikulararthrose handelt es sich um einen Verschleiß des Talonavikulargelenkes, das einen Teil des unteren Sprunggelenkes bildet. Die Arthrose äußert sich durch Bewegungsschmerzen an Fuß und Sprunggelenk und häufig durch einen zur Fußinnenseite und zum Fußrücken hin tastbaren Wulst.

Das Talonavikulargelenk wird gebildet aus dem Sprungbein (Talus) und dem Kahnbein (Navikulare) und bildet die vordere innere Kammer des unteren Sprunggelenkes. Hier erfolgt der Übergang zur inneren Fußsäule.

Das Gelenk ist enorm wichtig für die Rückfußbeweglichkeit. Biomechanische Untersuchungen zeigen, dass bei einer Versteifung des Gelenks, die im Rahmen rheumatischer Erkrankungen wie der rheumatoiden Arthritis auftreten kann, es nachfolgend zu schweren Fehlstellungen kommen kann. Diese können ebenso posttraumatisch nach Unfällen entstehen.

Biochemisch weist der Gelenkknorpel des Sprungbeins Besonderheiten auf, so ist zum Beispiel die Knorpelschicht deutlich dünner als an anderen Gelenken, wie zum Beispiel dem Kniegelenk. Dies hängt damit zusammen, dass das Sprungbein eine schlechte Gefäßversorgung besitzt und damit auch die Versorgung des Knorpels mit Nährstoffen deutlich erschwert ist.

Außerdem wird das Gelenk lediglich durch Bänder gesichert, da die Sehnen über das Sprungbein und das nachfolgende Gelenk hinwegziehen. Deshalb sind degenerative Erkrankungen wie die Arthrose häufig. Dies äußert sich durch Bewegungsschmerzen und regelmäßig durch einen zur Fußinnenseite und zum Fußrücken hin tastbaren Wulst. Dieser führt häufig zu einem Schuhkonflikt, also einem Drücken der Schuhe.

Hinweise für Patienten

Dieser Lexikoneintrag enthält nur allgemeine Informationen und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Off-Label-Use
Hinweis: Die Anwendung des oder der oben genannten Arzneimittel ist für die aufgeführten Indikationen eventuell nicht offiziell zugelassen. Es handelt sich in diesem Fall um einen sogenannten Off-Label-Use des Präparates, der von gesetzlichen oder privaten Krankenkassen oder Beihilfen in der Regel nicht erstattet wird.
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Umstrittene Wirksamkeit
Hinweis: Bei den oben aufgeführten Diagnose- bzw. Behandlungsverfahren kann es sich eventuell um wissenschaftlich umstrittene und derzeit nicht von allen Experten wissenschaftlich anerkannte Methoden handeln. Die Kosten dieser Anwendungen werden von gesetzlichen oder privaten Krankenkassen oder Beihilfen in der Regel nicht erstattet.
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