Das Orthopädische Lexikon

Hier finden Sie Informationen zu orthopädischen und unfallchirurgischen Erkrankungen und Verletzungen, möglichen Behandlungsmethoden und ärztlichen Spezialisierungen. Über den Reiter Körperteile können Sie die verschiedenen Lexikonbereiche auch gezielt zum Beispiel nach Rücken-, Knie- oder Schulterthemen durchsuchen.

Neben der Möglichkeit einer stationären Rehabilitation können Rehamaßnahmen, zum Beispiel bei chronischen Beschwerden wie Rückenschmerzen, in bestimmten Rehabilitationszentren auch ambulant durchgeführt werden.

Die primäre synoviale Chondromatose ist eine seltene gutartige Erkrankung der Gelenkinnenhaut (Synovialis). Es kann auch das Synovialgewebe von Sehnenscheide oder Schleimbeutel erkranken. Im Rahmen der Erkrankung kommt es zu einer krankhaften Bildung von Gelenkkörpern aus Knorpelgewebe, die zu den Beschwerden führen.

Die Arthrose von Handgelenk und Fingergelenken ist eine Gelenkknorpelzerstörung, die zu Schmerzen und Funktionseinschränkungen bis zur Gelenksteife führen kann. Abhängig vom Schweregrad kann die Erkrankung nicht-operativ oder operativ behandelt werden. Eine Heilung ist nicht möglich.

Eine reaktive Arthritis ist eine Gelenkentzündung, die im Anschluss an eine gelenkferne Infektion auftreten kann. Meist ist sie Folge einer bakteriellen Infektion des Darms, der Harn- und Geschlechtsorgane oder der Atemwege. Die Erkrankung tritt einige Tage bis Wochen nach der ursprünglichen Infektion auf und betrifft meist die Hüft-, Knie- oder Sprunggelenke. Betroffene leiden vor allem unter Gelenkschmerzen mit Gelenkschwellung und -überwärmung.

Die Rehabilitation als dritte Säule des Gesundheitssystems gewinnt immer mehr an Bedeutung. Durch die immer älter werdende Bevölkerung erleben viele Betroffene Funktionseinschränkungen durch Erkrankungen und Probleme am Bewegungsapparat. Auch nach Operationen oder Unfällen unterstützen Rehamaßnahmen die Reintegration in den Alltag. Ziele der Rehabilitation sind der Erhalt von Mobilität und Selbstständigkeit.

Die Technische Orthopädie ist die Lehre von orthopädischen Hilfsmitteln. Diese werden vom Arzt verordnet, vom Orthopädietechniker, Orthopädieschuhmacher oder Rehatechniker hergestellt bzw. ausgeliefert und dann wiederum vom Arzt abgenommen. Die Technische Orthopädie bildet in der Orthopädie und Unfallchirurgie eine entscheidende Säule in der konservativen und operationsbegleitenden Therapie.

Die „Rekonstruktive und Wiederherstellungschirurgie“ beschäftigt sich mit Strategien zur Wiederherstellung der ursprünglichen Körperform und Körperfunktion nach Verletzungen, Tumorerkrankungen oder Fehlbildungen.

Im Rahmen der rPMS-Therapie (repetitive periphere Magnetstimulation) werden die Steuerungsnerven der Muskulatur durch Magnetimpulse stimuliert und aktiviert, um Schmerzen zu beseitigen. Die Behandlungsmethode kann am gesamten Bewegungsapparat eingesetzt werden, zum Beispiel bei Rückenschmerzen, aber auch bei Beschwerden am Knie oder Sprunggelenk.

Bei der Resektionsarthroplastik handelt es sich um eine operative Neuformung der Gelenkoberfläche durch Entfernung krankhafter Gewebe. Die Operationsmethode bleibt meist jenen Gelenken vorbehalten, bei denen ein endoprothetischer Ersatz nicht mit ausreichender Erfolgschance möglich ist und bei denen eine Gelenkversteifung vermieden werden soll. Ziel der Operation ist es, Schmerzen zu verringern und dabei die Beweglichkeit zu erhalten.

Als Kniescheibenarthrose oder auch Retropatellararthrose bezeichnet man Verschleißerscheinungen an der Kniescheibe sowie am Kniescheibengleitlager. Dies kann im Rahmen einer generalisierten Kniearthrose oder aber auch isoliert auftreten.

Als vorderen Knieschmerz oder patellofemorales Schmerzsyndrom (PFSS) bezeichnet man Schmerzen um die Kniescheibe, die betont bei Belastungen wie zum Beispiel Kniebeugen, Springen, Treppensteigen oder Treppabgehen, tiefer Hocke und längerem Sitzen mit gebeugten Knien auftreten.

Jede Endoprothese hat eine begrenzte Haltbarkeit und das ganz unabhängig davon, wie erfolgreich sie implantiert wurde. Denn sowohl der Knochen um die Gelenke herum unterliegt mit der Zeit gewissen Veränderungen, als auch die verschiedenen Teile der Prothese, die von Abrieb und Verschleiß betroffen sind. Aus diesem Grunde wird bei zunehmender Zahl an Erstimplantationen von Knieprothesen auch die Zahl der Wechseloperationen (Revisionen) in Zukunft steigen.

Bei einer zunehmenden Zahl von Erstimplantationen künstlicher Hüftgelenke wird es zwangsläufig auch zu einer Zunahme der Wechseloperationen (Revisionen) kommen. Es ist prinzipiell davon auszugehen, dass nach einem gewissen Zeitraum jegliche Endoprothese des Hüftgelenkes eines Wechsels bedarf. Es kommt einerseits zu einer Veränderung des Knochens um die Prothese herum, was zur Lockerung führen kann, zum anderen wird zwischen den Gleitpartnern, sprich zwischen Kugel und Pfanne Abrieb produziert. Dieser Abrieb führt zwangsläufig irgendwann zur Lockerung der Hüftprothese.

Rheumatische Erkrankungen sind entzündliche Erkrankungen der Gelenke und inneren Organe sowie der Haut, deren ursächliche Zusammenhänge nicht restlos geklärt sind. Neben genetischen Faktoren spielen wahrscheinlich auch Viren und Bakterien als Auslöser eine Rolle.

Orthopäden und Unfallchirurgen mit der Zusatz-Weiterbildung „Orthopädische Rheumatologie“ behandeln Patienten, die an einer rheumatischen Erkrankung des Bewegungsapparates, wie zum Beispiel rheumatoider Arthritis, leiden. Das Ziel der Rheumaorthopädie ist es, die Funktionen des Bewegungsapparates durch vorbeugende Maßnahmen zu erhalten, die lokal am Ort der Entzündung ansetzen.

Unterschiedliche entzündlich-rheumatische und verschleißbedingte (arthrotische) Erkrankungen können sich an den Händen so intensiv manifestieren, dass der erfahrene Arzt schon anhand dieser Veränderungen die Diagnosen vermuten bzw. sichern kann.

Rheumatoide Arthritis (RA) ist die internationale Bezeichnung für die häufigste und bekannteste entzündlich-rheumatische Erkrankung. Die Systemerkrankung betrifft vornehmlich die Gelenke und die inneren Organe und kann zu schwerwiegenden Gelenkveränderungen bis hin zu Deformitäten und spontanen Versteifungen führen.

Die Arthrose von Handgelenk und Fingergelenken ist eine Gelenkknorpelzerstörung, die zu Schmerzen und Funktionseinschränkungen bis zur Gelenksteife führen kann. Abhängig vom Schweregrad kann die Erkrankung nicht-operativ oder operativ behandelt werden. Eine Heilung ist nicht möglich.

Die Rotatorenmanschette ist eine Muskel-Sehnen-Platte, die den Oberarmkopf umgibt und als wichtiger Bestandteil des Bewegungsapparates der Schulter fungiert. Zu Rissen der Rotatorenmanschette kommt es hauptsächlich aufgrund von Abnutzung (sogenannte degenerative Rupturen). Seltener treten unfallbedingte Risse auf (sogenannte traumatische Rupturen).

Die Rotatorenmanschette ist eine Muskel-Sehnen-Platte, die den Oberarmkopf umgibt und als wichtiger Bestandteil des Bewegungsapparates der Schulter fungiert. Zu Rissen der Rotatorenmanschette kommt es hauptsächlich aufgrund von Abnutzung (sogenannte degenerative Rupturen). Seltener treten unfallbedingte Risse auf (sogenannte traumatische Rupturen).

Als Morbus Osgood-Schlatter wird eine im Wachstumsalter auftretende schmerzhafte Veränderung am vorderen Schienbein bezeichnet, welche in Folge einer Reizung der Ansatzstelle der Kniescheibensehne (Patellasehne) auftritt. Hierbei kann sich die knöcherne Befestigung der Patellasehne vom Schienbein lösen und absterben (Nekrose), weshalb die Erkrankung den aseptischen, das heißt nicht infektionsbedingten Knochennekrosen zugerechnet wird.

Die Röntgenuntersuchung ist ein bildgebendes Verfahren, mit dem die Knochenstruktur eines Menschen dargestellt werden kann. Sie wird in der orthopädisch-unfallchirurgischen Diagnostik unter anderem zur Abklärung von Verletzungen, zur Erkennung von Fehlstellungen oder Fehlentwicklungen sowie zum Nachweis degenerativer Gelenkveränderungen (Arthrose) eingesetzt.

Die Wirbelsäule – unser Rückgrat: Sie ist die zentrale Stütze unseres Körpers, aber auch einer der häufigsten Ausgangspunkte für chronische Schmerzen.

Bei spezifischen Rückenschmerzen handelt es sich um Schmerzen im Bereich des Rückens, bei denen mit hoher Wahrscheinlichkeit eine spezifische zu behandelnde Ursache zu erkennen ist. Zahlreiche verschiedene Ursachen besitzen das Potenzial zur Auslösung spezifischer Schmerzen. Demgegenüber sind unspezifische Rückenschmerzen solche, bei denen keine klare Ursache der Schmerzen ausfindig zu machen ist.

Rehabilitationsmaßnahmen, zum Beispiel im Anschluss an eine Operation oder bei chronischen Beschwerden, werden meist stationär durchgeführt, das heißt im Rahmen eines Aufenthalts in einer Rehabilitationseinrichtung oder -klinik.

Unspezifische Rückenschmerzen sind solche Rückenschmerzen, bei denen keine eindeutigen Hinweise auf eine spezifische Ursache gefunden worden sind. Sie sind häufig von begrenzter Dauer und klingen von allein wieder ab. Demgegenüber finden sich bei spezifischen Rückenschmerzen Ursachen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit für die Schmerzen verantwortlich sind und die gezielt behandelt werden können, wie zum Beispiel ein Bandscheibenvorfall oder eine Fraktur.

Im Rahmen der rPMS-Therapie (repetitive periphere Magnetstimulation) werden die Steuerungsnerven der Muskulatur durch Magnetimpulse stimuliert und aktiviert, um Schmerzen zu beseitigen. Die Behandlungsmethode kann am gesamten Bewegungsapparat eingesetzt werden, zum Beispiel bei Rückenschmerzen, aber auch bei Beschwerden am Knie oder Sprunggelenk.

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