Das Orthopädische Lexikon

Hier finden Sie Informationen zu orthopädischen und unfallchirurgischen Erkrankungen und Verletzungen, möglichen Behandlungsmethoden und ärztlichen Spezialisierungen. Über den Reiter Körperteile können Sie die verschiedenen Lexikonbereiche auch gezielt zum Beispiel nach Rücken-, Knie- oder Schulterthemen durchsuchen.

Die Computertomographie (CT) ist ein bildgebendes Untersuchungsverfahren, das in der Orthopädie und Unfallchirurgie zur Diagnose und Behandlungsplanung bei verschiedensten Erkrankungen und Verletzungen zum Einsatz kommt. Mithilfe der computergestützten Röntgenuntersuchung können Querschnittaufnahmen des Körpers sowie 3D-Darstellungen, zum Beispiel von Knochen und Gelenken, angefertigt werden.

Bei der DVT handelt es sich um eine digitale Aufnahmetechnik, bei der ein dreidimensionales (3D) konisches Strahlenbündel und ein Flächendetektor verwendet werden. Auf einer zirkulären Bahn wird eine große Anzahl von Projektionsaufnahmen erzeugt, aus welchen unmittelbar ein 3D-Volumen des zu untersuchenden Körperteils berechnet wird.
Gegenüber der klassischen (Einzeilen-) CT grenzt sich die DVT durch die Verwendung eines dreidimensionalen Nutzstrahlenbündels, sowie eines zweidimensionalen Bildrezeptors, technisch ab.

Bei der Ganganalyse wird das Gangbild des Patienten statisch und dynamisch auf Auffälligkeiten und therapiebedürftige Veränderungen hin untersucht. Dieses kann mit und ohne technische Hilfsmittel erfolgen. Häufig lässt sich eine bestehende Fußfehlstatik mittels orthopädischer Einlagen passiv kompensieren.

Die Kernspintomographie, auch Magnetresonanztomographie (MRT) genannt, ist ein strahlenfreies Bildgebungsverfahren. Mithilfe starker Magnet- und magnetischer Wechselfelder werden dabei Schnittbilder des Körpers erzeugt, die krankhafte Veränderungen sichtbar machen können.

Zur Sicherung der Diagnose oder Verlaufskontrolle bei diversen Erkrankungen in Orthopädie und Unfallchirurgie (zum Beispiel rheumatoide Arthritis, Gicht) kommen unter anderem auch Laboruntersuchungen zum Einsatz. Dafür werden dem Patienten Blut oder andere Körperflüssigkeiten entnommen, die anschließend im Labor mithilfe verschiedener optischer, chemischer oder immunologischer Verfahren untersucht werden.

Von Profis schon lange zur Trainingssteuerung und Leistungsoptimierung eingesetzt, wird die Laktat-Leistungsdiagnostik auch für den ambitionierten Breiten- und Freizeitsportler immer wichtiger.

Diagnostisches, computergestütz­tes bild­gebendes Ver­fahren der Tomografie, das auf dem Prinzip der Ma­gne­tresonanz (NMR) beruht. Das Verfahren wird auch als Kernspintomografie bezeichnet.

Einsatz findet das MRT z.B. bei Erkrankungen von Gehirn und Rü­cken­mark (Multiple Sklerose, Hirn­tumor), Gelenk- und Muske­lerkrankungen und bei Verdacht auf einen Band­scheiben­vorfall.

Die Röntgenuntersuchung ist ein bildgebendes Verfahren, mit dem die Knochenstruktur eines Menschen dargestellt werden kann. Sie wird in der orthopädisch-unfallchirurgischen Diagnostik unter anderem zur Abklärung von Verletzungen, zur Erkennung von Fehlstellungen oder Fehlentwicklungen sowie zum Nachweis degenerativer Gelenkveränderungen (Arthrose) eingesetzt.

Tritt Stress chronisch und dauerhaft auf, verringert sich die Leistungsfähigkeit des Körpers. Das kann zu Erschöpfung und Krankheit führen. Um dies zu vermeiden, ist es das Ziel der Stressmedizin, die Merkmale der Überbelastung rechtzeitig zu erkennen und geeignete Strategien abzuleiten.

Die Sonographie der Säuglingshüfte ist eine gefahrlose, nicht strahlenbelastende Ultraschalluntersuchung, die bei Säuglingen zur Diagnose der sogenannten angeborenen Hüftluxation durchgeführt wird. Dabei handelt es sich um eine Verrenkung des Hüftgelenks, bei der der Hüftkopf nicht richtig in der Gelenkpfanne sitzt.

Verletzungen der Kniegelenke und daraus resultierende Schäden, aber auch Abnutzungserscheinungen, Entzündungen und andere Erkrankungen müssen von Orthopäden und Unfallchirurgen behandelt werden. Zunächst muss allerdings festgestellt werden, was genau die Beschwerden verursacht. Dazu wird häufig auch eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) durchgeführt.

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