Das Orthopädische Lexikon

Hier finden Sie Informationen zu orthopädischen und unfallchirurgischen Erkrankungen und Verletzungen, möglichen Behandlungsmethoden und ärztlichen Spezialisierungen. Über den Reiter Körperteile können Sie die verschiedenen Lexikonbereiche auch gezielt zum Beispiel nach Rücken-, Knie- oder Schulterthemen durchsuchen.

Bei der ACG-Arthrose handelt es sich um einen Gelenkverschleiß im Akromioklavikulargelenk (ACG). Das ACG ist die gelenkige Verbindung zwischen Schulterhöhe und seitlichem Schlüsselbein. Als Kugelgelenk ist es an der Hebung und Senkung, dem Vor- und Zurückschieben sowie dem Kreisen der Schulter beteiligt. Eine ACG-Arthrose geht mit Bewegungsschmerzen und lokalem Druckschmerz über dem Gelenk einher. Abzugrenzen ist das Schuterimpingement, ein Engpasssyndrom im Schultergelenk.

Ein Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur) ist eine Durchtrennung der Achillessehne, die meistens durch eine Überbeanspruchung der Sehne bei einer sportlichen Belastung entsteht. Das Auftreten eines Risses ist mit einem charakteristischen Knall verbunden und trifft typischerweise Menschen zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr.

Ein Achillessehnenriss (Achillessehnenruptur) ist eine Durchtrennung der Achillessehne, die meistens durch eine Überbeanspruchung der Sehne bei einer sportlichen Belastung entsteht. Das Auftreten eines Risses ist mit einem charakteristischen Knall verbunden und trifft typischerweise Menschen zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr.

Während es im Kindesalter völlig normal ist, vorübergehend eine Achsfehlstellung an den Beinen zu haben, ist die Beinachse bei Erwachsenen normalerweise so ausgebildet, dass eine optimale Belastungsverteilung auf das Kniegelenk gewährleistet ist. Ein O-Bein (Genu varum) oder ein X-Bein (Genu valgum) kann, je nach Ausprägung, aufgrund der asymmetrischen Kniegelenksbelastung zu einem erhöhten Verschleiß (Kniearthrose) führen.

Der Morbus Scheuermann ist eine häufige Wirbelsäulenerkrankung. Bedingt durch Wachstumsstörungen einzelner Wirbelsäulenabschnitte kommt es dabei zu einer Rundrückenbildung, die sich häufig bei Jungen in der Pubertät erstmalig zeigt. Die Therapie richtet sich nach dem Alter der Patienten, dem Ausmaß des Rundrückens und den begleitenden Schmerzen.

Der Morbus Ahlbaeck ist eine seltene Erkrankung, die sich durch ein spontan auftretendes Absterben von Knochengewebe (Osteonekrose) am Kniegelenk auszeichnet. Dabei ist meist die innere Oberschenkelrolle an der Innenseite des Gelenks betroffen.

Bei der ACG-Arthrose handelt es sich um einen Gelenkverschleiß im Akromioklavikulargelenk (ACG). Das ACG ist die gelenkige Verbindung zwischen Schulterhöhe und seitlichem Schlüsselbein. Als Kugelgelenk ist es an der Hebung und Senkung, dem Vor- und Zurückschieben sowie dem Kreisen der Schulter beteiligt. Eine ACG-Arthrose geht mit Bewegungsschmerzen und lokalem Druckschmerz über dem Gelenk einher. Abzugrenzen ist das Schuterimpingement, ein Engpasssyndrom im Schultergelenk.

Akute Kreuzschmerzen, die plötzlich auftreten, werden umgangssprachlich auch als „Hexenschuss“ bezeichnet.

Bei einer Luxation handelt es sich um eine Gelenkverletzung, bei der sich die gelenkbildenden Knochenenden vollständig oder auch nur zum Teil (Subluxation) verschieben. Man spricht umgangssprachlich auch von einem Auskugeln oder Ausrenken des Gelenks.

Ein Arbeitsunfall ist ein Gesundheitsschaden, der im Rahmen einer versicherten Tätigkeit entsteht. Damit ein Unfallereignis als Arbeitsunfall anerkannt wird, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Auch dürfen Patienten nach einem solchen Unfall nur von bestimmten Ärzten, den sogenannten Durchgangsärzten behandelt werden.

Bei der Arthrofibrose kommt es zu einer Bewegungseinschränkung bis hin zur Einsteifung eines Gelenkes durch Wucherung von Bindegewebe. Häufigste Ursachen sind stattgehabte Unfälle oder Operationen, in deren Folge es zur Verdickung der Gelenkkapsel oder der Ausbildung von Narbenzügen kommt. Dies kann bis zu einer Verklebung der Gelenkflächen mit resultierender Gelenkversteifung führen. Am häufigsten ist das Kniegelenk betroffen.

Arthrose ist eine degenerative Erkrankung der Gelenke, die zu einem zunehmenden Abbau des Knorpels und zur Schädigung des gelenknahen Knochens und der Gelenkkapsel führt. In der Folge kommt es zu belastungsabhängigen Schmerzen sowie zu Steifheit, Blockierungsphänomenen und zunehmenden funktionellen Einschränkungen im Gelenk. Die Behandlung erfolgt in der Regel als Kombinationstherapie aus medikamentösen und nicht-medikamentösen Maßnahmen.

Die Arthrose des oberen Sprunggelenks ist eine fortschreitende, nicht heilbare Erkrankung des Gelenkknorpels am oberen Sprunggelenk. Sie äußert sich in einer zunehmenden schmerzhaften Bewegungseinschränkung und kann abhängig vom Schweregrad konservativ oder operativ behandelt werden.

Bei der Talonavikulararthrose handelt es sich um einen Verschleiß des Talonavikulargelenkes, das einen Teil des unteren Sprunggelenkes bildet. Die Arthrose äußert sich durch Bewegungsschmerzen an Fuß und Sprunggelenk und häufig durch einen zur Fußinnenseite und zum Fußrücken hin tastbaren Wulst.

Die Arthrose von Handgelenk und Fingergelenken ist eine Gelenkknorpelzerstörung, die zu Schmerzen und Funktionseinschränkungen bis zur Gelenksteife führen kann. Abhängig vom Schweregrad kann die Erkrankung nicht-operativ oder operativ behandelt werden. Eine Heilung ist nicht möglich.

Der Morbus Ahlbaeck ist eine seltene Erkrankung, die sich durch ein spontan auftretendes Absterben von Knochengewebe (Osteonekrose) am Kniegelenk auszeichnet. Dabei ist meist die innere Oberschenkelrolle an der Innenseite des Gelenks betroffen.

Der große Bewegungsumfang der Schulter beruht auf einem annähernd kugelförmigen Oberarmkopf, der auf einer relativ kleinen, flachen Gelenkpfanne ruht. Aufgrund dieser geringen knöchernen Begrenzung kann das Schultergelenk leichter auskugeln. Dies wird auch als Schulterluxation bezeichnet.

Als Seitenbandverletzungen bezeichnet man Verletzungen der Knieseitenbänder, die in der Regel durch Unfälle aller Art ausgelöst werden können. Dabei kann die Seitenbandverletzung isoliert oder aber in Kombination mit einer Verletzung anderer Strukturen des Kniegelenkes auftreten.

Als Seitenbandverletzungen bezeichnet man Verletzungen der Knieseitenbänder, die in der Regel durch Unfälle aller Art ausgelöst werden können. Dabei kann die Seitenbandverletzung isoliert oder aber in Kombination mit einer Verletzung anderer Strukturen des Kniegelenkes auftreten.

Als Seitenbandtendinose bezeichnet man eine Reizung der Knieseitenbänder, die in aller Regel nach stärkerer sportlicher Belastung auftritt. Das Krankheitsbild kann ein- oder beidseitig auftreten.

Stolperfallen gibt es überall: beim Spaziergang, beim Sport und zu Hause. Beim Stürzen kann das Sprunggelenk geprellt, verdreht, überdehnt oder ausgekugelt werden. Die zugehörigen Bänder werden dabei schnell in Mitleidenschaft gezogen. Eine solche Zerrung (Distorsion) kann sehr schmerzhaft sein. In den meisten Fällen knicken wir nach außen weg; dann ist das so genannte Außenband des oberen Sprunggelenkes betroffen.

Die axiale Spondyloarthritis, im deutschsprachigen Raum meist unter dem Synonym „Morbus Bechterew“ bekannt, ist eine entzündlich-rheumatische Erkrankung. Sie zeichnet sich meist durch einen entzündlichen Rückenschmerz bei jüngeren Patienten in der zweiten Nachthälfte aus. Die Ursache dieser Erkrankung ist nicht eindeutig geklärt. Eine erbliche Veranlagung ist wahrscheinlich, da etwa 90 Prozent der Erkrankten das Erbmerkmal HLA-B27 in sich tragen.

Im Rahmen der sogenannten Osteochondrose kommt es zum Verschleiß und zur Schädigung (Degeneration) der Bandscheiben, die in der Folge einen spezifischen Rückenschmerz erzeugen. Im Verlauf der Degeneration werden auch die an die Bandscheiben angrenzenden Knochen- und Knorpelstrukturen geschädigt, was ebenfalls zu Schmerzen im Rücken führen kann.

Der degenerativ bedingte Bandscheibenvorfall ist ein häufiges Krankheitsbild des mittleren Alters und ist mit Rücken-Bein-Schmerzen, Sensibilitätsstörungen und gelegentlich mit Muskelschwächen verbunden.

Der degenerativ bedingte Bandscheibenvorfall ist ein häufiges Krankheitsbild des mittleren Alters und ist mit Rücken-Bein-Schmerzen, Sensibilitätsstörungen und gelegentlich mit Muskelschwächen verbunden.

Beinlängendifferenz ist der direkt oder indirekt gemessene Längenunterschied der Beine. Dieser äußert sich in einer tatsächlichen Verkürzung oder Verlängerung einzelner Abschnitte der Knochen und Gelenke oder funktionell durch eine Verkürzung von Muskeln, Sehnen und Bändern (sogenannte Kontrakturen). Die Ursachen sind vielfältig, die Folgen Fehlstatik, Gelenkveränderungen, bisweilen akute und chronische Schmerzen.

Beinlängendifferenz ist der direkt oder indirekt gemessene Längenunterschied der Beine. Dieser äußert sich in einer tatsächlichen Verkürzung oder Verlängerung einzelner Abschnitte der Knochen und Gelenke oder funktionell durch eine Verkürzung von Muskeln, Sehnen und Bändern (sogenannte Kontrakturen). Die Ursachen sind vielfältig, die Folgen Fehlstatik, Gelenkveränderungen, bisweilen akute und chronische Schmerzen.

Der tendosynoviale Riesenzelltumor, auch pigmentierte villonoduläre Synovialitis (PVS) genannt, ist eine seltene gutartige Erkrankung der Gelenkinnenhaut (Synovialis) bei der es zu einer ausgeprägten Gewebevermehrung kommt. Die PVS kann sowohl innerhalb eines Gelenks als auch außerhalb eines Gelenkes mit Befall von Sehnenscheiden und Schleimbeuteln auftreten.

Berufskrankheiten sind Erkrankungen, die bei bestimmten beruflichen Umständen gehäuft auftreten. Für die Anerkennung müssen bestimmte Gegebenheiten vorhanden sein, so unter anderem auch die Zugehörigkeit zu einem Berufskrankheitenverzeichnis. Neben anderen Erkrankungen gehören auch verschiedene orthopädisch-unfallchirurgische Leiden zu diesem Verzeichnis.

Die Hämophilie ist eine angeborene Blutgerinnungsstörung, die zu schweren Blutungen in die Muskulatur und Gelenke führen kann. Diese wiederkehrenden Einblutungen haben frühzeitige Gelenkschäden zur Folge.

Knochendurchblutungsstörungen oder sogenannte Perfusionsstörungen gehen typischerweise mit einer vermehrten Ansammlung von Flüssigkeit im Knochen, dem sogenannten Knochenmarködem (KMÖ) einher. Dies führt in der Regel zu einer Druckerhöhung im Knochen und damit zusammenhängenden Schmerzen.

Der Botulismus ist eine lebensbedrohliche Vergiftung durch verschiedene Typen des Botulinumtoxins. Produzent dieses Gifts ist das Bakterium Clostridium botulinum. Das Gift entsteht typischerweise in verdorbenen Lebensmitteln, zum Beispiel aus Konservendosen, selten auch im Darm oder in Wunden. In stark verdünnter Form wird Botulinumtoxin auch sicher als Medikament eingesetzt, unter anderem in der Orthopädie und Unfallchirurgie.

Die Arthrose von Handgelenk und Fingergelenken ist eine Gelenkknorpelzerstörung, die zu Schmerzen und Funktionseinschränkungen bis zur Gelenksteife führen kann. Abhängig vom Schweregrad kann die Erkrankung nicht-operativ oder operativ behandelt werden. Eine Heilung ist nicht möglich.

Bei der Bursitis handelt es sich um eine akute oder chronische Entzündung eines Schleimbeutels mit druckschmerzhafter Schwellung, eventueller Hautrötung und tastbarer Flüssigkeitsverschiebung. Häufigste Ursachen sind eine Überlastung beim Sport oder eine Dauerbelastung (Schleimbeutelentzündung am Knie bei Fliesenlegern). Eine beruflich bedingte chronische Bursitis kann als Berufskrankheit anerkannt werden.

Die Bursitis olecrani ist eine akut auftretende schmerzhafte Entzündung des Schleimbeutels am Ellenbogen. Ursache sind oft chronische Überlastungen. In Einzelfällen wird die Bursitis olecrani als Berufserkrankung anerkannt.

Bei der Bursitis trochanterica handelt es sich um eine oft akut verlaufende schmerzhafte Entzündung des Schleimbeutels im Hüftgelenk mit Ausstrahlung in Gesäß und Oberschenkel.

Die Kapsel- und Bandverletzung – auch kurz Bandverletzung genannt – stellt eine sehr häufige Verletzung an verschiedenen Gelenken dar, die in Folge von Sport-, Berufs- aber auch Alltagsunfällen auftreten kann. Bleibt das Gelenk hierbei stabil und die Strukturen im Wesentlichen intakt, wird nur von einer Bänderzerrung oder -dehnung gesprochen. Es kann aber auch zu einer teilweisen oder kompletten Zerreißung der Bänder kommen, wenn der Bewegungsspielraum maximal überschritten wird. In der Folge wird das Gelenk dann instabil.

Die Kapsel- und Bandverletzung – auch kurz Bandverletzung genannt – stellt eine sehr häufige Verletzung an verschiedenen Gelenken dar, die in Folge von Sport-, Berufs- aber auch Alltagsunfällen auftreten kann. Bleibt das Gelenk hierbei stabil und die Strukturen im Wesentlichen intakt, wird nur von einer Bänderzerrung oder -dehnung gesprochen. Es kann aber auch zu einer teilweisen oder kompletten Zerreißung der Bänder kommen, wenn der Bewegungsspielraum maximal überschritten wird. In der Folge wird das Gelenk dann instabil.

Das Hüftimpingement ist ein Engpasssyndrom der Hüfte. Knöcherne Veränderungen der Gelenkpartner (Hüftkopf und Hüftpfanne) führen zu einem biomechanischen Konflikt (Anstoßphänomen). Es resultieren schmerzhafte Bewegungseinschränkungen und Frühformen des Hüftgelenkverschleißes.

Die Chondrokalzinose bezeichnet eine krankhafte Mineralisation des Gelenkknorpels oder anderer knorpelartiger Strukturen wie zum Beispiel Menisken. Am häufigsten handelt es sich dabei um Calciumphosphat-Ablagerungen. Viele Gelenke bereiten trotz erkennbarer Mineralisation keine Beschwerden.

Fersenbeinbrüche sind seltene, hoch komplexe Verletzungen des Fußes, die normalerweise durch eine hohe Krafteinwirkung entstehen. Da die Verletzung meist auch das Sprunggelenk betrifft und zu einer Verformung des Fußes führt, muss sie fast immer operativ behandelt werden.

Vitamin D spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulierung des Calcium- und Phosphathaushalts und beim Knochenaufbau. Ein Vitamin-D-Mangel und/oder eine verminderte Calciumzufuhr sind ein Risikofaktor für Knochenbrüche bei bestehender Osteoporose. Bei chronischem Vitamin-D-Mangel droht bei Erwachsenen Knochenerweichung (Osteomalazie) und bei Kindern Rachitis.

Die Chondrokalzinose bezeichnet eine krankhafte Mineralisation des Gelenkknorpels oder anderer knorpelartiger Strukturen wie zum Beispiel Menisken. Am häufigsten handelt es sich dabei um Calciumphosphat-Ablagerungen. Viele Gelenke bereiten trotz erkennbarer Mineralisation keine Beschwerden.

Als vorderen Knieschmerz oder patellofemorales Schmerzsyndrom (PFSS) bezeichnet man Schmerzen um die Kniescheibe, die betont bei Belastungen wie zum Beispiel Kniebeugen, Springen, Treppensteigen oder Treppabgehen, tiefer Hocke und längerem Sitzen mit gebeugten Knien auftreten.

Etwa drei bis vier Millionen Patienten in Deutschland leiden an einer chronischen Wunde. Davon weisen 60 bis 80 Prozent ein Ulcus cruris, eine chronische Wunde am Unterschenkel auf, umgangssprachlich auch „offenes Bein“ genannt. Diese Wunden bestehen sehr lange, oft über Jahre. Ein Ulcus cruris entsteht durch Minderdurchblutung. Anlass ist oft nur ein geringes Trauma. Wichtigste Säule der Behandlung ist die Kompressionstherapie. Eine periphere arterielle Verschlusskrankheit muss ausgeschlossen werden.

Verletzungen der Sprunggelenksbänder zählen zu den häufigsten Verletzungen des Bewegungsapparats. Ausgehend von einem Riss eines oder mehrerer Bänder kann sich in 20 bis 30 Prozent der Fälle eine chronische funktionelle und/oder mechanische Sprunggelenksinstabilität entwickeln. Neben gefühlter Instabilität führt vor allem ein typischer Belastungsschmerz zur sportlichen und beruflichen Einschränkung.

Rheumatoide Arthritis (RA) ist die internationale Bezeichnung für die häufigste und bekannteste entzündlich-rheumatische Erkrankung. Die Systemerkrankung betrifft vornehmlich die Gelenke und die inneren Organe und kann zu schwerwiegenden Gelenkveränderungen bis hin zu Deformitäten und spontanen Versteifungen führen.

Verletzungen der Sprunggelenksbänder zählen zu den häufigsten Verletzungen des Bewegungsapparats. Ausgehend von einem Riss eines oder mehrerer Bänder kann sich in 20 bis 30 Prozent der Fälle eine chronische funktionelle und/oder mechanische Sprunggelenksinstabilität entwickeln. Neben gefühlter Instabilität führt vor allem ein typischer Belastungsschmerz zur sportlichen und beruflichen Einschränkung.

Bei der Hüftdysplasie bzw. Hüftluxation handelt es sich um eine angeborene Deformität des Hüftgelenks. Das Gelenk besteht aus Hüftkopf (am Oberschenkelknochen) und Hüftgelenkpfanne (Teil des Beckens). Während bei einer Dysplasie eine Reifungsstörung der Pfanne vorliegt, steht bei einer Luxation der Hüftkopf nicht korrekt in der Gelenkpfanne.

Die Hüftarthrose (Coxarthrose) ist eine Verschleißkrankheit des Hüftgelenkes. Sie gilt als die häufigste Form der Arthrose beim Menschen und beschreibt die Abnutzung der Knorpeloberflächen von Hüftkopf und Hüftpfanne.

Beim Hüftschnupfen, auch Coxitis fugax genannt, handelt es sich um eine Entzündung des Hüftgelenks, die meist bei Kindern im Alter zwischen drei und zehn Jahren auftritt. In der Regel verläuft die Erkrankung harmlos und klingt nach ein bis zwei Wochen wieder ab. Allerdings sollten andere schwerwiegende Krankheiten als Ursache der Symptome ausgeschlossen werden.

Eine Funktionsstörung des Kiefergelenks oder craniomandibuläre Dysfunktion (CMD, Cranio = Kopf / Schädel, Mandibula = Unterkiefer, Dysfunktion = Fehlfunktion) ist eine sehr komplexe Erkrankung, die den gesamten Körper betreffen kann. Die Ursache liegt in einer Fehlfunktion des Kausystems. Stimmt die Bisslage nicht, passen also Ober- und Unterkiefer nicht perfekt zusammen, hat dies sehr häufig gravierende Auswirkungen auf die Körperstatik und das vegetative Nervensystem.

Die Arthrose von Handgelenk und Fingergelenken ist eine Gelenkknorpelzerstörung, die zu Schmerzen und Funktionseinschränkungen bis zur Gelenksteife führen kann. Abhängig vom Schweregrad kann die Erkrankung nicht-operativ oder operativ behandelt werden. Eine Heilung ist nicht möglich.

Bei einer Thrombose kommt es zur Bildung eines Gerinnsels (Thrombus) in einem Blutgefäß. Oft treten diese Gerinnsel in den Beinvenen auf. Ein besonders hohes Risiko für Thrombosen besteht bei orthopädischen Operationen. Deshalb ist hier eine effektive Thromboseprophylaxe längst Routine.

Bei Skoliosen und Kyphosen handelt es sich um Fehlstellungen der Wirbelsäule (Deformitäten), die in der Regel mit Rückenschmerzen einhergehen. Ist bei den meisten Kyphosen nur eine Ebene von der Deformität betroffen (krankhafte Krümmung der Wirbelsäule in Seitenansicht: Rundrückenbildung), liegt bei den meisten Skoliosen eine dreidimensionale Problematik vor (krankhafte Rotation sowie Krümmung der Wirbelsäule in Seiten- und Frontalansicht). Zahlreiche Grunderkrankungen können zu den verschiedenen Formen der Skoliosen und Kyphosen führen, sodass es sich nicht um ein einheitliches Problem handelt.

Kommt es im Laufe des Lebens zum Verschleiß der Wirbelsäule und der Bandscheiben, so sind von diesem Verschleiß auch die kleinen Wirbelgelenke betroffen. Es entsteht eine sogenannte Facettengelenksarthrose oder Spondylarthrose. Diese kann einen typischen Arthroseschmerz erzeugen und damit zu spezifischen Rückenschmerzen führen.

Bei der Hüftdysplasie bzw. Hüftluxation handelt es sich um eine angeborene Deformität des Hüftgelenks. Das Gelenk besteht aus Hüftkopf (am Oberschenkelknochen) und Hüftgelenkpfanne (Teil des Beckens). Während bei einer Dysplasie eine Reifungsstörung der Pfanne vorliegt, steht bei einer Luxation der Hüftkopf nicht korrekt in der Gelenkpfanne.

Das diabetische Fußsyndrom (DFS) beschreibt den Symptomkomplex einer der Hauptkomplikationen des Diabetes mellitus. Einerseits bei Durchblutungsstörungen und andererseits bei Nervenleitungsstörungen, die typische Begleiterkrankungen des Diabetes mellitus darstellen, können gerade an den Füßen chronische Wunden entstehen, die eine schlechte Heilungsprognose haben und nicht selten zu Amputationen von Zehen oder sogar des ganzen Unterschenkels führen können.

Das diabetische Fußsyndrom (DFS) beschreibt den Symptomkomplex einer der Hauptkomplikationen des Diabetes mellitus. Einerseits bei Durchblutungsstörungen und andererseits bei Nervenleitungsstörungen, die typische Begleiterkrankungen des Diabetes mellitus darstellen, können gerade an den Füßen chronische Wunden entstehen, die eine schlechte Heilungsprognose haben und nicht selten zu Amputationen von Zehen oder sogar des ganzen Unterschenkels führen können.

Hammer- und Krallenzehen gehören zu den häufigsten Kleinzehenfehlstellungen. Als Hammerzehe wird eine Beugefehlstellung des Zehenmittelgelenkes bezeichnet. Eine Krallenzehe weist neben einer Beugefehlstellung im Mittelgelenk eine Überstreckung (Hyperextension) im Zehengrundgelenk auf.

Durch intensive Belastungen oder regelmäßige Überbeanspruchung in Beruf und Freizeit kann es im Bereich der Grundgelenke einzelner Finger zu Sehnenscheidenentzündungen kommen. Diese sind im hochakuten Stadium als Schwellung an der Handfläche erkennbar. Da diese entzündliche Schwellung das Gleiten der Beugesehnen blockieren kann und der betroffene Finger deshalb oftmals plötzlich nach vorne oder hinten schnellt, wird die Erkrankung auch als schnellender oder schnappender Finger (Digitus saltans) bezeichnet.

Beim Karpaltunnelsyndrom (KTS) handelt es sich um ein Engpasssyndrom des Mittelnervs der Hand im Bereich des Handwurzelkanals (sogenannter Karpalkanal). Missempfindungen des Daumens, Zeige-, Mittel- und daumenseitigen Ringfingers sowie feinmotorische Einschränkungen können bestehen. Schwereabhängig sind nicht-operative und operative Behandlungen mit Ausheilung bei früher Behandlung möglich.

Bei einem Schleudertrauma handelt es sich um eine Verletzung der Halswirbelsäule, die durch plötzliche, ruckartige Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des Kopfes entsteht. In der Regel wird sie verursacht durch einen heftigen Aufprall im Rahmen eines Unfalls, zum Beispiel eines Autounfalls, bei einem Sturz mit dem Fahrrad oder einem Skiunfall.

Morbus Dupuytren ist eine krankhafte Veränderung an der Handinnenfläche. Rund um die Hohlhandsehne wuchert Bindegewebe – zunächst nur spürbar als Verhärtung, schließlich aber auch sichtbar: Der Finger steht immer mehr nach oben, lässt sich schließlich gar nicht mehr ausstrecken und verharrt in einer Krallenstellung.

Die Ellenbogenarthrose tritt meist sekundär als Folge anderer Erkrankungen oder vorangegangener Verletzungen auf und führt durch Schmerzen zu einer Einschränkung der Beweglichkeit des Arms. Neben einer konservativen Therapie besteht in ausgeprägten Fällen die Möglichkeit eines endoprothetischen Gelenkersatzes.

Die degenerativ bedingte lumbale Spinalkanalstenose ist eine sehr häufige Erkrankung des älteren Menschen, bei der es zu einer Einengung des Wirbelkanals im Bereich der Lendenwirbelsäule kommt. Sie führt zum Teil zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität durch in die Beine ziehende Schmerzen und Schweregefühle, auch Rückenschmerzen treten auf. Sind konservative Maßnahmen nicht mehr erfolgreich, stellt die operative Dekompression eine der erfolgreichsten Operationen der Orthopädie dar.

Rheumatische Erkrankungen sind entzündliche Erkrankungen der Gelenke und inneren Organe sowie der Haut, deren ursächliche Zusammenhänge nicht restlos geklärt sind. Neben genetischen Faktoren spielen wahrscheinlich auch Viren und Bakterien als Auslöser eine Rolle.

Der sogenannte Tennisellenbogen (Epicondylitis radialis humeri) bzw. Golferellenbogen (Epicondylitis ulnaris humeri) ist eine muskuläre Überlastungsreaktion der Hand- und Fingerstrecker bzw. der Hand- und Fingerbeuger an ihrem Ursprung am Ellenbogen (Epicondylus lateralis humeri).

Die Epiphyseolysis capitis femoris wird auch als jugendliche Hüftkopflösung bezeichnet. Dabei löst sich die Hüftkopfepiphyse, also der Wachstumsbereich des Knochens, vom Schenkelhals und gleitet ab. Die Erkrankung tritt meist in der Pubertät auf und kann sowohl chronisch über viele Monate als auch akut mit einem plötzlichen Abgleiten verlaufen. Bemerkbar macht sie sich durch leichte, belastungsabhängige bis starke Schmerzen in Knie, Leiste oder Hüfte und ein Hinken des Betroffenen.

Die Epiphyseolysis capitis femoris wird auch als jugendliche Hüftkopflösung bezeichnet. Dabei löst sich die Hüftkopfepiphyse, also der Wachstumsbereich des Knochens, vom Schenkelhals und gleitet ab. Die Erkrankung tritt meist in der Pubertät auf und kann sowohl chronisch über viele Monate als auch akut mit einem plötzlichen Abgleiten verlaufen. Bemerkbar macht sie sich durch leichte, belastungsabhängige bis starke Schmerzen in Knie, Leiste oder Hüfte und ein Hinken des Betroffenen.

Marschfrakturen sind Knochenbrüche des Mittelfußes und eine Untergruppe der sogenannten Stressfrakturen oder Ermüdungsbrüche. Hierbei kommt es durch immer wiederkehrende Belastungen unterhalb der Frakturschwelle zu Mikrofrakturierungen innerhalb des Knochens und in der Folge zu einem Knochenbruch.

Kommt es im Laufe des Lebens zum Verschleiß der Wirbelsäule und der Bandscheiben, so sind von diesem Verschleiß auch die kleinen Wirbelgelenke betroffen. Es entsteht eine sogenannte Facettengelenksarthrose oder Spondylarthrose. Diese kann einen typischen Arthroseschmerz erzeugen und damit zu spezifischen Rückenschmerzen führen.

Bei Skoliosen und Kyphosen handelt es sich um Fehlstellungen der Wirbelsäule (Deformitäten), die in der Regel mit Rückenschmerzen einhergehen. Ist bei den meisten Kyphosen nur eine Ebene von der Deformität betroffen (krankhafte Krümmung der Wirbelsäule in Seitenansicht: Rundrückenbildung), liegt bei den meisten Skoliosen eine dreidimensionale Problematik vor (krankhafte Rotation sowie Krümmung der Wirbelsäule in Seiten- und Frontalansicht). Zahlreiche Grunderkrankungen können zu den verschiedenen Formen der Skoliosen und Kyphosen führen, sodass es sich nicht um ein einheitliches Problem handelt.

Das Hüftimpingement ist ein Engpasssyndrom der Hüfte. Knöcherne Veränderungen der Gelenkpartner (Hüftkopf und Hüftpfanne) führen zu einem biomechanischen Konflikt (Anstoßphänomen). Es resultieren schmerzhafte Bewegungseinschränkungen und Frühformen des Hüftgelenkverschleißes.

Als Kniescheibenarthrose oder auch Retropatellararthrose bezeichnet man Verschleißerscheinungen an der Kniescheibe sowie am Kniescheibengleitlager. Dies kann im Rahmen einer generalisierten Kniearthrose oder aber auch isoliert auftreten.

Fersenbeinbrüche sind seltene, hoch komplexe Verletzungen des Fußes, die normalerweise durch eine hohe Krafteinwirkung entstehen. Da die Verletzung meist auch das Sprunggelenk betrifft und zu einer Verformung des Fußes führt, muss sie fast immer operativ behandelt werden.

Kommt es zu Schmerzen an der Ferse, vermuten die meisten Patienten einen Fersensporn als Ursache. Häufig ist der knöcherne Fortsatz am Fersenbein aber gar nicht der Verursacher der Schmerzen, sondern verschiedene andere Erkrankungen. Meist handelt es sich dabei um eine Plantarsehnenfasciitis, eine Erkrankung der Plantarfascie (Sehnen-/Bindegewebsstruktur am Mittel- und Rückfuß), die mit Schmerzen an der Fußsohle am Übergang zur Ferse einhergeht.

Das Fibromyalgiesyndrom ist eine Erkrankung mit chronischen Schmerzen (länger als drei Monate) in mehreren Körperregionen, Schlafstörungen bzw. nicht-erholsamem Schlaf und Müdigkeit bzw. körperlicher und/oder geistiger Erschöpfungsneigung.

Beim Knick-Plattfuß handelt es sich um eine Abflachung des Fußlängsgewölbes, die im Lauflernalter ein normales Durchgangsstadium ist. Unterschieden werden flexible und nicht flexible Knickplattfüße. Zur Therapie stehen konservative und bei Beschwerden auch operative Maßnahmen zur Verfügung.

Ganglien der Hand, sogenannte „Überbeine“, treten bevorzugt am Handrücken auf und sind die häufigsten gutartigen Weichteiltumore der Hand. Nicht alle Betroffenen leiden an Schmerzen und Funktionsbeeinträchtigungen; die meisten empfinden die gutartige Geschwulst eher aus kosmetischen Gründen als störend. Die Therapie rangiert zwischen krankengymnastischer Behandlung und Operation zur Entfernung des Ganglions.

Arthrose ist eine degenerative Erkrankung der Gelenke, die zu einem zunehmenden Abbau des Knorpels und zur Schädigung des gelenknahen Knochens und der Gelenkkapsel führt. In der Folge kommt es zu belastungsabhängigen Schmerzen sowie zu Steifheit, Blockierungsphänomenen und zunehmenden funktionellen Einschränkungen im Gelenk. Die Behandlung erfolgt in der Regel als Kombinationstherapie aus medikamentösen und nicht-medikamentösen Maßnahmen.

Bei einem X-Bein (Genu valgum) handelt es sich um eine Fehlstellung der Beinachse. Dabei weist der Patient im Stand eine Lücke zwischen den Innenknöcheln auf. Ein X-Bein kann, je nach Ausprägung, aufgrund der asymmetrischen Kniegelenksbelastung zu einem erhöhten Verschleiß (Kniearthrose) führen.

Bei einem O-Bein (Genu varum) handelt es sich um eine Fehlstellung der Beinachse. Dabei weist der Patient im Stand eine Lücke zwischen den Kniegelenken auf. Ein O-Bein kann, je nach Ausprägung, aufgrund der asymmetrischen Kniegelenksbelastung zu einem erhöhten Verschleiß (Kniearthrose) führen.

Die Gicht ist eine Stoffwechselerkrankung, verursacht durch eine entzündliche Reaktion auf Harnsäurekristalle. Diese entstehen aufgrund eines dauerhaft erhöhten Harnsäurespiegels im Blut (Hyperurikämie) und führen zu schmerzhaften Entzündungen in den Gelenken. Die Erkrankung kann mithilfe einer harnsäuresenkenden medikamentösen Therapie geheilt werden.

Als erstes Zeichen einer Gicht tritt in den meisten Fällen eine akute, sehr schmerzhafte Entzündung an einem einzelnen Gelenk auf – der Gichtanfall. Dieser zeigt sich häufig erstmals am Grundgelenk der großen Zehe in Form einer Rötung, Schwellung und Überwärmung sowie durch starke Ruhe- und Bewegungsschmerzen.

Die Glasknochenerkrankung (Osteogenesis imperfecta) ist die häufigste angeborene (genetische) Erkrankung, die zu einer geringen Stabilität der Knochen im Kindesalter führt und damit verbunden zu häufigen Knochenbrüchen.

Die Kniegelenksarthrose, auch Gonarthrose genannt, umfasst alle verschleißbedingten Erkrankungen des Kniegelenkes, die durch eine Zerstörung des Gelenkknorpels gekennzeichnet sind. Dabei können auch Gelenkstrukturen wie Bänder, Knochen, Gelenkinnenhaut sowie gelenknahe Muskulatur betroffen sein.

Die Hallux-valgus-Fehlstellung ist eine meist fortschreitende Deformität der Großzehe und wird auch als Ballenzehe bezeichnet. Dabei besteht eine X-Fehlstellung im Großzehengrundgelenk aufgrund einer gestörten Biomechanik des Fußes, die im Verlauf zu einer zunehmenden Verformung führt. Sie führt jedoch nicht zwangsläufig zu Schmerzen und/oder starkem Leidensdruck.

Die Hallux-valgus-Fehlstellung ist eine meist fortschreitende Deformität der Großzehe und wird auch als Ballenzehe bezeichnet. Dabei besteht eine X-Fehlstellung im Großzehengrundgelenk aufgrund einer gestörten Biomechanik des Fußes, die im Verlauf zu einer zunehmenden Verformung führt. Sie führt jedoch nicht zwangsläufig zu Schmerzen und/oder starkem Leidensdruck.

Hammer- und Krallenzehen gehören zu den häufigsten Kleinzehenfehlstellungen. Als Hammerzehe wird eine Beugefehlstellung des Zehenmittelgelenkes bezeichnet. Eine Krallenzehe weist neben einer Beugefehlstellung im Mittelgelenk eine Überstreckung (Hyperextension) im Zehengrundgelenk auf.

Die Arthrose von Handgelenk und Fingergelenken ist eine Gelenkknorpelzerstörung, die zu Schmerzen und Funktionseinschränkungen bis zur Gelenksteife führen kann. Abhängig vom Schweregrad kann die Erkrankung nicht-operativ oder operativ behandelt werden. Eine Heilung ist nicht möglich.

Akute Kreuzschmerzen, die plötzlich auftreten, werden umgangssprachlich auch als „Hexenschuss“ bezeichnet.

Die Hämophilie ist eine angeborene Blutgerinnungsstörung, die zu schweren Blutungen in die Muskulatur und Gelenke führen kann. Diese wiederkehrenden Einblutungen haben frühzeitige Gelenkschäden zur Folge.

Die Hüftarthrose (Coxarthrose) ist eine Verschleißkrankheit des Hüftgelenkes. Sie gilt als die häufigste Form der Arthrose beim Menschen und beschreibt die Abnutzung der Knorpeloberflächen von Hüftkopf und Hüftpfanne.

Unter Deformitäten der Hüfte versteht man angeborene oder erworbene Fehlbildungen im Bereich der Hüftgelenkspfanne, des Hüftkopfes oder beider Bereiche des Hüftgelenkes. Die Hüftgelenksdysplasie ist dabei eine der am häufigsten auftretenden Hüftgelenksdeformitäten.

Bei der Hüftdysplasie bzw. Hüftluxation handelt es sich um eine angeborene Deformität des Hüftgelenks. Das Gelenk besteht aus Hüftkopf (am Oberschenkelknochen) und Hüftgelenkpfanne (Teil des Beckens). Während bei einer Dysplasie eine Reifungsstörung der Pfanne vorliegt, steht bei einer Luxation der Hüftkopf nicht korrekt in der Gelenkpfanne.

Bei der Hüftinstabilität handelt es sich um eine angeborene Fehlanlage bzw. erworbene Fehlentwicklung des Hüftgelenkes mit einer Störung der Verknöcherung am sogenannten Pfannenerker, welche man Hüftdysplasie nennt.

Die Hüftarthrose (Coxarthrose) ist eine Verschleißkrankheit des Hüftgelenkes. Sie gilt als die häufigste Form der Arthrose beim Menschen und beschreibt die Abnutzung der Knorpeloberflächen von Hüftkopf und Hüftpfanne.

Das Hüftimpingement ist ein Engpasssyndrom der Hüfte. Knöcherne Veränderungen der Gelenkpartner (Hüftkopf und Hüftpfanne) führen zu einem biomechanischen Konflikt (Anstoßphänomen). Es resultieren schmerzhafte Bewegungseinschränkungen und Frühformen des Hüftgelenkverschleißes.

Beim Hüftschnupfen, auch Coxitis fugax genannt, handelt es sich um eine Entzündung des Hüftgelenks, die meist bei Kindern im Alter zwischen drei und zehn Jahren auftritt. In der Regel verläuft die Erkrankung harmlos und klingt nach ein bis zwei Wochen wieder ab. Allerdings sollten andere schwerwiegende Krankheiten als Ursache der Symptome ausgeschlossen werden.

Das ISG ist ein Gelenk (Iliosacralgelenk) zwischen dem Becken und dem Kreuzbein. Blockierungen, Bandschwächen, aber auch verschleißbedingte, also degenerative Erkrankungen (zum Beispiel Arthrose) und entzündlich-rheumatische Erkrankungen (zum Beispiel Morbus Bechterew) führen zu lokalen Schmerzen über dem Gelenk (im unteren Rücken). Die Beschwerden können aber häufig auch aufgrund der angrenzenden Muskel- und Nervenstrukturen in die Leiste oder das gesamte Bein ausstrahlen.

Bei der Perthes-Erkrankung handelt es sich um eine meist gutartig verlaufende Wachstumsstörung des Hüftkopfes auf einer oder beiden Seiten der Hüfte. Auslöser der orthopädischen Kinderkrankheit ist eine Durchblutungsstörung des Hüftkopfes. In schwerwiegenden Fällen kann es aufgrund dieser Durchblutungsstörung dazu kommen, dass Teile des Hüftknochens einbrechen oder der Knochen teilweise abstirbt (Hüftkopfnekrose).

Als Läuferknie bezeichnet man eine Reizung des Tractus iliotibialis, eines Faszienstreifens an der Außenseite des Oberschenkels in Höhe des Kniegelenkes. Die Beschwerden treten in aller Regel nach längeren Laufbelastungen auf. Das Krankheitsbild kann ein- oder beidseitig bestehen.

Manchmal wird der Raum für die Sehnen der Rotatorenmanschette und den Schleimbeutel unterhalb des Schulterdaches knapp. Das führt zu starken Einklemmungs- und pochenden Entzündungsschmerzen. Die schmerzende Enge des Gleitraums zwischen Oberarmkopf und Schulterdach wird auch als Impingement-Syndrom oder Schulterimpingement bezeichnet.

Als Seitenbandverletzungen bezeichnet man Verletzungen der Knieseitenbänder, die in der Regel durch Unfälle aller Art ausgelöst werden können. Dabei kann die Seitenbandverletzung isoliert oder aber in Kombination mit einer Verletzung anderer Strukturen des Kniegelenkes auftreten.

Als Seitenbandverletzungen bezeichnet man Verletzungen der Knieseitenbänder, die in der Regel durch Unfälle aller Art ausgelöst werden können. Dabei kann die Seitenbandverletzung isoliert oder aber in Kombination mit einer Verletzung anderer Strukturen des Kniegelenkes auftreten.

Als Seitenbandtendinose bezeichnet man eine Reizung der Knieseitenbänder, die in aller Regel nach stärkerer sportlicher Belastung auftritt. Das Krankheitsbild kann ein- oder beidseitig auftreten.

Der sogenannte Tennisellenbogen (Epicondylitis radialis humeri) bzw. Golferellenbogen (Epicondylitis ulnaris humeri) ist eine muskuläre Überlastungsreaktion der Hand- und Fingerstrecker bzw. der Hand- und Fingerbeuger an ihrem Ursprung am Ellenbogen (Epicondylus lateralis humeri).

Das Piriformis-Syndrom ist eine muskuläre Fehlspannung eines Gesäßmuskels (Musculus piriformis), welches zu lokalen Muskelschmerzen führen kann, aber auch die in direkter Nachbarschaft verlaufenden Nerven komprimieren, das heißt drücken oder quetschen kann, wie zum Beispiel den Ischiasnerv. Dies kann zu ausstrahlenden Schmerzen in den Versorgungsgebieten dieser Nerven führen (Gesäß und Bein).

Die Epiphyseolysis capitis femoris wird auch als jugendliche Hüftkopflösung bezeichnet. Dabei löst sich die Hüftkopfepiphyse, also der Wachstumsbereich des Knochens, vom Schenkelhals und gleitet ab. Die Erkrankung tritt meist in der Pubertät auf und kann sowohl chronisch über viele Monate als auch akut mit einem plötzlichen Abgleiten verlaufen. Bemerkbar macht sie sich durch leichte, belastungsabhängige bis starke Schmerzen in Knie, Leiste oder Hüfte und ein Hinken des Betroffenen.

Bei der Perthes-Erkrankung handelt es sich um eine meist gutartig verlaufende Wachstumsstörung des Hüftkopfes auf einer oder beiden Seiten der Hüfte. Auslöser der orthopädischen Kinderkrankheit ist eine Durchblutungsstörung des Hüftkopfes. In schwerwiegenden Fällen kann es aufgrund dieser Durchblutungsstörung dazu kommen, dass Teile des Hüftknochens einbrechen oder der Knochen teilweise abstirbt (Hüftkopfnekrose).

Der Morbus Scheuermann ist eine häufige Wirbelsäulenerkrankung. Bedingt durch Wachstumsstörungen einzelner Wirbelsäulenabschnitte kommt es dabei zu einer Rundrückenbildung, die sich häufig bei Jungen in der Pubertät erstmalig zeigt. Die Therapie richtet sich nach dem Alter der Patienten, dem Ausmaß des Rundrückens und den begleitenden Schmerzen.

Nicht gebrauchsbedingter Verschleiß, sondern eine Störung des Sehnenstoffwechsels ist verantwortlich für das Entstehen einer Kalkschulter, auch Tendinosis calcarea genannt. Dabei lagert sich Kalk unter den Sehnen der so genannten Rotatorenmanschette ab.

Die Kapsel- und Bandverletzung – auch kurz Bandverletzung genannt – stellt eine sehr häufige Verletzung an verschiedenen Gelenken dar, die in Folge von Sport-, Berufs- aber auch Alltagsunfällen auftreten kann. Bleibt das Gelenk hierbei stabil und die Strukturen im Wesentlichen intakt, wird nur von einer Bänderzerrung oder -dehnung gesprochen. Es kann aber auch zu einer teilweisen oder kompletten Zerreißung der Bänder kommen, wenn der Bewegungsspielraum maximal überschritten wird. In der Folge wird das Gelenk dann instabil.

Beim Karpaltunnelsyndrom (KTS) handelt es sich um ein Engpasssyndrom des Mittelnervs der Hand im Bereich des Handwurzelkanals (sogenannter Karpalkanal). Missempfindungen des Daumens, Zeige-, Mittel- und daumenseitigen Ringfingers sowie feinmotorische Einschränkungen können bestehen. Schwereabhängig sind nicht-operative und operative Behandlungen mit Ausheilung bei früher Behandlung möglich.

Menschen, die eine Körpergröße von 1,50 Meter nicht erreichen, gelten im Allgemeinen als kleinwüchsig. Vom Groß- oder Hochwuchs spricht man in der Regel ab einer Größe von etwa 2,00 Metern. Für eine genaue Einordung spielt allerdings immer auch das Geschlecht eine Rolle.

Der Klumpfuß ist eine angeborene Fußfehlstellung. Die Behandlung erfolgt nach der Ponsetimethode, die nach Gipsbehandlung die Durchtrennung der Achillessehne und anschließend eine Schienenbehandlung beinhaltet. Der Erfolg hängt maßgeblich von der Schienenbehandlung ab.

Beim Knick-Plattfuß handelt es sich um eine Abflachung des Fußlängsgewölbes, die im Lauflernalter ein normales Durchgangsstadium ist. Unterschieden werden flexible und nicht flexible Knickplattfüße. Zur Therapie stehen konservative und bei Beschwerden auch operative Maßnahmen zur Verfügung.

Die Kniegelenksarthrose, auch Gonarthrose genannt, umfasst alle verschleißbedingten Erkrankungen des Kniegelenkes, die durch eine Zerstörung des Gelenkknorpels gekennzeichnet sind. Dabei können auch Gelenkstrukturen wie Bänder, Knochen, Gelenkinnenhaut sowie gelenknahe Muskulatur betroffen sein.

Der Kniebinnenschaden ist eine Sammelbezeichnung für Schäden und Verletzungen am Kniegelenk. Diese Schädigungen (Läsionen) können verschiedene Strukturen innerhalb des Kniegelenks betreffen, zum Beispiel die Kreuzbänder oder die Menisken, und einzeln oder auch in Kombination auftreten. Zum Teil können sie auch durch rheumatische oder Stoffwechselerkrankungen verursacht werden. Die Therapie ist jeweils abhängig von der konkreten Diagnose.

Als Kniescheibenarthrose oder auch Retropatellararthrose bezeichnet man Verschleißerscheinungen an der Kniescheibe sowie am Kniescheibengleitlager. Dies kann im Rahmen einer generalisierten Kniearthrose oder aber auch isoliert auftreten.

Als Kniescheibenarthrose oder auch Retropatellararthrose bezeichnet man Verschleißerscheinungen an der Kniescheibe sowie am Kniescheibengleitlager. Dies kann im Rahmen einer generalisierten Kniearthrose oder aber auch isoliert auftreten.

Der Kniebinnenschaden ist eine Sammelbezeichnung für Schäden und Verletzungen am Kniegelenk. Diese Schädigungen (Läsionen) können verschiedene Strukturen innerhalb des Kniegelenks betreffen, zum Beispiel die Kreuzbänder oder die Menisken, und einzeln oder auch in Kombination auftreten. Zum Teil können sie auch durch rheumatische oder Stoffwechselerkrankungen verursacht werden. Die Therapie ist jeweils abhängig von der konkreten Diagnose.

In der Behandlung von Knochen- und Gelenkbrüchen steht grundsätzlich die operative Therapie der konservativen (nicht-operativen) Therapie gegenüber. Bei der Wahl eines Behandlungskonzeptes müssen neben der Bruchform und -lokalisation auch patientenspezifische Faktoren wie Vorerkrankungen und der bestehende funktionelle Anspruch (Sport, Arbeit, Alter) einbezogen werden.

Knochen- und Weichteiltumore sind selten und können in gut- und bösartige Läsionen (Gewebeschädigungen bzw. -veränderungen) unterteilt werden. Eine frühzeitige und korrekte Diagnostik und Therapie ist entscheidend für den Behandlungserfolg. Daher sollte bei Vorliegen eines Tumors des Bewegungsapparates ein hierfür spezialisiertes Zentrum aufgesucht werden.

Knochenbrüche bei bestehender Osteoporose sind häufig und erfordern spezielle Therapiestrategien. Betroffen sind dabei vor allem die Wirbelsäule, die Hüfte, der Oberarm und das Handgelenk. Die Therapie gestaltet sich hierbei vielfältig und muss immer individuell auf den Patienten abgestimmt werden.

Knochendurchblutungsstörungen oder sogenannte Perfusionsstörungen gehen typischerweise mit einer vermehrten Ansammlung von Flüssigkeit im Knochen, dem sogenannten Knochenmarködem (KMÖ) einher. Dies führt in der Regel zu einer Druckerhöhung im Knochen und damit zusammenhängenden Schmerzen.

Die Osteitis ist eine Knochenentzündung, die häufig durch eine bakterielle Infektion hervorgerufen wird. Sie kann sowohl akut wie auch chronisch auftreten. Die Infektion führt zu Durchblutungsstörungen im Knochen und schließlich zum Abstreben von Knochenteilen. Zur Behandlung wird in der Regel eine Antibiotikatherapie durchgeführt, bei schweren Fällen können auch chirurgische Maßnahmen notwendig sein.

Das Vorhandensein von Knochenmetastasen im Rahmen einer Tumorerkrankung bedeutet, dass der begrenzt und lokalisiert wachsende Tumor (zum Beispiel des Darms oder der Lunge) Anschluss an das Kreislaufsystem gewonnen hat und so fernab des ursprünglichen Tumorwachstums Absiedlungen bilden konnte.

Die Osteitis ist eine Knochenentzündung, die häufig durch eine bakterielle Infektion hervorgerufen wird. Sie kann sowohl akut wie auch chronisch auftreten. Die Infektion führt zu Durchblutungsstörungen im Knochen und schließlich zum Abstreben von Knochenteilen. Zur Behandlung wird in der Regel eine Antibiotikatherapie durchgeführt, bei schweren Fällen können auch chirurgische Maßnahmen notwendig sein.

Knochen- und Weichteiltumore sind selten und können in gut- und bösartige Läsionen (Gewebeschädigungen bzw. -veränderungen) unterteilt werden. Eine frühzeitige und korrekte Diagnostik und Therapie ist entscheidend für den Behandlungserfolg. Daher sollte bei Vorliegen eines Tumors des Bewegungsapparates ein hierfür spezialisiertes Zentrum aufgesucht werden.

Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, ist eine chronische Erkrankung, die Knochen porös und brüchig werden lässt. Grund hierfür ist ein gestörter Knochenstoffwechsel. Knochenbrüche, vor allem an Wirbelsäule, Hüfte, Oberarm und Handgelenk, sind die schmerzhafte Folge.

Lokalisierte Knorpeldefekte, im Knie zum Beispiel durch eine Sportverletzung verursacht, können zu erheblichen Beschwerden und unbehandelt zum vorzeitigen Gelenkverschleiß (Arthrose) führen.

Lokalisierte Knorpeldefekte, im Knie zum Beispiel durch eine Sportverletzung verursacht, können zu erheblichen Beschwerden und unbehandelt zum vorzeitigen Gelenkverschleiß (Arthrose) führen.

Dass es ab und an im Schädel brummt oder pocht, kennen vermutlich die meisten. Oftmals verschwindet der Schmerz von selbst, vor allem dann, wenn es sich um sogenannte „Bagatellschmerzen“ handelt, die beispielsweise im Rahmen eines grippalen Infektes, bei Schlafmangel oder nach erhöhtem Alkoholkonsum auftreten. Bei häufigeren Beschwerden ohne nachvollziehbare Ursache empfiehlt sich jedoch eine ärztliche Abklärung. Vielfach lässt sich durch eine zielgerichtete Therapie Linderung erreichen oder sogar Abhilfe schaffen.

Das ISG ist ein Gelenk (Iliosacralgelenk) zwischen dem Becken und dem Kreuzbein. Blockierungen, Bandschwächen, aber auch verschleißbedingte, also degenerative Erkrankungen (zum Beispiel Arthrose) und entzündlich-rheumatische Erkrankungen (zum Beispiel Morbus Bechterew) führen zu lokalen Schmerzen über dem Gelenk (im unteren Rücken). Die Beschwerden können aber häufig auch aufgrund der angrenzenden Muskel- und Nervenstrukturen in die Leiste oder das gesamte Bein ausstrahlen.

Die Chondrokalzinose bezeichnet eine krankhafte Mineralisation des Gelenkknorpels oder anderer knorpelartiger Strukturen wie zum Beispiel Menisken. Am häufigsten handelt es sich dabei um Calciumphosphat-Ablagerungen. Viele Gelenke bereiten trotz erkennbarer Mineralisation keine Beschwerden.

Die Ellenbogenarthrose tritt meist sekundär als Folge anderer Erkrankungen oder vorangegangener Verletzungen auf und führt durch Schmerzen zu einer Einschränkung der Beweglichkeit des Arms. Neben einer konservativen Therapie besteht in ausgeprägten Fällen die Möglichkeit eines endoprothetischen Gelenkersatzes.

Als Schienbeinkantensyndrom bezeichnet man Schmerzen an der Schienbeinkante, die in aller Regel nach stärkerer sportlicher Belastung auftreten. Das Krankheitsbild kann ein- oder beidseitig auftreten.

Stechende oder dumpfe Schmerzen im Bereich zwischen Unterleib, Hüfte und Oberschenkel können verschiedene Ursachen haben. Häufig werden Leistenschmerzen durch einen Leistenbruch, eine Überlastung beim Sport (auch Sportlerleiste oder weiche Leiste genannt) oder Erkrankungen am Hüftgelenk, wie zum Beispiel Arthrose, verursacht.

Das Lipoma arborescens ist eine seltene Erkrankung, bei der es zu einer Vermehrung von unterhalb der Gelenkinnenhaut gelegenem Fettgewebe kommt. Die Erkrankung betrifft fast immer das Kniegelenk und geht mit einer zunehmenden Gelenkschwellung und Gelenkschmerzen einher. Die Therapie besteht in der Entfernung des betroffenen Fettgewebes mitsamt der Gelenkinnenhaut (Synovialektomie).

Akute Kreuzschmerzen, die plötzlich auftreten, werden umgangssprachlich auch als „Hexenschuss“ bezeichnet.

Die degenerativ bedingte lumbale Spinalkanalstenose ist eine sehr häufige Erkrankung des älteren Menschen, bei der es zu einer Einengung des Wirbelkanals im Bereich der Lendenwirbelsäule kommt. Sie führt zum Teil zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität durch in die Beine ziehende Schmerzen und Schweregefühle, auch Rückenschmerzen treten auf. Sind konservative Maßnahmen nicht mehr erfolgreich, stellt die operative Dekompression eine der erfolgreichsten Operationen der Orthopädie dar.

Als Läuferknie bezeichnet man eine Reizung des Tractus iliotibialis, eines Faszienstreifens an der Außenseite des Oberschenkels in Höhe des Kniegelenkes. Die Beschwerden treten in aller Regel nach längeren Laufbelastungen auf. Das Krankheitsbild kann ein- oder beidseitig bestehen.

Marschfrakturen sind Knochenbrüche des Mittelfußes und eine Untergruppe der sogenannten Stressfrakturen oder Ermüdungsbrüche. Hierbei kommt es durch immer wiederkehrende Belastungen unterhalb der Frakturschwelle zu Mikrofrakturierungen innerhalb des Knochens und in der Folge zu einem Knochenbruch.

Als Schienbeinkantensyndrom bezeichnet man Schmerzen an der Schienbeinkante, die in aller Regel nach stärkerer sportlicher Belastung auftreten. Das Krankheitsbild kann ein- oder beidseitig auftreten.

Die Arthrose von Handgelenk und Fingergelenken ist eine Gelenkknorpelzerstörung, die zu Schmerzen und Funktionseinschränkungen bis zur Gelenksteife führen kann. Abhängig vom Schweregrad kann die Erkrankung nicht-operativ oder operativ behandelt werden. Eine Heilung ist nicht möglich.

Risse bzw. Schädigungen des Meniskus (Meniskusrupturen bzw. -läsionen) gehören zu den häufigsten Erkrankungen des Kniegelenks. Die Diagnose wird durch die klinische Untersuchung gestellt und kann durch eine MRT-Untersuchung bestätigt werden. Zur Behandlung können unter bestimmten Voraussetzungen konservative Therapiemaßnahmen angewendet werden. Bei schwereren Meniskusschäden mit deutlicher Funktionseinschränkung bedarf es aber in der Regel einer operativen Therapie.

Risse bzw. Schädigungen des Meniskus (Meniskusrupturen bzw. -läsionen) gehören zu den häufigsten Erkrankungen des Kniegelenks. Die Diagnose wird durch die klinische Untersuchung gestellt und kann durch eine MRT-Untersuchung bestätigt werden. Zur Behandlung können unter bestimmten Voraussetzungen konservative Therapiemaßnahmen angewendet werden. Bei schwereren Meniskusschäden mit deutlicher Funktionseinschränkung bedarf es aber in der Regel einer operativen Therapie.

Das Morton-Neurom oder dessen Vorstufe, die Morton-Neuralgie, ist eine der häufigsten Ursachen von Schmerzen im Bereich des Mittelfußes mit Ausstrahlung bis in die Zehen. Die Erkrankung wird durch entzündliche Veränderungen der Nerven verursacht.

Der Sichelfuß ist eine häufige, meist flexible Fußdeformität, die sich in nahezu allen Fällen im Verlauf des Wachstums spontan korrigiert. Der Vorfuß zeigt gegenüber dem Rückfuß nach innen. Physiotherapie, Wickelungen, Lagerungsmaßnahmen, Gipstherapie und selten operative Korrektur sind zur Therapie möglich.

Der Morbus Ahlbaeck ist eine seltene Erkrankung, die sich durch ein spontan auftretendes Absterben von Knochengewebe (Osteonekrose) am Kniegelenk auszeichnet. Dabei ist meist die innere Oberschenkelrolle an der Innenseite des Gelenks betroffen.

Die axiale Spondyloarthritis, im deutschsprachigen Raum meist unter dem Synonym „Morbus Bechterew“ bekannt, ist eine entzündlich-rheumatische Erkrankung. Sie zeichnet sich meist durch einen entzündlichen Rückenschmerz bei jüngeren Patienten in der zweiten Nachthälfte aus. Die Ursache dieser Erkrankung ist nicht eindeutig geklärt. Eine erbliche Veranlagung ist wahrscheinlich, da etwa 90 Prozent der Erkrankten das Erbmerkmal HLA-B27 in sich tragen.

Morbus Dupuytren ist eine krankhafte Veränderung an der Handinnenfläche. Rund um die Hohlhandsehne wuchert Bindegewebe – zunächst nur spürbar als Verhärtung, schließlich aber auch sichtbar: Der Finger steht immer mehr nach oben, lässt sich schließlich gar nicht mehr ausstrecken und verharrt in einer Krallenstellung.

Als Morbus Osgood-Schlatter wird eine im Wachstumsalter auftretende schmerzhafte Veränderung am vorderen Schienbein bezeichnet, welche in Folge einer Reizung der Ansatzstelle der Kniescheibensehne (Patellasehne) auftritt. Hierbei kann sich die knöcherne Befestigung der Patellasehne vom Schienbein lösen und absterben (Nekrose), weshalb die Erkrankung den aseptischen, das heißt nicht infektionsbedingten Knochennekrosen zugerechnet wird.

Bei der Perthes-Erkrankung handelt es sich um eine meist gutartig verlaufende Wachstumsstörung des Hüftkopfes auf einer oder beiden Seiten der Hüfte. Auslöser der orthopädischen Kinderkrankheit ist eine Durchblutungsstörung des Hüftkopfes. In schwerwiegenden Fällen kann es aufgrund dieser Durchblutungsstörung dazu kommen, dass Teile des Hüftknochens einbrechen oder der Knochen teilweise abstirbt (Hüftkopfnekrose).

Die primäre synoviale Chondromatose ist eine seltene gutartige Erkrankung der Gelenkinnenhaut (Synovialis). Es kann auch das Synovialgewebe von Sehnenscheide oder Schleimbeutel erkranken. Im Rahmen der Erkrankung kommt es zu einer krankhaften Bildung von Gelenkkörpern aus Knorpelgewebe, die zu den Beschwerden führen.

Der Morbus Scheuermann ist eine häufige Wirbelsäulenerkrankung. Bedingt durch Wachstumsstörungen einzelner Wirbelsäulenabschnitte kommt es dabei zu einer Rundrückenbildung, die sich häufig bei Jungen in der Pubertät erstmalig zeigt. Die Therapie richtet sich nach dem Alter der Patienten, dem Ausmaß des Rundrückens und den begleitenden Schmerzen.

Das Morton-Neurom oder dessen Vorstufe, die Morton-Neuralgie, ist eine der häufigsten Ursachen von Schmerzen im Bereich des Mittelfußes mit Ausstrahlung bis in die Zehen. Die Erkrankung wird durch entzündliche Veränderungen der Nerven verursacht.

Das Morton-Neurom oder dessen Vorstufe, die Morton-Neuralgie, ist eine der häufigsten Ursachen von Schmerzen im Bereich des Mittelfußes mit Ausstrahlung bis in die Zehen. Die Erkrankung wird durch entzündliche Veränderungen der Nerven verursacht.

Muskelfaserrisse gehören zu den häufigsten Muskelverletzungen und werden auch als Minorverletzungen bezeichnet. Die Diagnose gelingt meist durch eine einfache Untersuchung. In der Regel heilen sie unter konservativer Therapie im Zeitraum von 10 bis 14 Tagen ab.

Das Vorhandensein von Knochenmetastasen im Rahmen einer Tumorerkrankung bedeutet, dass der begrenzt und lokalisiert wachsende Tumor (zum Beispiel des Darms oder der Lunge) Anschluss an das Kreislaufsystem gewonnen hat und so fernab des ursprünglichen Tumorwachstums Absiedlungen bilden konnte.

Neben Rückenschmerzen im unteren Wirbelsäulenbereich sind Nackenschmerzen eines der häufigsten Probleme, mit denen der Orthopäde in der Sprechstunde konfrontiert wird. Tendenz steigend.

Das Piriformis-Syndrom ist eine muskuläre Fehlspannung eines Gesäßmuskels (Musculus piriformis), welches zu lokalen Muskelschmerzen führen kann, aber auch die in direkter Nachbarschaft verlaufenden Nerven komprimieren, das heißt drücken oder quetschen kann, wie zum Beispiel den Ischiasnerv. Dies kann zu ausstrahlenden Schmerzen in den Versorgungsgebieten dieser Nerven führen (Gesäß und Bein).

Beim neuropathischen Schmerz ist der Nerv nicht bloß das „Kabel“ für die Weiterleitung eines elektrischen Impulses, welcher im Gehirn als Schmerz wahrgenommen wird, sondern ist selbst das gestörte Organ, welches den Schmerz verursacht. Der Schmerzcharakter unterscheidet sich deutlich vom normalen Schmerz zum Beispiel aufgrund von Verletzungen. Typisch sind Kribbeln, Brennen und andere Missempfindungen.

Beim neuropathischen Schmerz ist der Nerv nicht bloß das „Kabel“ für die Weiterleitung eines elektrischen Impulses, welcher im Gehirn als Schmerz wahrgenommen wird, sondern ist selbst das gestörte Organ, welches den Schmerz verursacht. Der Schmerzcharakter unterscheidet sich deutlich vom normalen Schmerz zum Beispiel aufgrund von Verletzungen. Typisch sind Kribbeln, Brennen und andere Missempfindungen.

Unspezifische Rückenschmerzen sind solche Rückenschmerzen, bei denen keine eindeutigen Hinweise auf eine spezifische Ursache gefunden worden sind. Sie sind häufig von begrenzter Dauer und klingen von allein wieder ab. Demgegenüber finden sich bei spezifischen Rückenschmerzen Ursachen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit für die Schmerzen verantwortlich sind und die gezielt behandelt werden können, wie zum Beispiel ein Bandscheibenvorfall oder eine Fraktur.

Bei einem O-Bein (Genu varum) handelt es sich um eine Fehlstellung der Beinachse. Dabei weist der Patient im Stand eine Lücke zwischen den Kniegelenken auf. Ein O-Bein kann, je nach Ausprägung, aufgrund der asymmetrischen Kniegelenksbelastung zu einem erhöhten Verschleiß (Kniearthrose) führen.

Etwa drei bis vier Millionen Patienten in Deutschland leiden an einer chronischen Wunde. Davon weisen 60 bis 80 Prozent ein Ulcus cruris, eine chronische Wunde am Unterschenkel auf, umgangssprachlich auch „offenes Bein“ genannt. Diese Wunden bestehen sehr lange, oft über Jahre. Ein Ulcus cruris entsteht durch Minderdurchblutung. Anlass ist oft nur ein geringes Trauma. Wichtigste Säule der Behandlung ist die Kompressionstherapie. Eine periphere arterielle Verschlusskrankheit muss ausgeschlossen werden.

Mit Tinnitus werden in der Medizin störende Ohrgeräusche oder Töne beschrieben, die von den Betroffenen wahrgenommen werden, ohne dass eine akustische Stimulation von außen, also ein tatsächliches Geräusch, vorliegt. Ein Tinnitus ist jedoch keine Krankheit im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr das Symptom einer Erkrankung. Im Rahmen einer Basisdiagnostik gilt es daher zunächst einmal abzuklären, ob und wo belastende Faktoren vorliegen, die für die Ohrgeräusche verantwortlich sind.

Im Laufe des Lebens unterliegt das Schultergelenk einem gewissen Verschleiß, bei dem die den Knochen überziehende Knorpelschicht im Gelenk dünner wird. Überschreitet dieser Verschleiß das normale Maß, spricht man von Arthrose, im Bereich des Schultergelenks von Omarthrose.

Als Morbus Osgood-Schlatter wird eine im Wachstumsalter auftretende schmerzhafte Veränderung am vorderen Schienbein bezeichnet, welche in Folge einer Reizung der Ansatzstelle der Kniescheibensehne (Patellasehne) auftritt. Hierbei kann sich die knöcherne Befestigung der Patellasehne vom Schienbein lösen und absterben (Nekrose), weshalb die Erkrankung den aseptischen, das heißt nicht infektionsbedingten Knochennekrosen zugerechnet wird.

Im Rahmen der sogenannten Osteochondrose kommt es zum Verschleiß und zur Schädigung (Degeneration) der Bandscheiben, die in der Folge einen spezifischen Rückenschmerz erzeugen. Im Verlauf der Degeneration werden auch die an die Bandscheiben angrenzenden Knochen- und Knorpelstrukturen geschädigt, was ebenfalls zu Schmerzen im Rücken führen kann.

Die Osteochondrosis dissecans beschreibt ein Absterben von Teilen des Knorpels oder Knochens in einem Gelenk. Meist ist das Kniegelenk bei jungen Erwachsenen davon betroffen. Aber auch an allen anderen Gelenken kann die Erkrankung auftreten.

Die Glasknochenerkrankung (Osteogenesis imperfecta) ist die häufigste angeborene (genetische) Erkrankung, die zu einer geringen Stabilität der Knochen im Kindesalter führt und damit verbunden zu häufigen Knochenbrüchen.

Die Osteitis ist eine Knochenentzündung, die häufig durch eine bakterielle Infektion hervorgerufen wird. Sie kann sowohl akut wie auch chronisch auftreten. Die Infektion führt zu Durchblutungsstörungen im Knochen und schließlich zum Abstreben von Knochenteilen. Zur Behandlung wird in der Regel eine Antibiotikatherapie durchgeführt, bei schweren Fällen können auch chirurgische Maßnahmen notwendig sein.

Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, ist eine chronische Erkrankung, die Knochen porös und brüchig werden lässt. Grund hierfür ist ein gestörter Knochenstoffwechsel. Knochenbrüche, vor allem an Wirbelsäule, Hüfte, Oberarm und Handgelenk, sind die schmerzhafte Folge.

Die Querschnittlähmung wird durch eine unfall- oder erkrankungsbedingte Schädigung des Rückenmarks hervorgerufen. Eine fachspezifische Abklärung und Therapie sowie die Behandlung in einem Querschnittgelähmtenzentrum sind ebenso wie eine lebenslange Nachsorge erforderlich.

Als vorderen Knieschmerz oder patellofemorales Schmerzsyndrom (PFSS) bezeichnet man Schmerzen um die Kniescheibe, die betont bei Belastungen wie zum Beispiel Kniebeugen, Springen, Treppensteigen oder Treppabgehen, tiefer Hocke und längerem Sitzen mit gebeugten Knien auftreten.

Knochendurchblutungsstörungen oder sogenannte Perfusionsstörungen gehen typischerweise mit einer vermehrten Ansammlung von Flüssigkeit im Knochen, dem sogenannten Knochenmarködem (KMÖ) einher. Dies führt in der Regel zu einer Druckerhöhung im Knochen und damit zusammenhängenden Schmerzen.

Kommt es zu Schmerzen an der Ferse, vermuten die meisten Patienten einen Fersensporn als Ursache. Häufig ist der knöcherne Fortsatz am Fersenbein aber gar nicht der Verursacher der Schmerzen, sondern verschiedene andere Erkrankungen. Meist handelt es sich dabei um eine Plantarsehnenfasciitis, eine Erkrankung der Plantarfascie (Sehnen-/Bindegewebsstruktur am Mittel- und Rückfuß), die mit Schmerzen an der Fußsohle am Übergang zur Ferse einhergeht.

Die Polyneuropathie gehört zu den Störungsbildern des peripheren Nervensystems, die in der Bevölkerung relativ häufig auftreten. Zu den Hauptsymptomen der Erkrankung gehören Taubheitsgefühl, Kribbeln und ein Gefühl der Unsicherheit beim Gehen. Polyneuropathie kann sehr unterschiedliche, sowohl interne als auch externe Ursachen haben, die einer differenzialdiagnostischen Abklärung bedürfen.

Bei der Perthes-Erkrankung handelt es sich um eine meist gutartig verlaufende Wachstumsstörung des Hüftkopfes auf einer oder beiden Seiten der Hüfte. Auslöser der orthopädischen Kinderkrankheit ist eine Durchblutungsstörung des Hüftkopfes. In schwerwiegenden Fällen kann es aufgrund dieser Durchblutungsstörung dazu kommen, dass Teile des Hüftknochens einbrechen oder der Knochen teilweise abstirbt (Hüftkopfnekrose).

Der Sichelfuß ist eine häufige, meist flexible Fußdeformität, die sich in nahezu allen Fällen im Verlauf des Wachstums spontan korrigiert. Der Vorfuß zeigt gegenüber dem Rückfuß nach innen. Physiotherapie, Wickelungen, Lagerungsmaßnahmen, Gipstherapie und selten operative Korrektur sind zur Therapie möglich.

Der Klumpfuß ist eine angeborene Fußfehlstellung. Die Behandlung erfolgt nach der Ponsetimethode, die nach Gipsbehandlung die Durchtrennung der Achillessehne und anschließend eine Schienenbehandlung beinhaltet. Der Erfolg hängt maßgeblich von der Schienenbehandlung ab.

Beim Knick-Plattfuß handelt es sich um eine Abflachung des Fußlängsgewölbes, die im Lauflernalter ein normales Durchgangsstadium ist. Unterschieden werden flexible und nicht flexible Knickplattfüße. Zur Therapie stehen konservative und bei Beschwerden auch operative Maßnahmen zur Verfügung.

Der Klumpfuß ist eine angeborene Fußfehlstellung. Die Behandlung erfolgt nach der Ponsetimethode, die nach Gipsbehandlung die Durchtrennung der Achillessehne und anschließend eine Schienenbehandlung beinhaltet. Der Erfolg hängt maßgeblich von der Schienenbehandlung ab.

Der tendosynoviale Riesenzelltumor, auch pigmentierte villonoduläre Synovialitis (PVS) genannt, ist eine seltene gutartige Erkrankung der Gelenkinnenhaut (Synovialis) bei der es zu einer ausgeprägten Gewebevermehrung kommt. Die PVS kann sowohl innerhalb eines Gelenks als auch außerhalb eines Gelenkes mit Befall von Sehnenscheiden und Schleimbeuteln auftreten.

Das Piriformis-Syndrom ist eine muskuläre Fehlspannung eines Gesäßmuskels (Musculus piriformis), welches zu lokalen Muskelschmerzen führen kann, aber auch die in direkter Nachbarschaft verlaufenden Nerven komprimieren, das heißt drücken oder quetschen kann, wie zum Beispiel den Ischiasnerv. Dies kann zu ausstrahlenden Schmerzen in den Versorgungsgebieten dieser Nerven führen (Gesäß und Bein).

Abnutzungsbedingte, teils schmerzhaft-entzündliche Gelenkveränderungen – umgangssprachlich besser als „Gelenkverschleiß“ bekannt – werden dem Krankheitsbild der Arthrose zugeordnet. Sind gleichzeitig Finger-, Daumen- und Handwurzelgelenk betroffen, spricht man von einer Polyarthrose der Hand.

Die Polyneuropathie gehört zu den Störungsbildern des peripheren Nervensystems, die in der Bevölkerung relativ häufig auftreten. Zu den Hauptsymptomen der Erkrankung gehören Taubheitsgefühl, Kribbeln und ein Gefühl der Unsicherheit beim Gehen. Polyneuropathie kann sehr unterschiedliche, sowohl interne als auch externe Ursachen haben, die einer differenzialdiagnostischen Abklärung bedürfen.

Mit dem Begriff Polytrauma werden gleichzeitig erlittene Verletzungen bezeichnet, die einzeln oder in der Summe lebensbedrohlich sind. Die Behandlung erfolgt stufenweise und hat das Ziel, die bestmögliche Therapie in möglichst kurzer Zeit zu gewährleisten. Um dies sicherzustellen, haben sich feste Handlungsabläufe (Therapiealgorithmen) etabliert. Darüber hinaus erfolgt die Behandlung der schwerverletzen Patienten in spezialisierten, unfallchirurgischen Traumazentren.

Bei Wurfsportarten und Überkopfbelastungen kommt es aufgrund der häufigen Wiederholung bestimmter Bewegungen (Abspreizen des Arms, Außenrotation) zu muskulären Dysbalancen, also zur Verkürzung und Schwächung einzelner Muskeln, und zu einer Störung des Bewegungsrhythmus der Schulter. Dies kann in der Folge zu einer schmerzhaften funktionellen Verengung im Schultergelenk, einem sogenannten Impingement, führen. Die daraus resultierenden Schäden werden unter dem Begriff der Werferschulter oder Sportlerschulter zusammengefasst.

Die Chondrokalzinose bezeichnet eine krankhafte Mineralisation des Gelenkknorpels oder anderer knorpelartiger Strukturen wie zum Beispiel Menisken. Am häufigsten handelt es sich dabei um Calciumphosphat-Ablagerungen. Viele Gelenke bereiten trotz erkennbarer Mineralisation keine Beschwerden.

Die Psoriasisarthritis ist eine entzündliche Gelenkerkrankung, die zu den Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises gezählt wird. Ausgangspunkt ist eine Schuppenflechte (Psoriasis), die sich bei etwa einem Drittel der Patienten im Laufe der Zeit auf die Gelenke niederschlägt. In seltenen Fällen kann eine Psoriasisarthritis auch ohne Hautbeteiligung auftreten. Neben den Symptomen der Haut (schuppende, entzündlich gerötete Haut und Juckreiz) kommt es bei der Psoriasisarthritis zu schmerzenden und geschwollenen Gelenken und teils starken Bewegungseinschränkungen.

Die Querschnittlähmung wird durch eine unfall- oder erkrankungsbedingte Schädigung des Rückenmarks hervorgerufen. Eine fachspezifische Abklärung und Therapie sowie die Behandlung in einem Querschnittgelähmtenzentrum sind ebenso wie eine lebenslange Nachsorge erforderlich.

Die Arthrose von Handgelenk und Fingergelenken ist eine Gelenkknorpelzerstörung, die zu Schmerzen und Funktionseinschränkungen bis zur Gelenksteife führen kann. Abhängig vom Schweregrad kann die Erkrankung nicht-operativ oder operativ behandelt werden. Eine Heilung ist nicht möglich.

Eine reaktive Arthritis ist eine Gelenkentzündung, die im Anschluss an eine gelenkferne Infektion auftreten kann. Meist ist sie Folge einer bakteriellen Infektion des Darms, der Harn- und Geschlechtsorgane oder der Atemwege. Die Erkrankung tritt einige Tage bis Wochen nach der ursprünglichen Infektion auf und betrifft meist die Hüft-, Knie- oder Sprunggelenke. Betroffene leiden vor allem unter Gelenkschmerzen mit Gelenkschwellung und -überwärmung.

Als Seitenbandtendinose bezeichnet man eine Reizung der Knieseitenbänder, die in aller Regel nach stärkerer sportlicher Belastung auftritt. Das Krankheitsbild kann ein- oder beidseitig auftreten.

Als Kniescheibenarthrose oder auch Retropatellararthrose bezeichnet man Verschleißerscheinungen an der Kniescheibe sowie am Kniescheibengleitlager. Dies kann im Rahmen einer generalisierten Kniearthrose oder aber auch isoliert auftreten.

Als vorderen Knieschmerz oder patellofemorales Schmerzsyndrom (PFSS) bezeichnet man Schmerzen um die Kniescheibe, die betont bei Belastungen wie zum Beispiel Kniebeugen, Springen, Treppensteigen oder Treppabgehen, tiefer Hocke und längerem Sitzen mit gebeugten Knien auftreten.

Rheumatische Erkrankungen sind entzündliche Erkrankungen der Gelenke und inneren Organe sowie der Haut, deren ursächliche Zusammenhänge nicht restlos geklärt sind. Neben genetischen Faktoren spielen wahrscheinlich auch Viren und Bakterien als Auslöser eine Rolle.

Unterschiedliche entzündlich-rheumatische und verschleißbedingte (arthrotische) Erkrankungen können sich an den Händen so intensiv manifestieren, dass der erfahrene Arzt schon anhand dieser Veränderungen die Diagnosen vermuten bzw. sichern kann.

Rheumatoide Arthritis (RA) ist die internationale Bezeichnung für die häufigste und bekannteste entzündlich-rheumatische Erkrankung. Die Systemerkrankung betrifft vornehmlich die Gelenke und die inneren Organe und kann zu schwerwiegenden Gelenkveränderungen bis hin zu Deformitäten und spontanen Versteifungen führen.

Die Arthrose von Handgelenk und Fingergelenken ist eine Gelenkknorpelzerstörung, die zu Schmerzen und Funktionseinschränkungen bis zur Gelenksteife führen kann. Abhängig vom Schweregrad kann die Erkrankung nicht-operativ oder operativ behandelt werden. Eine Heilung ist nicht möglich.

Die Rotatorenmanschette ist eine Muskel-Sehnen-Platte, die den Oberarmkopf umgibt und als wichtiger Bestandteil des Bewegungsapparates der Schulter fungiert. Zu Rissen der Rotatorenmanschette kommt es hauptsächlich aufgrund von Abnutzung (sogenannte degenerative Rupturen). Seltener treten unfallbedingte Risse auf (sogenannte traumatische Rupturen).

Die Rotatorenmanschette ist eine Muskel-Sehnen-Platte, die den Oberarmkopf umgibt und als wichtiger Bestandteil des Bewegungsapparates der Schulter fungiert. Zu Rissen der Rotatorenmanschette kommt es hauptsächlich aufgrund von Abnutzung (sogenannte degenerative Rupturen). Seltener treten unfallbedingte Risse auf (sogenannte traumatische Rupturen).

Als Morbus Osgood-Schlatter wird eine im Wachstumsalter auftretende schmerzhafte Veränderung am vorderen Schienbein bezeichnet, welche in Folge einer Reizung der Ansatzstelle der Kniescheibensehne (Patellasehne) auftritt. Hierbei kann sich die knöcherne Befestigung der Patellasehne vom Schienbein lösen und absterben (Nekrose), weshalb die Erkrankung den aseptischen, das heißt nicht infektionsbedingten Knochennekrosen zugerechnet wird.

Das ISG ist ein Gelenk (Iliosacralgelenk) zwischen dem Becken und dem Kreuzbein. Blockierungen, Bandschwächen, aber auch verschleißbedingte, also degenerative Erkrankungen (zum Beispiel Arthrose) und entzündlich-rheumatische Erkrankungen (zum Beispiel Morbus Bechterew) führen zu lokalen Schmerzen über dem Gelenk (im unteren Rücken). Die Beschwerden können aber häufig auch aufgrund der angrenzenden Muskel- und Nervenstrukturen in die Leiste oder das gesamte Bein ausstrahlen.

Bei den sogenannten SLAP-Läsionen handelt es sich um Weichteilverletzungen an der Schulter, zu denen es häufig bedingt durch eine plötzliche starke Krafteinwirkung kommt, zum Beispiel beim schnellen Heben schwerer Gegenstände oder bei einem Sturz auf den gestreckten Arm.

Der Morbus Scheuermann ist eine häufige Wirbelsäulenerkrankung. Bedingt durch Wachstumsstörungen einzelner Wirbelsäulenabschnitte kommt es dabei zu einer Rundrückenbildung, die sich häufig bei Jungen in der Pubertät erstmalig zeigt. Die Therapie richtet sich nach dem Alter der Patienten, dem Ausmaß des Rundrückens und den begleitenden Schmerzen.

Als Schienbeinkantensyndrom bezeichnet man Schmerzen an der Schienbeinkante, die in aller Regel nach stärkerer sportlicher Belastung auftreten. Das Krankheitsbild kann ein- oder beidseitig auftreten.

Bei der Bursitis handelt es sich um eine akute oder chronische Entzündung eines Schleimbeutels mit druckschmerzhafter Schwellung, eventueller Hautrötung und tastbarer Flüssigkeitsverschiebung. Häufigste Ursachen sind eine Überlastung beim Sport oder eine Dauerbelastung (Schleimbeutelentzündung am Knie bei Fliesenlegern). Eine beruflich bedingte chronische Bursitis kann als Berufskrankheit anerkannt werden.

Die Bursitis olecrani ist eine akut auftretende schmerzhafte Entzündung des Schleimbeutels am Ellenbogen. Ursache sind oft chronische Überlastungen. In Einzelfällen wird die Bursitis olecrani als Berufserkrankung anerkannt.

Bei der Bursitis trochanterica handelt es sich um eine oft akut verlaufende schmerzhafte Entzündung des Schleimbeutels im Hüftgelenk mit Ausstrahlung in Gesäß und Oberschenkel.

Bei einem Schleudertrauma handelt es sich um eine Verletzung der Halswirbelsäule, die durch plötzliche, ruckartige Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des Kopfes entsteht. In der Regel wird sie verursacht durch einen heftigen Aufprall im Rahmen eines Unfalls, zum Beispiel eines Autounfalls, bei einem Sturz mit dem Fahrrad oder einem Skiunfall.

Der Schmerz ist in der Regel eines der zentralen Symptome einer Erkrankung oder Verletzung und für Patienten unmittelbar spürbar. Vor allem ist Schmerz aber auch ein subjektives Empfinden, das individuell unterschiedlich wahrgenommen wird und nicht immer direkt auf eine nachweisbare Störung zurückgeführt werden kann.

Durch intensive Belastungen oder regelmäßige Überbeanspruchung in Beruf und Freizeit kann es im Bereich der Grundgelenke einzelner Finger zu Sehnenscheidenentzündungen kommen. Diese sind im hochakuten Stadium als Schwellung an der Handfläche erkennbar. Da diese entzündliche Schwellung das Gleiten der Beugesehnen blockieren kann und der betroffene Finger deshalb oftmals plötzlich nach vorne oder hinten schnellt, wird die Erkrankung auch als schnellender oder schnappender Finger (Digitus saltans) bezeichnet.

Im Laufe des Lebens unterliegt das Schultergelenk einem gewissen Verschleiß, bei dem die den Knochen überziehende Knorpelschicht im Gelenk dünner wird. Überschreitet dieser Verschleiß das normale Maß, spricht man von Arthrose, im Bereich des Schultergelenks von Omarthrose.

Im Laufe des Lebens unterliegt das Schultergelenk einem gewissen Verschleiß, bei dem die den Knochen überziehende Knorpelschicht im Gelenk dünner wird. Überschreitet dieser Verschleiß das normale Maß, spricht man von Arthrose, im Bereich des Schultergelenks von Omarthrose.

Manchmal wird der Raum für die Sehnen der Rotatorenmanschette und den Schleimbeutel unterhalb des Schulterdaches knapp. Das führt zu starken Einklemmungs- und pochenden Entzündungsschmerzen. Die schmerzende Enge des Gleitraums zwischen Oberarmkopf und Schulterdach wird auch als Impingement-Syndrom oder Schulterimpingement bezeichnet.

Der große Bewegungsumfang der Schulter beruht auf einem annähernd kugelförmigen Oberarmkopf, der auf einer relativ kleinen, flachen Gelenkpfanne ruht. Aufgrund dieser geringen knöchernen Begrenzung kann das Schultergelenk leichter auskugeln. Dies wird auch als Schulterluxation bezeichnet.

Ein häufiges orthopädisches Problem: Schmerzen in der Schulter, die über Monate, manchmal Jahre, immer stärker werden und die Beweglichkeit des Arms zunehmend einschränken.

Nach Kopfschmerzen ist Schwindel (lateinisch vertigo) das zweithäufigste Beschwerdebild in der Medizin. Etwa jeder dritte Erwachsene leidet unter Dreh-, Schwank- oder Liftschwindel, Fallneigung, Taumelgefühl, Augenflimmern oder Leere im Kopf. Schwindel ist jedoch keine eigenständige Krankheit, sondern das Symptom einer Erkrankung. Die Ursache zu ermitteln ist die Basis für eine wirksame Therapie.

Als Schienbeinkantensyndrom bezeichnet man Schmerzen an der Schienbeinkante, die in aller Regel nach stärkerer sportlicher Belastung auftreten. Das Krankheitsbild kann ein- oder beidseitig auftreten.

Der Sichelfuß ist eine häufige, meist flexible Fußdeformität, die sich in nahezu allen Fällen im Verlauf des Wachstums spontan korrigiert. Der Vorfuß zeigt gegenüber dem Rückfuß nach innen. Physiotherapie, Wickelungen, Lagerungsmaßnahmen, Gipstherapie und selten operative Korrektur sind zur Therapie möglich.

Beim Sinus Tarsi-Syndrom kommt es zu chronischen Schmerzen im Bereich des Außenknöchels am Sprunggelenk. Diese werden verursacht durch Reizungen oder Verletzungen im Bereich des sogenannten Sinus Tarsi, einem knöchernen Tunnel zwischen dem Fersenbein und dem Sprungbein, in dem verschiedene Bänder verlaufen, die das Sprunggelenk stabilisieren.

Bei Skoliosen und Kyphosen handelt es sich um Fehlstellungen der Wirbelsäule (Deformitäten), die in der Regel mit Rückenschmerzen einhergehen. Ist bei den meisten Kyphosen nur eine Ebene von der Deformität betroffen (krankhafte Krümmung der Wirbelsäule in Seitenansicht: Rundrückenbildung), liegt bei den meisten Skoliosen eine dreidimensionale Problematik vor (krankhafte Rotation sowie Krümmung der Wirbelsäule in Seiten- und Frontalansicht). Zahlreiche Grunderkrankungen können zu den verschiedenen Formen der Skoliosen und Kyphosen führen, sodass es sich nicht um ein einheitliches Problem handelt.

Bei spezifischen Rückenschmerzen handelt es sich um Schmerzen im Bereich des Rückens, bei denen mit hoher Wahrscheinlichkeit eine spezifische zu behandelnde Ursache zu erkennen ist. Zahlreiche verschiedene Ursachen besitzen das Potenzial zur Auslösung spezifischer Schmerzen. Demgegenüber sind unspezifische Rückenschmerzen solche, bei denen keine klare Ursache der Schmerzen ausfindig zu machen ist.

Kommt es im Laufe des Lebens zum Verschleiß der Wirbelsäule und der Bandscheiben, so sind von diesem Verschleiß auch die kleinen Wirbelgelenke betroffen. Es entsteht eine sogenannte Facettengelenksarthrose oder Spondylarthrose. Diese kann einen typischen Arthroseschmerz erzeugen und damit zu spezifischen Rückenschmerzen führen.

Die axiale Spondyloarthritis, im deutschsprachigen Raum meist unter dem Synonym „Morbus Bechterew“ bekannt, ist eine entzündlich-rheumatische Erkrankung. Sie zeichnet sich meist durch einen entzündlichen Rückenschmerz bei jüngeren Patienten in der zweiten Nachthälfte aus. Die Ursache dieser Erkrankung ist nicht eindeutig geklärt. Eine erbliche Veranlagung ist wahrscheinlich, da etwa 90 Prozent der Erkrankten das Erbmerkmal HLA-B27 in sich tragen.

Das Hüftimpingement ist ein Engpasssyndrom der Hüfte. Knöcherne Veränderungen der Gelenkpartner (Hüftkopf und Hüftpfanne) führen zu einem biomechanischen Konflikt (Anstoßphänomen). Es resultieren schmerzhafte Bewegungseinschränkungen und Frühformen des Hüftgelenkverschleißes.

Stechende oder dumpfe Schmerzen im Bereich zwischen Unterleib, Hüfte und Oberschenkel können verschiedene Ursachen haben. Häufig werden Leistenschmerzen durch einen Leistenbruch, eine Überlastung beim Sport (auch Sportlerleiste oder weiche Leiste genannt) oder Erkrankungen am Hüftgelenk, wie zum Beispiel Arthrose, verursacht.

Bei Wurfsportarten und Überkopfbelastungen kommt es aufgrund der häufigen Wiederholung bestimmter Bewegungen (Abspreizen des Arms, Außenrotation) zu muskulären Dysbalancen, also zur Verkürzung und Schwächung einzelner Muskeln, und zu einer Störung des Bewegungsrhythmus der Schulter. Dies kann in der Folge zu einer schmerzhaften funktionellen Verengung im Schultergelenk, einem sogenannten Impingement, führen. Die daraus resultierenden Schäden werden unter dem Begriff der Werferschulter oder Sportlerschulter zusammengefasst.

Unter dem Begriff Sportverletzungen versteht man alle Arten von Verletzungen, die während der Ausübung von Freizeit- und Leistungssport entstehen können. Zu unterscheiden sind akute Verletzungen (Unfälle) von chronischen Verletzungen (Überlastungen).

Stoffwechselerkrankungen mit rheumatischen Beschwerden gehören zu den Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises. Verursacht werden sie durch ein vermehrtes Vorkommen von Stoffwechselprodukten, die normalerweise vom Körper ausgeschieden oder abgebaut werden. Die Krankheiten können genetisch, durch den eigenen Lebenswandel oder auch durch beide Faktoren bedingt sein.

Der Klumpfuß ist eine angeborene Fußfehlstellung. Die Behandlung erfolgt nach der Ponsetimethode, die nach Gipsbehandlung die Durchtrennung der Achillessehne und anschließend eine Schienenbehandlung beinhaltet. Der Erfolg hängt maßgeblich von der Schienenbehandlung ab.

Beim Sulcus-ulnaris-Syndrom handelt es sich um eine Einengung des Ellennervs (Nervus ulnaris) am Innenbereich des Ellenbogens. Dadurch kann es zu Schmerzen an der Handfläche, am Unterarm und am Ellenbogen kommen sowie zu Taubheitsgefühlen im Ringfinger und im kleinen Finger.

Syndesmosenverletzungen sind schwerwiegende Bandverletzungen des oberen Sprunggelenks, die bei Verdreh- oder Umknickbewegungen des Fußes auftreten können. Eine Syndesmose ist eine Bandhaftung, eine bindegewebige Verbindung zwischen zwei Knochen.

Die primäre synoviale Chondromatose ist eine seltene gutartige Erkrankung der Gelenkinnenhaut (Synovialis). Es kann auch das Synovialgewebe von Sehnenscheide oder Schleimbeutel erkranken. Im Rahmen der Erkrankung kommt es zu einer krankhaften Bildung von Gelenkkörpern aus Knorpelgewebe, die zu den Beschwerden führen.

Bei einer Thrombose kommt es zur Bildung eines Gerinnsels (Thrombus) in einem Blutgefäß. Oft treten diese Gerinnsel in den Beinvenen auf. Ein besonders hohes Risiko für Thrombosen besteht bei orthopädischen Operationen. Deshalb ist hier eine effektive Thromboseprophylaxe längst Routine.

Bei der Talonavikulararthrose handelt es sich um einen Verschleiß des Talonavikulargelenkes, das einen Teil des unteren Sprunggelenkes bildet. Die Arthrose äußert sich durch Bewegungsschmerzen an Fuß und Sprunggelenk und häufig durch einen zur Fußinnenseite und zum Fußrücken hin tastbaren Wulst.

Das Tarsaltunnelsyndrom ist ein eher seltenes Einklemmungsyndrom des Schienbeinnervs am Innenknöchel. Typische Symptome sind stechende und vor allem brennende Schmerzen am Innenknöchel mit Ausstrahlung in die Wade, die Ferse und den Fuß, teils auch Sensibilitätsstörungen, verminderte Schweißsekretion und Muskelschwächen.

Kommt es zu Schmerzen an der Ferse, vermuten die meisten Patienten einen Fersensporn als Ursache. Häufig ist der knöcherne Fortsatz am Fersenbein aber gar nicht der Verursacher der Schmerzen, sondern verschiedene andere Erkrankungen. Meist handelt es sich dabei um eine Plantarsehnenfasciitis, eine Erkrankung der Plantarfascie (Sehnen-/Bindegewebsstruktur am Mittel- und Rückfuß), die mit Schmerzen an der Fußsohle am Übergang zur Ferse einhergeht.

Nicht gebrauchsbedingter Verschleiß, sondern eine Störung des Sehnenstoffwechsels ist verantwortlich für das Entstehen einer Kalkschulter, auch Tendinosis calcarea genannt. Dabei lagert sich Kalk unter den Sehnen der so genannten Rotatorenmanschette ab.

Der tendosynoviale Riesenzelltumor, auch pigmentierte villonoduläre Synovialitis (PVS) genannt, ist eine seltene gutartige Erkrankung der Gelenkinnenhaut (Synovialis) bei der es zu einer ausgeprägten Gewebevermehrung kommt. Die PVS kann sowohl innerhalb eines Gelenks als auch außerhalb eines Gelenkes mit Befall von Sehnenscheiden und Schleimbeuteln auftreten.

Der sogenannte Tennisellenbogen (Epicondylitis radialis humeri) bzw. Golferellenbogen (Epicondylitis ulnaris humeri) ist eine muskuläre Überlastungsreaktion der Hand- und Fingerstrecker bzw. der Hand- und Fingerbeuger an ihrem Ursprung am Ellenbogen (Epicondylus lateralis humeri).

Die Querschnittlähmung wird durch eine unfall- oder erkrankungsbedingte Schädigung des Rückenmarks hervorgerufen. Eine fachspezifische Abklärung und Therapie sowie die Behandlung in einem Querschnittgelähmtenzentrum sind ebenso wie eine lebenslange Nachsorge erforderlich.

Bei einer Thrombose kommt es zur Bildung eines Gerinnsels (Thrombus) in einem Blutgefäß. Oft treten diese Gerinnsel in den Beinvenen auf. Ein besonders hohes Risiko für Thrombosen besteht bei orthopädischen Operationen. Deshalb ist hier eine effektive Thromboseprophylaxe längst Routine.

Mit Tinnitus werden in der Medizin störende Ohrgeräusche oder Töne beschrieben, die von den Betroffenen wahrgenommen werden, ohne dass eine akustische Stimulation von außen, also ein tatsächliches Geräusch, vorliegt. Ein Tinnitus ist jedoch keine Krankheit im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr das Symptom einer Erkrankung. Im Rahmen einer Basisdiagnostik gilt es daher zunächst einmal abzuklären, ob und wo belastende Faktoren vorliegen, die für die Ohrgeräusche verantwortlich sind.

Als Läuferknie bezeichnet man eine Reizung des Tractus iliotibialis, eines Faszienstreifens an der Außenseite des Oberschenkels in Höhe des Kniegelenkes. Die Beschwerden treten in aller Regel nach längeren Laufbelastungen auf. Das Krankheitsbild kann ein- oder beidseitig bestehen.

Unspezifische Rückenschmerzen sind solche Rückenschmerzen, bei denen keine eindeutigen Hinweise auf eine spezifische Ursache gefunden worden sind. Sie sind häufig von begrenzter Dauer und klingen von allein wieder ab. Demgegenüber finden sich bei spezifischen Rückenschmerzen Ursachen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit für die Schmerzen verantwortlich sind und die gezielt behandelt werden können, wie zum Beispiel ein Bandscheibenvorfall oder eine Fraktur.

Etwa drei bis vier Millionen Patienten in Deutschland leiden an einer chronischen Wunde. Davon weisen 60 bis 80 Prozent ein Ulcus cruris, eine chronische Wunde am Unterschenkel auf, umgangssprachlich auch „offenes Bein“ genannt. Diese Wunden bestehen sehr lange, oft über Jahre. Ein Ulcus cruris entsteht durch Minderdurchblutung. Anlass ist oft nur ein geringes Trauma. Wichtigste Säule der Behandlung ist die Kompressionstherapie. Eine periphere arterielle Verschlusskrankheit muss ausgeschlossen werden.

Als Seitenbandverletzungen bezeichnet man Verletzungen der Knieseitenbänder, die in der Regel durch Unfälle aller Art ausgelöst werden können. Dabei kann die Seitenbandverletzung isoliert oder aber in Kombination mit einer Verletzung anderer Strukturen des Kniegelenkes auftreten.

Verletzungen des hinteren Kreuzbandes treten deutlich seltener auf als Verletzungen des vorderen Kreuzbandes. Die Herausforderung für Arzt und Patient liegt in der individuellen Entscheidung zwischen operativer und konservativer Therapie und – im Falle einer OP – in der Wahl der Operationstechnik und des Transplantats. Grundsätzlich wird die Entscheidung zur Operation bei Verletzungen des hinteren Kreuzbandes zurückhaltender getroffen als bei Verletzungen des vorderen Kreuzbandes.

Risse des vorderen Kreuzbands gehören zu den häufigsten Sportverletzungen. Die Herausforderung für Arzt und Patient liegt in der individuellen Entscheidung zwischen operativer und konservativer Therapie und – im Falle einer OP – in der Wahl der Operationstechnik und des Transplantats.

Bei einer Luxation handelt es sich um eine Gelenkverletzung, bei der sich die gelenkbildenden Knochenenden vollständig oder auch nur zum Teil (Subluxation) verschieben. Man spricht umgangssprachlich auch von einem Auskugeln oder Ausrenken des Gelenks.

Vitamin D spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulierung des Calcium- und Phosphathaushalts und beim Knochenaufbau. Ein Vitamin-D-Mangel und/oder eine verminderte Calciumzufuhr sind ein Risikofaktor für Knochenbrüche bei bestehender Osteoporose. Bei chronischem Vitamin-D-Mangel droht bei Erwachsenen Knochenerweichung (Osteomalazie) und bei Kindern Rachitis.

Als vorderen Knieschmerz oder patellofemorales Schmerzsyndrom (PFSS) bezeichnet man Schmerzen um die Kniescheibe, die betont bei Belastungen wie zum Beispiel Kniebeugen, Springen, Treppensteigen oder Treppabgehen, tiefer Hocke und längerem Sitzen mit gebeugten Knien auftreten.

Rheumatische Erkrankungen sind entzündliche Erkrankungen der Gelenke und inneren Organe sowie der Haut, deren ursächliche Zusammenhänge nicht restlos geklärt sind. Neben genetischen Faktoren spielen wahrscheinlich auch Viren und Bakterien als Auslöser eine Rolle.

Knochen- und Weichteiltumore sind selten und können in gut- und bösartige Läsionen (Gewebeschädigungen bzw. -veränderungen) unterteilt werden. Eine frühzeitige und korrekte Diagnostik und Therapie ist entscheidend für den Behandlungserfolg. Daher sollte bei Vorliegen eines Tumors des Bewegungsapparates ein hierfür spezialisiertes Zentrum aufgesucht werden.

Bei Wurfsportarten und Überkopfbelastungen kommt es aufgrund der häufigen Wiederholung bestimmter Bewegungen (Abspreizen des Arms, Außenrotation) zu muskulären Dysbalancen, also zur Verkürzung und Schwächung einzelner Muskeln, und zu einer Störung des Bewegungsrhythmus der Schulter. Dies kann in der Folge zu einer schmerzhaften funktionellen Verengung im Schultergelenk, einem sogenannten Impingement, führen. Die daraus resultierenden Schäden werden unter dem Begriff der Werferschulter oder Sportlerschulter zusammengefasst.

Kommt es im Laufe des Lebens zum Verschleiß der Wirbelsäule und der Bandscheiben, so sind von diesem Verschleiß auch die kleinen Wirbelgelenke betroffen. Es entsteht eine sogenannte Facettengelenksarthrose oder Spondylarthrose. Diese kann einen typischen Arthroseschmerz erzeugen und damit zu spezifischen Rückenschmerzen führen.

Kommt es im Laufe des Lebens zum Verschleiß der Wirbelsäule und der Bandscheiben, so sind von diesem Verschleiß auch die kleinen Wirbelgelenke betroffen. Es entsteht eine sogenannte Facettengelenksarthrose oder Spondylarthrose. Diese kann einen typischen Arthroseschmerz erzeugen und damit zu spezifischen Rückenschmerzen führen.

Bei einem X-Bein (Genu valgum) handelt es sich um eine Fehlstellung der Beinachse. Dabei weist der Patient im Stand eine Lücke zwischen den Innenknöcheln auf. Ein X-Bein kann, je nach Ausprägung, aufgrund der asymmetrischen Kniegelenksbelastung zu einem erhöhten Verschleiß (Kniearthrose) führen.

Ganglien der Hand, sogenannte „Überbeine“, treten bevorzugt am Handrücken auf und sind die häufigsten gutartigen Weichteiltumore der Hand. Nicht alle Betroffenen leiden an Schmerzen und Funktionsbeeinträchtigungen; die meisten empfinden die gutartige Geschwulst eher aus kosmetischen Gründen als störend. Die Therapie rangiert zwischen krankengymnastischer Behandlung und Operation zur Entfernung des Ganglions.

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