
Warum ist ein Helm beim E-Scooter-Fahren so wichtig?
Eine neue Studie aus München zeigt: Wenn E-Scooter-Fahrer bei einem Unfall schwer verletzt werden, ist am häufigsten der Kopf betroffen. Das bedeutet, dass Kopfverletzungen besonders häufig und oft sehr schwer sind. Deshalb empfehlen Experten dringend, beim E-Scooter-Fahren immer einen Helm zu tragen – auch wenn es keine gesetzliche Pflicht dazu gibt. Ein Helm schützt den Kopf und kann schwere Hirnverletzungen verhindern.
Was kann ich sonst noch tun, um sicherer zu fahren?
- Fahren Sie lieber langsam und nicht immer mit der maximal erlaubten Geschwindigkeit von 20 km/h.
- Fahren Sie nüchtern, also ohne Alkohol oder Drogen, ähnlich wie beim Auto- oder Fahrradfahren.
- Besonders nachts sollten Sie gut sichtbar sein, zum Beispiel mit heller Kleidung oder Licht am E-Scooter.
Wer ist besonders gefährdet?
Die meisten Unfälle passieren nachts und oft unter Alkoholeinfluss. Vor allem Männer sind häufiger betroffen.
Was tun bei einem schweren Unfall? Erste-Hilfe-Tipps:
- Sofort den Notruf 112 anrufen.
- Die verletzte Person beruhigen und nicht alleine lassen.
- Unfallstelle sichern, damit keine weiteren Gefahren entstehen.
- Bei Bewusstlosigkeit die Atmung prüfen und, wenn möglich, die stabile Seitenlage anwenden.
- Bei Verdacht auf Kopfverletzungen die Person möglichst nicht bewegen und den Kopf stabil halten.
- Starke Blutungen mit einem sauberen Tuch abdecken und Druck ausüben, verletzte Gliedmaßen hochlagern.
- Sichtbare Knochenbrüche nicht bewegen, ruhig lagern und stabilisieren.
- Bei unklaren Reaktionen oder Schwindel die Person beruhigen und beobachten, bei Verschlechterung erneut Hilfe holen.
Auch wenn es keine Helmpflicht gibt, ist das Tragen eines Helms der beste Schutz beim E-Scooter-Fahren. Zusammen mit vorsichtigem Fahren und guter Sichtbarkeit können Sie das Risiko schwerer Verletzungen deutlich verringern.
Bleiben Sie sicher unterwegs!