Schmerzfrei in die Gartensaison starten

13.03.2018

Hobbygärtner können den Beginn der Gartensaison meist kaum erwarten. Mähen, schneiden, pflanzen und jäten können den Rücken jedoch auch stark belasten und zu schmerzhaften Verspannungen führen.
© alter_photo/Fotolia

Bremervörde – Gartenfreunde können den Frühling meist kaum erwarten. Doch häufig währt die Freude über den frisch gehegten Garten nicht lange: Es sticht im Rücken, zwickt in der Schulter und spannt im Nacken. Wer sich beim Gärtnern übernimmt und zudem nicht auf das richtige Equipment achtet, riskiert Fehlhaltungen und einseitige Belastungen, die zu Schmerzen führen können. Die Aktion Gesunder Rücken (AGR) e. V. gibt Hinweise, worauf es bei rückenschonender Gartenarbeit ankommt.

Fast 8 Millionen Deutsche verbringen mehrmals in der Woche ihre Freizeit mit Gartenarbeit. Ob Blumenbeete, Gemüseanbau oder Rasenfläche – ein Garten bedeutet Arbeit. Auch wenn gärtnern an der frischen Luft vor allem nach Feierabend beim Abschalten hilft und für Entspannung sorgt, werden Muskeln und Gelenke dabei oftmals stark beansprucht. Zusätzlich führen ungünstige Körperhaltungen und Fehlstellungen zu Verspannungen und Schmerzen.

Das Problem: Herkömmliche Gartengeräte sind oft zu schwer und bieten keine individuellen Einstellungsmöglichkeiten. Gartenwerkzeuge, die sich als besonders rückenfreundlich qualifizieren, hat die AGR mit dem Gütesiegel „Geprüft & empfohlen“ ausgezeichnet.

Tipps für rückenfreundliches Gärtnern

Zusätzlich zum Einsatz von rückenfreundlichen Gartengeräten helfen folgende Tipps dabei, Verspannungen und Schmerzen nach der Gartenarbeit zu verhindern:

  1. Nicht übertreiben: Gerade zu Beginn der Saison überschätzen einige ihre Kräfte und stürzen sich bis zur Erschöpfung in die Arbeit. Lassen Sie es ruhig angehen und gönnen Sie sich Pausen. Ihr Rücken wird es Ihnen danken.
  2. Auf das Gewicht achten: Befüllen Sie Eimer mit Erde oder Grünschnitt nicht zu schwer. Nutzen Sie zum Transport eine Schubkarre und tragen Sie schwere Gegenstände so nah wie möglich am Körper. Das entlastet den Rücken.
  3. Richtig bücken: Wer beim Bücken in die Knie geht und den Rücken gerade hält, kann Rückenschmerzen vorbeugen.
  4. Auf die Haltung kommt es an: Achten Sie beim Gärtnern stets auf eine aufrechte Haltung. Eine dauerhaft gekrümmte Position ist einer der Hauptauslöser für Rückenbeschwerden.

Quelle: AGR e. V.

Literatur und weiterführende Links

Aktion Gesunder Rücken e. V.: Gartenarbeit

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